Erfolgreiches Modell
Kaufhaus Hubmann setzt auf regionale Energie und zieht positive Bilanz
- 36 Prozent regionaler Sonnenstrom: Obmann Florian Hubmann im Lebensmittelmarkt des Kaufhauses Hubmann, dem Abnehmer der Energiegemeinschaft Nahversorgung Stainz.
- Foto: Kaufhaus Hubmann
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Bei der ersten Generalversammlung der Energiegemeinschaft Nahversorgung Stainz zogen das Kaufhaus Hubmann und 33 Stromlieferanten gemeinsam Bilanz. Obmann Florian Hubmann wurde einstimmig wiedergewählt.
STAINZ. Die Gründung der Energiegemeinschaft Nahversorgung Stainz trägt positive Früchte. Dieses Ergebnis konnte bei der jüngsten Generalversammlung präsentiert werden. So wurden alleine 36 Prozent des Strombedarfs des Kaufhauses Hubmann in Stainz mit dem regionalen Sonnenstrom gedeckt.
Die Energiegemeinschaft Stainz, die vom Familienunternehmen Humbann gegründet wurde, funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Ihre Mitglieder betreiben Photovoltaikanlagen in der Region und liefern ihren Strom an einen einzigen Abnehmer, das Kaufhaus Hubmann. Begonnen hat sie im Frühjahr 2025 mit acht Einspeisern, heute sind es 33.
- Das Kaufhaus Stainz 36 Prozent seines gesamten Stromverbrauchs mit Sonnenstrom von nebenan.
- Foto: wjarek/smarterpix
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"Seit dem Start haben die Anlagen der Mitglieder rund 245.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. 71 Prozent davon wurden direkt in der Gemeinschaft verbraucht. Damit deckte das Kaufhaus 36 Prozent seines gesamten Stromverbrauchs mit Sonnenstrom von nebenan", freut sich Florian Hubmann.
Ein Gewinn für alle Beteiligten
Die Mitglieder profitieren von einem hohen Abnahmeanteil: Ein Großteil des erzeugten Stroms wird tatsächlich in der Gemeinschaft verbraucht und entsprechend vergütet. Auch das Kaufhaus profitiert: Es hat einen großen Teil seines Strombezugs regionalisiert. Außerdem nutzt es die Vorteile einer Energiegemeinschaft, etwa reduzierte Netzentgelte. Die Wertschöpfung bleibt dabei in der Region.
„Unsere Energiegemeinschaft ist ein Zukunftsmodell. Sie zeigt, wie man durch Zusammenhalt gemeinsame Vorteile schafft. Die Generalversammlung war für uns ein echter Glückstag, weil wir zeigen konnten, wie gut das für alle Beteiligten funktioniert. Regionalität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft: Das ist ein echtes Win-win.“
Florian Hubmann, Unternehmer und Obmann der Energiegemeinschaft Nahversorgung Stainz
- Seit dem Start haben die Anlagen der Mitglieder der Energiegemeinschaft Nahversorgung Stainz rund 245.000 Kilowattstunden Strom erzeugt.
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Einstimmige Beschlüsse
Alle Beschlüsse der Generalversammlung fielen einstimmig. Der Vorstand wurde in seiner bisherigen Zusammensetzung bestätigt: Florian Hubmann bleibt Obmann, Svitlana Hubmann seine Stellvertreterin. Ludmilla Gartner ist Kassierin, Melanie Zirngast Schriftführerin.
Für die Zukunft setzt die Gemeinschaft auf ihre Stärken: faire Konditionen und eine hohe Abnahme. Damit das so bleibt, ist die Gemeinschaft mit ihren 33 Lieferanten derzeit vollständig und nimmt keine neuen Mitglieder auf.
Ein Thema für die kommenden Jahre ist der Winter, in dem Photovoltaikanlagen naturgemäß deutlich weniger Strom erzeugen. Hier prüft der Vorstand langfristig Möglichkeiten, die Versorgung in den Wintermonaten zu ergänzen.
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