Niederösterreich ist nicht nur flächenmäßig das größte Bundesland Österreichs, sondern bietet auch die höchste Vielfalt an Naturräumen. Über 30 Prozent der NÖ Landesfläche sind als Schutzgebiet ausgewiesen: dazu zählen 2 Nationalparks, 70 Naturschutzgebiete, 36 Europaschutzgebiete, ein Wildnisgebiet, 23 Naturparke, 29 Landschaftsschutzgebiete, zwei Ramsar Gebiete und rund 1.400 Naturdenkmäler. In Niederösterreich sind neben den über 900 Einzelbäumen, Baumgruppen, Alleen und Parks auch Quellen, Wasserfälle, Höhlen, markante Felsbildungen oder Schluchten gemäß NÖ Naturschutzgesetz als so genannte Naturdenkmäler ausgewiesen.

Naturdenkmal Niederösterreich

Beiträge zum Thema Naturdenkmal Niederösterreich

Lokales
Die Winterlinden in Purgstall wurden 1973 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen.
8 Bilder

Naturdenkmal: Zwei Winterlinden in Purgstall an der Erlauf

PURGSTALL. Die sich, bei der Florianikapelle in unmittelbarer Nähe des Bahnübergangs in Purgstall an der Erlauf befindlichen beiden Winterlinden wurden von der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs im Jahr 1973 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen. Die Bäume weisen Höhen von ca. 25 Metern und Brusthöhendurchmesser von ca. 70 Zentimetern auf. Schicken Sie uns Ihre Bilder von Naturdenkmälern aus dem Bezirk an scheibbs.red@bezirksblaetter.at

  • 17.05.16
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Lokales
Das Alter der mächtigen Eibe vom Hochberg wird auf etwa 400 Jahre geschätzt.

NATURDENKMAL: die Eibe vom Hochberg

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Die mächtige Eibe (Taxus baccata) am Abhang des Hochbergs in Schrattenbach wurde am 5. April 1941 - also mitten im II. Weltkrieg - zum Naturdenkmal erklärt. Der Stamm der Eibe teilt sich in vier weitere Stämme, was das Besondere an diesem Naturdenkmal ausmacht. Die Eibe ist die älteste Baumart Europas und hat ihre Wurzeln im Tertiär. Die Ausbreitung der Buche (Fagus) verdrängte die Eibe teilweise, doch gefährdet wurde die Eibe erst in den vergangenen 2.000 Jahren, als...

  • 16.05.16
Lokales
9 Bilder

NATURDENKMAL: die Koniferengruppe in der Prein

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Die Koniferengruppe im ehemaligen "kleinen Kurpark" am Preiner Bach in Prein an der Rax wurde im September 2000 als Naturdenkmal besonders geschützt. Zwei Echte Wacholder (Juniperus communis), zwei Sadebäume (Juniperus sabina) und vier mächtige Riesenlebensbäume, drunter ein Ziesel (Thuya plicata) beschatten einen Kinderspielplatz. Da das Areal, auf dem die Koniferenbaumgruppe wurzelt als Bauland gewidmet ist, wurde seinerzeit eine Abgrenzung zwei Meter außerhalb des...

  • 08.05.16
Lokales
5 Bilder

Naturdenkmal: Moränenlöcher in Kienberg-Gaming

KIENBERG-GAMING. Die, in der Katastralgemeinde Kienberg bei Gaming liegenden, kleinen Seen, die sogenannten "Moränenlöcher", wurden von der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs im Jahr 1927 aufgrund ihrer Eigenart und des besonderen Gepräges, das sie dem Landschaftsbild verleihen, in die Liste der Naturdemäler aufgenommen. Schicken Sie uns Ihre Bilder von Naturdenkmälern aus dem Bezirk an scheibbs.red@bezirksblaetter.at

  • 03.05.16
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Lokales
Die prächtige Schwarzföhre wurde bereits im Februar 1957 als Naturdenkmal geschützt.

NATURDENKMAL: die Schwarzföhre im Rohrbachgraben

BEZIRK NEUKIRCHEN (bs). Die imposante Schwarzföhre (Pinus nigra) ragt in Puchberg am Schneeberg auf der linken Seite des Rohrbachgrabens beim Haus Rohrbacher Straße 1 in den Himmel. Das Alter des Naturdenkmals wird auf rund 270 Jahre geschätzt. Begründet wird die Unterschutzstellung der Schwarzkiefer durch die Behörde damit, dass der freistehende Baum "durch den prächtigen Wuchs eine Sehenswürdigkeit darstellt".

  • 01.05.16
Lokales
Die Sommerlinde in Gaming wurde 1953 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen.
6 Bilder

Naturdenkmal: Sommerlinde in Gaming

GAMING. Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) im Park der Kartause Gaming wurde von der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen, da sie infolge ihres hohen Alters und ihrer mächtigen Erscheinung einen besonderen Einfluss auf das Landschaftsbild ausübt. Die Sommerlinde gilt als Baum der mittleren Gebirgslagen, ist allerdings empfindlich gegen Spätfröste. Senden Sie Ihre Fotos von Naturdenkmälern an scheibbs.red@bezirksblaetter.at

  • 26.04.16
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Lokales
Die Kleewiese auf dem Gahns ist ein einmaliges botanischen Naturjuwel im Bezirk Neunkirchen.

NATURDENKMAL: die Kleewiese am Gahns

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Die Kleewiese auf dem Gahns wurde im Dezember 1993 zum Naturdenkmal erhoben. Die naturbelassene Wiese in Prigglitz darf demnach außer für die Jagd nicht kommerziell genutzt werden. Die von Wald eingerahmte Bergwiese liegt in rund 850 Meter Seehöhe und ist hauptsächlich von Magerrasen bedeckt, mit Feucht- und Fettwieseneinsprengsel. Ein Tümpel am unteren Wiesenrand beheimatet unter anderen Amphibien auch rare Teichmolche. Die Kleewiese zeichnet sich durch einen...

  • 24.04.16
Lokales
Die Sommerlinde in Neubruck wurde 1994 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen.
2 Bilder

Naturdenkmal: Sommerlinde in Neubruck

ST. ANTON. Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) in Neubruck in der Katastralgemeinde Gärtenberg in St. Anton der Jeßnitz wurde von der Bezirkhauptmannschaft Scheibbs im Jahr 1994 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen. Die ca. 200 Jahre alte Sommerlinde ist etwa 30 Meter hoch, weist einen Kronendurchmesser von rund 30 Metern auf und einen Stammumfang von 3,10 Metern auf. Senden Sie Ihre Fotos von Naturdenkmälern an scheibbs.red@bezirksblaetter.at

  • 19.04.16
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Lokales
Die Kalktuffquelle in Ahorn bei Lunz am See gilt seit dem Jahr 2001 als Naturdenkmal.
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Naturdenkmal: Kalktuffquelle in Lunz am See

LUNZ. Die Kalktuffwuelle in der Katastralgemeinde Ahorn in Lunz am See wurde von der Bezirkshaptmannschaft Scheibbs im Jahr 2001 zu einem Naturdenkmal erklärt. Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist die Kalktuff- oder Kalksinterbildung. Insbesondere rechtsseitig des Wasserlaufs haben sich mächtige, biogene Kalktuffe in Form herbahängender, großer Bärte abgelagert. Im Winter kann es durch das herabsprudelnde bis herabtraufende Wasser zu besonders bizarren, eigenartigen und schönen Eisbildungen...

  • 13.04.16
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Lokales
Die Stieleiche an der alten Landstraße ist das einzige Naturdenkmal in Loipersbach.

NATURDENKMAL: die Stieleiche von Loipersbach

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Die mächtige Stieleiche (Quercus robur) neben der alten Landesstraße zwischen Loipersbach und Seebenstein wurde am 24. Juli 1984 zum Naturdenkmal erhoben. Das Alter der Eiche wird auf rund 230 Jahre geschätzt. Die Stieleiche, auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt - ist die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Eichenart. Der rubuste Baum aus der Familie der Buchengewächse wurzelt bis in erwa 1.000 Meter Seehöhe. In Sedimenten wurden zwölf Millionen Jahre alte...

  • 10.04.16
Lokales
Die Winterlinde am Buchberg in der Katastralgemeinde Fürteben ist seit 1975 ein Naturdenkmal.
6 Bilder

Naturdenkmal: Winterlinde in Fürteben

SCHEIBBS. Die Winterlinde in Fürteben am Buchberg wurde von der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs im Jahr 1975 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen. Die über 100-jährige Winterlinde weist eine Höhe von ca. 11 Metern und einen Umfang von ca. 2,20 Metern in Brusthöhe auf. Durch die schöne Krone und ihren gesunden Wuchs verleiht die Winterlinde dem Standort ein besonderes Gepräge. Senden Sie Fotos von Naturdenkmälern an scheibbs.red@bezirksblaetter.at

  • 05.04.16
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Lokales
Die 1.000-jährige Linde im Gastgarten des gleichnamigen Wirtshauses in Kirchberg.

NATURDENKMAL: die 1.000-jährige Linde von Kirchberg

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Die 1.000-jährige Linde wurzelt in einem Gasthausgarten in Kirchberg am Wechsel am Fußweg zur Kirche. In den Archiven der Bezirkshauptmannschaft gibt es zwar keinen Bescheid, doch ragt die Kirchberger Winterlinde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit tatsächlich seit einem Jahrtausend in den Himmel. Das Kirchberger Naturdenkmal ist ein sommergrüner Laubbaum, der bis zu 40 Meter hoch werden kann. Dieser Methusalem unter den Bäumen ist noch immer kerngesund und...

  • 03.04.16
Lokales

Naturdenkmal

"In der kleinen Taffa hinter der Kirche Röhrenbach befindet sich diese schöne Wehr. Dort wurde das Wasser vor langer Zeit zur Mühle, die zwischen Greillenstein und Feinfeld liegt, umgeleitet", schreibt Nussbaum Werner.

  • 27.03.16
Lokales
Das Hippuritenriff überhalb des Segen-Gottes-Schachts ist das besterhaltene Riff in ganz Österreich.

NATURDENKMAL: das Hippuritenriff von Grünbach

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Dieses Naturdenkmal ist uralt und gut im Wald versteckt. Das Hippuritenriff oberhalb des Segen Gottes Stollen in Grünbach entstand im Santonium, einem Zeitabschnitt der Oberkreide, also vor etwa 86,3 bis 83,6 Millionen Jahren (damals war auch die Hochzeit der Saurier) und zeigt deutlich die Versteinerungen von Hippuriten (daher der Name des Riffs), die damals das tropisch warme und seichte Gosaumeer bevölkerten. Teilweise liegen drei Hippuritenhorizonte übereinander....

  • 25.03.16
Lokales
Die Edelkastanie beim Bahnhof in Langenlois wurde zum Naturdenkmal erklärt.

Naturdenkmal

Am 12. Juli 2006 wurde das Naturdenkmal Edelkastanie nahe dem Bahnhof Langenlois, von der ÖBB mit der Naturschutzplakette gekennzeichnet. Die Plakette wurde auf eine trockene Astschnittfläche befestigt damit der Baum keinen Schaden erleidet. Weiters wurden im Kronenbereich dürrere Äste bis zum 30.6.2006 weggeschnitten.

  • 23.03.16
Lokales
Die Rotföhre beim Friedhof ist Teil des historischen Kreuzweges von St. Valentin.
6 Bilder

NATURDENKMAL: die Rotföhre von St. Valentin

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Die prächtige Rotföhre neben dem Friedhof von St. Valentin wurde nicht nur im November 1982 zum Naturdenkmal erhoben, sondern ist seit 1855 Teil des - vom Köttlacher Bauern Josef Morgenbesser errichteten - Kreuzweges, der bis zur 1685 zum Dank für das Ende der Pest erbauten Heiligenkreuzkapelle auf der Leimnitz führt. Dem Naturdenkmal wird ein Alter von rund 200 Jahren nachgesagt. Die Rotföhre ist auch als Waldkiefer (Pinus sylvestris) bekannt.

  • 20.03.16
Lokales
Mächtig überragt die Schwarzkiefer den Wald am Eichberg.
3 Bilder

NATURDENKMAL: die Schwarzkiefer am Eichberg

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Mächtig überragt die Schwarzkiefer (Pinus nigra subsp. nigria) die übrigen Bäume am Eichberg über Gloggnitz. Die Schwarzkiefer ist zwar auf der Liste der Naturdenkmäler aufgeführt, doch existiert kein Bescheid, der über den Zeitpunkt der Unterschutzstellung Auskunft geben könnte. Ein Plan vom 11. Februar 1980 zeigt den Standort des Baumriesen am Abfaltersgraben. Die Schwarzkiefer - auch als Schwarzföhre bekannt - kann eine Höhe von 45 Metern und ein Alter von 800 Jahren...

  • 13.03.16
Lokales
Der Schlosspark mit der Johannes-Statue im Sommer 1990.
2 Bilder

NATURDENKMAL: Schlosspark und Lindenallee in Feistritz

BEZIRK NEUNKIRCHEN (bs). Am 28. März 1958 wurde der Park des Schlosses Feistritz und die dazu gehörige Lindenallee zum Naturdenkmal erhoben. Der englische Landschaftsgarten wurde um 1820 gestaltet und ist ein grünes Juwel der in ihren Grundmauern fast 1.000 Jahre alten Festungsanlage. Der Schlosspark und die Lindenallee beherbergen einen wertvollen alten Baumbestand, der dem Ensemble ein nahezu märchenhaftes Flair verleihen. "Aus diesen Gründen ist die Erklärung dieses Schloßparkes und der...

  • 06.03.16
Lokales
5 Bilder

Pflege für jüngstes Naturdenkmal

TATTENDORF. Der Trockenrasen bei der Piesting-Au, das „jüngste“ Naturdenkmal im Bezirk Baden, hat die vergangenen 50 Jahre fast unbeschadet als ursprüngliche Steppenlandschaft überlebt. Die Pflanzen-Nährstoffe in der Atmosphäre und im Regen - vor allem Stickstoff und Phosphor - machen ihm jedoch zu schaffen und verändern den Magerwiesencharakter. Dadurch sind viele der hier vorkommenden - europaweit sehr selten und besonders geschützten - Pflanzen und Tiere gefährdet. Um sie zu erhalten, riefen...

  • 03.03.16
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Lokales
Der Stiegengraben in Lunz am See wurde im Jahr 1993 zum Naturdenkmal erklärt.

Naturdenkmal: Der Stiegengraben in Lunz am See

LUNZ. Die Bezirkshauptmannschaft Scheibbs hat den "Stiegengraben", einschließlich des darunter befindlichen Wasserfalls und der darunter befindlichen natürlichen Sohlstufe in der Katastralgemeinde Ahorn in Lunz am See im Jahr 1993 in die Liste der Naturdenkmäler aufgenommen, da dem betroffenen Abschnitt ein besonders hohe wissenschaftliche Bedeutung zukommt. Senden Sie uns Fotos von Naturdenkmälern an scheibbs.red@bezirksblaetter.at

  • 02.03.16
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Lokales
Trockenrasengebiet im Bereich der Riede Höhereck bei Dürnstein, Bezirk Krems-Land,

Naturdenkmal

Der Trockenrasen oberhalb des Franzosendenkmals in Dürnstein wurde am 9. März 1992 mit einem Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Krems zum Naturdenkmal erklärt. Es erstreckt sich auf den gesamten Bereich des Höherecks mit West-, Süd- und Osthängen. Die Stadtgemeinde wurde in dem Bescheid dazu verpflichtet, sichernde Maßnahmen zur Erhaltung des Naturdenkmals zu erfüllen: In regelmäßigen Abständen, aber spätestens in zehnjährigen Fristen den Rasen von etwaigen von Samen aufgegangenen Kiefern zu...

  • 01.03.16
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