Menstruation: Wenn Schmerz zur Regel wird

Fallen die Regelschmerzen besonders stark aus, sollte über eine Behandlung nachgedacht werden.
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  • hochgeladen von Marie-Thérèse Fleischer

Für Frauen im gebärfähigen Alter gehört die monatliche Blutung zum Programm. Jedoch hat etwa jede fünfte Frau so starke Regelschmerzen, dass diese behandelt werden müssen.

Man unterscheidet zwischen primärem Regelschmerz, der vor allem junge Frauen betrifft, und sekundärem Regelschmerz, der meist erst ab dem 30. Lebensjahr auftritt. Die primäre Form kommt durch die hormonellen Schwankungen zustande und kann mit Schmerzmitteln behandelt werden. Ergänzend greifen Betroffene auch gerne zu Akupunktur oder Homöopathie. Entspannungsübungen, warme Bäder und leichter Sport können ebenfalls hilfreich sein.

Nach Ursachen suchen

Setzen die Menstruationsschmerzen erst in einem späteren Lebensalter ein, müssen die Gründe dafür genauer geprüft werden. Bei etwa zehn bis 15 Prozent der Frauen finden sich auch außerhalb der Gebärmutterhöhle Zellansammlungen, die dem hormonellen Zyklus unterliegen - und rund um die Regelblutung starke Schmerzen, vor allem im Bauchraum, verursachen können. Dieses Krankheitsbild wird Endometriose genannt. Damit sich die Zellansammlungen nicht vergrößern und noch mehr Schmerzen verursachen, muss der Hormonhaushalt medikamentös reguliert werden. Gesunde Fette, die in Fisch und Pflanzenölen enthalten sind, und magnesiumreiche Nahrungsmittel helfen zusätzlich, die Beschwerden einzudämmen.

Eisenmangel vorbeugen

Frauen mit besonders starker Regelblutung sollten auch ihren Eisenstatus im Blick behalten. Wer bis zu 80 Milliliter Blut pro Tag verliert, entledigt sich auf diese Weise auch einer ganzen Menge an Eisen. Betroffen davon sind meist junge Frauen zu Beginn der Menstruation oder jene, die bereits auf die Wechseljahre zugehen. Anzeichen für einen Eisenmangel umfassen unter anderem Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, brüchige Nägel und Haarausfall.

Tipps gegen Regelschmerzen finden Sie hier...


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