"Quetschies"
Bis zu 11.000 Mikroplastik-Partikel in Kleinkinder- und Babynahrung
- Die beliebten Quetschies könnten laut einer Studie gesundheitsschädlich sein. (Symbolfoto)
- Foto: pexels / www.kaboompics.com
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Eine neue Untersuchung von Greenpeace deckte große Mengen an Mikroplastik in Babynahrung auf – gemeint sind die beliebten Kunststoff-Quetschbeutel. Auch hierzulande sei eine Belastung zu befürchten.
ÖSTERREICH. Eine Untersuchung im Auftrag von Greenpeace International hat in Baby-Quetschbeuteln Mikroplastik und verschiedene Chemikalien nachgewiesen. Laut den Testergebnissen könnten Kinder durch den Konsum von einem der sogenannten "Quetschies“ bis zu 11.000 Mikroplastikpartikel aufnehmen. In den getesteten Artikeln seien zudem über 80 Chemikalien identifiziert worden – darunter auch eine potentiell hormonell wirkende Chemikalie.
Greenpeace fordert daher Untersuchungen von Babynahrung in Österreich – da in den Regalen hierzulande sehr ähnliche Verpackungen von Quetschies zu finden sind und verweist dabei besonders auf mögliche Risiken für Babys und Kleinkinder.
Besonders schädlich für Kleinkinder und Babys
Hintergrund zur Verunreinigung sei das Verpackungsmaterial Polyethylen, das Mikroplastik und Chemikalien abgeben würde. Für Babys und Kleinkinder sind diese besonders schädlich, da sich ihr Hormonsystem und Stoffwechsel noch in der Entwicklung befinden und daher besonders sensibel auf Schadstoffe reagieren.
- Hintergrund zur Verunreinigung sei das Verpackungsmaterial Polyethylen, das Mikroplastik und Chemikalien abgeben würde.
- Foto: Greenpeace
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Dennoch wachse der internationale Markt für diese Quetschbeutel jährlich über acht Prozent und machen schon jetzt ein Drittel des globalen Marktes für Babynahrung aus.
Das könnte auch interessant sein:
Aktuelle Nachrichten aus Österreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.