Todesmärsche

Beiträge zum Thema Todesmärsche

Zeitgenössische Ansicht des Stiftes St. Florian.

Wanderausstellung in St. Florian
Auf den "GehDenkSpuren" der Todesmärsche

Zwischen ersten und 25. Juli macht die Ausstellung "Geh-Denk-Spuren" Station im Stift St. Florian.  ENNS. Geschichte wird nicht nur an großen, berühmten Orten geschrieben – sie passiert überall um uns herum. Auch im beschaulichen Kosmos von St. Florian: 75 Jahre nach den "Todesmärschen" von Jüdinnen und Juden von Mauthausen nach Gunskirchen folgt die Wanderausstellung "Geh-Denk-Spuren 2020" den ehemaligen Marschrouten von 1945. Zwischen 1. und 25. Juli macht die Ausstellung Station im Stift...

  • Enns
  • Michael Losbichler
3

75 Jahre Kriegsende
"GehDenkSpuren": Wanderausstellung zu Todesmärschen

Die Ausstellung ist bis 26. Juni zu sehen in Enns, im Kreuzgang der Pfarrkirche Enns-St. Marien, Kirchenplatz 6. Ab Juli wird die Ausstellung in St. Florian im Stift aufgebaut. Zukünftig wird die Ausstellung auch im Block 11 der Gedenkstätte Mauthausen zu besichtigen sein. ENNS, MAUTHAUSEN, ST. FLORIAN. Die Arge "Gehdenkspuren", eine Vernetzung von Menschen aus verschiedenen Gemeinden entlang der Todesmarschrouten von Mauthausen-Gusen nach Gunskirchen präsentiert erstmalig die neu...

  • Perg
  • Bezirksrundschau Perg
Manfred Baumberger, Thomas Lindmayer (Wider das Vergessen), Vzbgm.in Renate Heitz, Vzbgm. Franz Almesberger, ÖGB Regionalvorsitzender LL Heinz Balonzan, Fritz Käferböck-Stelzer, Alexander Schinko

Wider das Vergessen
Bezirk Linz-Land gedenkt den Todesmärschen von 1945

Coronabedingt gab es heuer kein Gedenken mit Beteiligung an der Kremsbrücke in Ansfelden. ANSFELDEN (red). Eine kleine Delegation mit Bürgermeister Manfred Baumberger, Vizebürgermeisterin Renate Heitz , Vizebürgermeister Franz Almesberger aus Pucking, ÖGB- Regionalvorsitzender Heinz Balonzan, und Vertreter der Plattform Wider das Vergessen erinnerte dennoch an die Ermordeten der Todesmärsche im April 1945 von Mauthausen nach Gunskirchen. Auf der facebookseite „Wider das Vergessen“ gibt es...

  • Linz-Land
  • Oliver Wurz
Kranzniederlegung und Schautafelpräsentation: v. li.: Bgm. Daniel Lachmayr, Vz.Bgm. Walter Forstenlechner, Winfried Reichl (Mk-Enns), Gf. Gemeinderat Thomas Wahl, Fritz Käferböck-Stelzer (Mk-Enns) und Gabriele Käferböck (Mk-Enns).

Ennsdorf
Gedenken an Todesmärsche

Die Gemeinde Ennsdorf und das Mauthausenkomitee Enns gedenkten im kleinen Kreis den Opfern der Todesmärsche im April 1945. ENNSDORF. Im kleinen Kreis und mit dem nötigen Sicherheitsabstand legten der Ennsdorfer Bürgermeister Daniel Lachmayr und Gabriele Käferböck vom Mauthausenkomitee Enns am 22. April beim Bildstock in der Bäckerstraße einen Kranz nieder. Sie präsentierten eine steinerne Gedenktafel, die anlässlich des Gedenkjahres aufgestellt wurde und an die Grabstätte jener 33 Juden...

  • Enns
  • Marlene Mitterbauer
Wie jedes wird auch heuer den Opfern der Todesmärsche von 1945 gedacht.

Wider das Vergessen
Gedenken an Todesmärsche in Ansfelden

ANSFELDEN (red). "Niemals Nummer. Immer Mensch" lautet der Titel der heurigen Gedenkveranstaltung an die Ermordeten der Todesmärsche der  Juden von Mauthausen nach Gunskirchen im April 1945. Zu dieser laden die Plattform "Wider das Vergessen“ das Mauthausenkomitee Ansfelden, Treffpunkt mensch & arbeit Nettingsdorf sowie ÖGB Linz-Land ein.  Die Gedenkfeier findet am Mittwoch, 24. April, um 18 Uhr bei der Kremsbrücke beim Gasthaus Stockinger statt.

  • Linz-Land
  • Oliver Wurz
In Klaus erinnert heute noch ein Mahnmal an die Getöteten.

Trotz nahendem Kriegsende:
Tödliche Märsche durch den Bezirk

BEZIRK. Im Frühling 1945 mussten mehrere hundert KZ-Häftlinge und ungarische Juden über den Pyhrn und durch den Bezirk Kirchdorf gehen. Diese zwei Todesmärsche führten von Leibnitz und Graz in die Konzentrationslager Mauthausen und Ebensee. Die tage- und wochenlangen Märsche überlebten viele der Menschen nicht. Wer vor Kälte, Erschöpfung und Unterernährung nicht weiter konnte, wurde sofort erschossen und neben der Straße verscharrt. Dank Bezirkshauptmann Kienmoser und den amerikanischen...

  • Kirchdorf
  • Sarah Strasser

Dokumentation "Die Todesmärsche" in ORF3

Im Frühjahr des Jahres 1945 marschierten tausende KZ-Häftlinge und Juden aus Ungarn in Richtung Mauthausen ins Konzentrationslager. Unter anderem durchquerten sie auch das Ennstal. Der ORF3 hat darüber eine Dokumentation erstellt und entlang der Route viele Zeitzeugen befragt. Auch 3 Personen aus Ternberg wurden zu diesem Thema interviewt. Die Sendung wird am Samstag den 05. Mai 2018 im ORF3 um 20.15 Uhr gesendet.

  • Steyr & Steyr Land
  • Bernhard Renöckl
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Gedenken an die Todesmärsche des KZ Mauthausen

Unter dem Motto "Das Vergessen des Bösen ist die Erlaubnis zu seiner Wiederholung" wird auch dieses Jahr, am 26. April, den Opfern der Todesmärsche vom KZ Mauthausen nach Gunskirchen gedacht. Am 16., 26. und 28. April 1945 fand der Todesmarsch zum Lager Gunskirchen statt. Die Märsche, die am 16., 26. und 28. April 1945 stattfanden, führte von Mauthausen nach Enns und Asten, dann weiter über St. Florian, Ansfelden, Weißkirchen, Schleißheim, Thalheim, Wels bis schließlich nach Gunskirchen. Bis...

  • Linz
  • Victoria Preining

TODESMÄRSCHE 1945: Zeitzeugen gesucht

Für eine ORF 3 Dokumentation über die Todesmärsche 1945, werden Zeitzeugen in OÖ und der STMK gesucht, die über die damaligen Ereignisse und das Erlebte berichten können. Auch historische Fotografien sind für die Dokumentation sehr hilfreich. Bitte melden sie sich bei Kurt Mayer Film unter der Telefonnummer 01/967 89 29 oder über die Emailadresse doku@kurtmayerfilm.com www.kurtmayerfilm.com

  • Oberösterreich
  • Online-Redaktion Oberösterreich
Historikerin Angelika Schlackl (Mitte), Gabriele Käferböck und Jack Hersch.

Auf Spurensuche des jüdischen Vaters in Enns

ENNS. Heuer jähren sich zum 71. Mal die Todesmärsche Juden aus dem KZ Mauthausen nach Gunskirchen. 20.000 Männer, Frauen und Kinder wurden im April 1945 von Mauthausen und Gusen im unteren Mühlviertel ins 55 Kilometer entfernte Auffanglager nach Gunskirchen im Bezirk Wels-Land "verlegt". Bei einem dieser Märsche gelang dem 20-jährigen David Hersch in Kristein die Flucht. Versteckt im Gebüsch des Kristeinerbaches wurde er von Barbara Friedmann gefunden und in der Dunkelheit von ihrem Mann...

  • Enns
  • Andreas Habringer
Buchautorin und Herausgeberin Ines-Bernt-Koppensteiner aus St. Ulrich.

Neues Buch deckt Rätsel um Massengrab auf

Die St. Ulricherin Ines Bernt-Koppensteiner erforschte die Todesmärsche im Jahr 1945. TERNBERG/STEYR. Die Opfer kannten weder die Route noch das Ziel: Im März und April 1945, kurz vor Kriegsende, trieben die Nazis Tausende ungarische Juden auf „Todesmärschen“ quer durch Ostösterreich ins KZ Mauthausen und dessen Nebenlager. Viele der geschwächten, geschundenen Menschen starben auf dem Weg oder wurden brutal ermordet. Siebzig Jahre später spürte die Historikerin und pensionierte...

  • Steyr & Steyr Land
  • Sandra Kaiser
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Gedenkakt - Todesmarsch und Zivilcourage

Vor 70 Jahren, im Frühjahr 1945, führten zwei „Todesmärsche“ von Leibnitz und Graz kommend in die KZ Mauthausen und Ebensee, durch das Gebiet des Bezirks Kirchdorf an der Krems: mehrere Hundert KZ-Häftlinge verschiedener Nationen und mehrere Hundert aus Ungarn kommende Juden. Ein Denkmal an der Bundesstraße, wo einer der Märsche vorbei führte, soll das Erinnern fördern und zur Zivilcourage ermutigen. am Sonntag, den 15. November 2015 ab 14:00 Uhr Eintreffen 14:30 Uhr Gedenkakt in...

  • Kirchdorf
  • Studia Schlierbach

Zeit ohne Gnade - Karfreitag 1945

Die Initiative KuBiKu St. Margarethen hat sich mit dem Thema der Todesmärsche ungarischer Juden in den letzten Kriegstagen 1945 befasst und dazu eine Veranstaltung organisiert: "Zeit ohne Gnade. Karfreitag 1945 - Ermordung ungarischer Juden in St. Margarethen". Nach einem einführenden Vortrag von Mag.a Gertraud Tomatits präsentiert Günter Welz einen eindrucksvollen Beitrag mit Fotos und Dokumenten aus dieser Zeit und Ausschnitten aus Interviews mit Zeitzeugen. Die Veranstaltung findet am...

  • Bgld
  • Eisenstadt
  • KuBiKu Initiative für Kunst, Bildung, Kultur
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Friedensprojekt der Katholischen Jugend der Region Ennstal

ENNSTAL. In vielen Aktionen möchte die Katholische Jugend der Region Ennstal im Rahmen des Friedensprojektes „zum:verGehen:erinnern“ die Todesmärsche ungarischer Juden durch das Ennstal in den letzten Kriegstagen 1945 in das Gedächtnis rücken. Entlang der Eisenbundesstraße erinnern seit Anfang April eigens angefertigte Holzskulpturen an die traurigen Ereignisse, als tausende Menschen unter unmenschlichen, heute kaum vorstellbaren Bedingungen durch die malerische Landschaft des Ennstals in das...

  • Steyr & Steyr Land
  • Lisa-Maria Auer
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"Schubladendenken" ist nicht gefragt

ANSFELDEN (ros). Bei der Gedenkveranstaltung der Plattform „Wider das Vergessen“ wurden in Ansfelden die Todesmärsche der Juden von Mauthausen nach Gunskirchen in Erinnerung gebracht. Kulturstadträtin Renate Heitz fand berührende Worte zur Einleitung. In seiner Rede betonte Bürgermeister Manfred Baumberger, wie wichtig Initiativen wie diese auch für die Stadtgemeinde Ansfelden sind. Alexander Schinko wies auf das Rapsfeld neben der Krems hin, Symbol für den Hunger der Getriebenen. Schüler der...

  • Linz-Land
  • Roswitha Scheuchl
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Gehen, graben, sterben

„Bolond, ki földre rogyván,…“ mit diesen Zeilen von Radnóti Miklos begann am Vorabend von Allerheiligen ein Abend, der ganz im Zeichen des Erinnerns stand. Anlässlich des ungarischen Holocaust-Gedenkjahres organisierte der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein eine Gedenkveranstaltung, bei der den jüdisch-ungarischen ZwangsarbeiterInnen, die bei den sogenannten „Todesmärschen“ ums Leben kamen, gedacht wurde. Die Klezmerformation „WanDeRer“ und der Singkreis des BUKV vereinten ungarische und...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Burgenländisch-Ungarischer Kulturverein
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