Jetzt geht es endlich los
Spatenstich für neues Rüsthaus der Feuerwehr Hart erfolgt
- Großer Bahnhof nahe der P+R-Anlage in Pachern beim Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus der FF Hart bei Graz
- Foto: MeinBezirk/Alois Lipp
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Nach jahrelanger Vorarbeit ist nun endlich der erste Spaten für das neue Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Hart gesetzt worden. Rund fünf Millionen Euro werden in den Neubau investiert, der bis Juni 2027 fertiggestellt sein soll.
HART BEI GRAZ. Eigentlich hätte das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Hart bei Graz bereits heuer im September eröffnet werden sollen. Doch verschiedene Herausforderungen, auch was die Planung betrifft, haben zu einer weiteren Verzögerung geführt. Insgesamt acht Jahre lang kämpfte Feuerwehrkommandant Peter Preuss um das neue Rüsthaus. Am Donnerstag war es schlussendlich soweit und der Spatenstich für den Neubau erfolgte.
Lange Jahre der Vorbereitung
Grund für die Neuerrichtung ist auch der starke Zuzug in der Gemeinde Hart bei Graz. Entsprechend der steigenden Bevölkerungszahl muss auch die Infrastruktur der Feuerwehr mitwachsen. Dadurch wurden weitere Einsatzfahrzeuge notwendig, die am bestehenden Standort zu wenig Platz finden. Bereits 2017 starteten die Verhandlungen mit der Freiwilligen Feuerwehr Hart über die Findung eines geeigneten Standortes und die Umsetzung des notwendigen Neubaus.
Im Jahr 2022 kam es zur Einigung über den neuen Standort südlich der Park&Ride-Anlage Pachern. 2024 folgten Grundstückskauf und Umwidmung. Für den Einreichplan zeichnet die Architekturwerkstatt Graz verantwortlich. Die Gemeinde einigte sich auf die Ausschreibung eines Totalunternehmervertrags. Dieses Vergabeverfahren konnte die Firma Granit Bau als Bestbieter für sich entscheiden.
- Rund fünf Millionen Euro werden in den Neubau investiert, bis Juni 2027 soll das Bauprojekt fertiggestellt sein.
- Foto: Gemeinde Hart bei Graz
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Zeitgemäße Voraussetzungen
Bürgermeister Franz Tonner zeigte sich beim Spatenstich höchst erfreut, dass nach anfänglichen Turbulenzen nun endlich mit dem Bau begonnen werden kann. "Mit dem Neubau entstehen moderne und zukunftsorientierte Räumlichkeiten, die den Anforderungen eines zeitgemäßen Feuerwehrdienstes gerecht werden und optimale Voraussetzungen für Einsätze, Ausbildung und Kameradschaft bieten. Der feierliche Spatenstich symbolisiert dieses gemeinsame Ziel von Gemeinde, Politik und Feuerwehr. Danke für die finanzielle Unterstützung des Landes Steiermark, ohne die ein Projekt in dieser Größe nicht realisierbar wäre", so Tonner in seiner Ansprache.
- Das neue Feuerwehrhaus der FF Hart bei Graz wird bei der P&R-Anlage im Ortsteil Pachern entstehen.
- Foto: Gemeinde Hart bei Graz
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Besonderer Schlauchturm
Das Gesamtwerk erstreckt sich über 1.300 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Der moderne Neubau verfügt über fünf Garagen, eine Waschbox, ein Schulungszentrum mit Medienanlage, einen Jugendraum, einen allgemeinen Verwaltungstrakt und ein Nebengebäude sowie den Schlauchturm. Der Schlauchturm umfasst sechs Ebenen mit einer Höhe von 22 Metern, ein Treppenhaus, Balkone und Übungsschächte für die Lift- und Schachtrettung. Er wird auch als Übungs- und Schulungsturm verwendet. Sämtliche Dächer werden begrünt und mit Fotovoltaik-Anlagen versehen. "Mit dem Bau des neuen Rüsthauses der Freiwilligen Feuerwehr Hart bei Graz schaffen wir moderne Rahmenbedingungen für die Kameradinnen und Kameraden. Wir investieren damit in die Sicherheit unserer Bevölkerung, stärken das Ehrenamt und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft", sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom beim Spatenstich.
Moderne Infrastruktur
"Mit diesem Spatenstich schaffen wir endlich die Voraussetzungen für eine Infrastruktur, die unserer Feuerwehr und damit der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger gerecht wird. Mein Dank gilt allen, die sich über viele Jahre für dieses Projekt eingesetzt haben. Seitens der Gemeinde in Verbindung mit der ARGE unter Verantwortung von Bgm. Franz Tonner, besonders an Vzbgm. Andrea Ohersthaller, die sich von Beginn an unermüdlich für uns eingesetzt hat, den Verantwortlichen für die Planung und Umsetzung sowie ganz besonders den Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr, nicht zu vergessen auch meinen Stellvertreter OBI Seiser Stefan. Ihr leistet Tag und Nacht freiwillig einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gemeinschaft", betonte Feuerwehrkommandant Peter Preuss.
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