"Öffi-Schnupperticket"
Grüne schlagen vergünstigte Kurzzeit-Vorteilscard vor
- Um Pendlerinnen und Pendler zu entlasten, schlagen die Grünen ein Öffi-Schnupperticket vor. (Symbolfoto)
- Foto: ÖBB/Harald Eisenberger
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Um Pendlerinnen und Pendlern sowie Autofahrenden den Umstieg auf öffentlichen Verkehr zu erleichtern, fordern die Grünen ein Schnupperticket – eine vergünstigte Kurzzeit-Vorteilscard.
ÖSTERREICH. Angesichts steigender Energiepreise und wachsender Mobilitätskosten steht die Verkehrspolitik zunehmend im Fokus politischer Debatten. Während die Bundesregierung Maßnahmen wie eine Spritpreisbremse verfolgt, verweisen die Grünen auf alternative Ansätze, um die finanzielle Belastung für Pendelnde zu reduzieren.
Man möchte den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern und zugleich leistbarer gestalten. Die Grünen fordern deswegen ein "Öffi-Schnupperticket". Dieses erleichtere es den Menschen, "Öffis unkompliziert und günstig auszuprobieren und auf den Geschmack zu kommen", meinte etwa Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen.
Die Grünen schlagen vor, das Schnupperticket als eine günstige Kurzzeit-Version der Vorteilcard umzusetzen.
Durch die ÖBB finanziert
Die Finanzierung soll dabei vollständig durch die ÖBB erfolgen, ohne zusätzliche Zuschüsse aufseiten des Bundes. Anfallende Kosten ließen sich sowohl durch den Verkauf der Karte selbst als auch durch die ermäßigten Tickets decken. Auch die Westbahn ließe sich hier einbinden. Denn diese bietet Inhaberinnen und Inhabern der ÖBB-Vorteilscard ebenfalls bis zu 50 Prozent Ermäßigungen auf den Normaltarif.
- Die Finanzierung soll dabei vollständig durch die ÖBB erfolgen, ohne zusätzliche Zuschüsse aufseiten des Bundes. (Symbolfoto)
- Foto: ÖBB/Eisenberger
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„Wenn viele Menschen vom Auto auf die Öffis umsteigen, sparen sich nicht nur selbst den teuren Sprit, sondern senken in Zeiten der Knappheit den Treibstoffverbrauch – und damit auch die Preise an der Zapfsäule. Eine vergünstigte Vorteilscard ist daher auch ein Vorteil für uns alle“, so Götze.
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