15.10.2017, 17:00 Uhr

Nationalratswahl 2017 in Österreich - Wahlergebnis der Obersteiermark

Nationalratswahl 2017 - Wahlergebnisse der Obersteiermark (Ennstal, Murtal, Leoben, Bruck, Mürztal). (Foto: Arnold Burghardt)

ÖVP und FPÖ mit deutlichen Zugewinnen, die SPÖ verliert leicht bzw. kann das Niveau von 2013 halten. Die Grünen stürzen schwer ab, Peter Pilz ist weit mehr als nur eine Randnotiz. Die Neos sehr solide.

Alle Bezirksergebnisse, alle Gemeindeergebnisse sind hier zu finden.

Bruck-Mürzzuschlag
Im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag büßt die SPÖ mit 1,68 Prozent doch mehr ein, als es der bundesweite Trend prognostiziert.. Mit 33,81 bleibt sie die Nummer eins im Bezirk. Die FPÖ rückt mit 31,61 Prozent (+6,37%) deutlich näher. Die ÖVP kommt im Bezirk auf 24 Prozent (+9,2 %).
Die Grünen hats zerbröselt – 1,34 Prozent, zuletzt waren es über 7 Prozent.
Peter Pilz schafft auch im Bezirk locker die 4-Prozent-Hürde; in seiner Geburtsstadt Kapfenberg kommt er auf respektable 4,57 Prozent.
Jörg Leichtfried kommt in seiner Heimatstadt Bruck auf 34,2 Prozent (-0,4%)

Bezirk Liezen
Der Bezirk Liezen ist jetzt schwarz – oder neuerdings türkis. Die ÖVP legt 12 Prozent zu und kommt auf 33,17 Prozent. Auf Platz zwei liegt die FPÖ mit 30,18 Prozent (+6,5 Prozent). Die SPÖ verliert leicht (-0,6%) und kommt auf 27,19 Prozent.
Die Neos erreichen 3,62, die Grünen 1,55 Prozent.

In der Heimatgemeinde von Barbara Krenn (ÖVP) in Stainach-Pürgg kommt die ÖVP auf 40,6 Prozent (+12 Prozent).

Leoben:
Nur wenige Prozentpunkte trennen SPÖ und FPÖ im Bezirk. Die SPÖ kommt auf 33,45 Prozent (-1,9 %), die FPÖ auf 32,65 Prozent (+6,18 %). Die ÖVP erreicht für sie beachtliche 23,15 Prozent (+10,34 %).
Neos kommen auf 3,53 Prozent, die Grünen auf 1,23 Prozent.

Auch in der Stadt Leoben rückt die FPÖ der SPÖ ungemein nahe: 33,9 Prozent für die SPÖ; 33,25 für die Freiheitlichen. Die Volkspartei erreicht 19,46 Prozent – gewinnt aber 10 Prozent dazu.

In der Heimatgemeinde von Andreas Kühberger (ÖVP) in Mautern kommt die ÖVP auf 45,82 Prozent und hat um 18 Prozent zugelegt.

Murtal:
SPÖ (32,49 Prozent) und FPÖ (31,34 Prozent) liefern sich hier ein Kopf-an-Kaopf-Duell. Die ÖVP ist mit 27,49 auf Schlagdistanz.
Die Grünen kommen über 1,14 Prozent nicht hinaus, die Neos halten bei 2,89 Prozent.

In der Heimatgemeinde von Wolfgang Moitzi (SPÖ) in Spielberg kommt die SPÖ auf 38,13 Prozent und hat um 3,7 Prozent zugelegt.

Murau:
Die ÖVP ist hier die klare Nummer eins: 38,68 Prozent (+11,14 Prozent). Die FPÖ kommt auf 31,58 Prozent (+7,41 Prozent), die SPÖ hält bei 22,23 Prozent (-0,09 Prozent).

Wahlkarten werden heute noch nicht ausgezählt.
Auch das Vorzugsstimmen-Ergebnis wird erst morgen verlautbart.

Die Obersteirer im künftigen Nationalrat

Mit einem Fixmandat dürfen folgende Obersteirer rechnen (Mandatsverteilung ist erst nach Auszählung der Wahlkarten und der Vorzugsstimmen möglich):

für die SPÖ: Jörg Leichtfried (Bruck) und Birgit Sandler (Leoben).

für die ÖVP: Andreas Kühberger (Mautern) und Barbara Krenn (Pürgg).

für die FPÖ: Hannes Amesbauer (Neuberg) hat als steirischer Spitzenkandidat bereits fix in der Tasche.

Rechnet man den gebürtigen Kapfenberger Peter Pilz als Obersteirer, dann bleibt er im Nationalrat – nur die Seite hat er gewechselt.


Nationalratswahl 2017 : Wahlergebnis der Obersteiermark

Die Ergebnisse spiegeln den tatsächlichen Auszählungsstand wieder und sind keine Hochrechnung.

Ennstal


Murtal


Leoben


Bruck-Mürzzuschlag


Murau





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