KAGes-Bilanz 2025
KAGes erweiterte Angebote, während Voitsberg näher an Graz rückt
- Bilanz bei der KAGes zum Jahr 2025: Das Geschäftsjahr in Graz war geprägt von Erweiterungen, aber auch von Auszeichnungen in mehreren Bereichen.
- Foto: Kanizaj
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KAGes-Bilanz 2025: Während 2025 am Universitätsklinikum Graz ausgebaut wurde, wurde das LKH Voitsberg in den LKH-Verbund, der das LKH Graz II Süd sowie West und die Standorte in Graz-Umgebung in Gratwein-Straßengel angehören, integriert.
STEIRISCHER ZENTRALRAUM. Die KAGes zieht Bilanz über das Geschäftsjahr 2025, das Anlass bot, den 40. Geburtstag des Verbunds zu feiern. MeinBezirk hat exklusiv die Ergebnisse aus dem steirischen Zentralraum bestehend aus Graz, Graz-Umgebung und Voitsberg erhalten. Für die KAGes-Vorstände Gerhard Stark und Ulf Drabek stand im Jubiläumsjahr vor allem die Weiterentwicklung des Unternehmens im Sinne einer optimierten Versorgung der Patientinnen und Patienten im Vordergrund. Ein weiterer Fokus lag auf Weiterentwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz – sowie der Vernetzung einzelner LKH-Standorte.
Auszeichnungen und Bewährungsproben
Erweitert hat sich im Jahr 2025 das Universitätsklinikum Graz, für das gleichzeitig der Amoklauf in einer Grazer Schule im Juni 2025 zur Bewährungsprobe wurde. Dabei zeigte sich, dass dank intensiver Vorbereitung das neue Universitäre Zentrum für Akutmedizin (ZAM) für den Ernstfall gerüstet ist und die Notfallpläne bei einem Massenanfall von Verletzten funktionieren. Gefeiert werden konnte die Fertigstellung der Bauetappe 4b des Chirurgie-Komplexes, die etwa einen Therapiebereich für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie umfasst. Noch im Oktober 2025 fiel der Spatenstich zur "KC Raumerweiterung OP 1–3", wo ein für roboterassistierte Eingriffe optimierter Operationssaal für alle 14 kinderchirurgischen Disziplinen inkludiert ist.
- Sehen die KAGes für die Zukunft gerüstet: Vorstandsvorsitzender Gehard Stark und Vorstand für Finanzen und Technik Ulf Drabek
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Über Auszeichnungen konnte man sich im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit freuen, diese erhielt die Küche des Uniklinikums von der Initiative "United Against Waste". Der Österreichische Verband Grüner Krankenhäuser ehrte unterdessen die neue Wärme-Kälte-Koppelungsanlage mit dem Innovations- und Nachhaltigkeitspreis 2025. Das Projekt „Klimatipps“ durfte sich über den „Best Practice Award“ für klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen freuen, der TikTok-Kanal des Uniklinikums erhielt in der Kategorie „Onlinekommunikation“ einen „Green Panther“ in Silber.
Voitsberg rückt näher
Mit der Integration des LKH-Standorts Voitsberg in den LKH-Verbund – zu dem auch das LKH II, Standort Süd, das LKH Graz II, Standort West sowie die Standorte Enzenbach und das Facharztzentrum Hörgas, beide in Gratwein-Straßengel, gehören – sollte unterdessen die medizinische Versorgung im Westen der Steiermark gestärkt und klare Strukturen für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende geschaffen werden. In Voitsberg wurden dabei Leistungen in den Bereichen Akutgeriatrie, Allgemeine Innere Medizin und mobile Remobilisation gebündelt.
- Das LKH Voitsberg wurde 2025 in den LKH-Verbund integriert, am Standort in Voitsberg wurden Leistungen in den Bereichen Akutgeriatrie, Allgemeine Innere Medizin und mobile Remobilisation gebündelt.
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Eröffnet werden konnten am LKH II Süd unterdessen die generalsanierten psychiatrischen Stationen C5 und C6, gemeinsam mit der AUVA UKH Steiermark am Standort Graz und der Notfallambulanz am LKH-Standort West ging die Erstversorgungsambulanz mit Jänner 2025 in Vollbetrieb. "Mit der Integration des Standorts Voitsberg, der Eröffnung der generalsanierten psychiatrischen Stationen C5/C6 am Standort Süd, der vollständigen Einführung der elektronischen Fieberkurve sowie weiteren bereichsübergreifenden Kooperationen konnten wir wichtige Zukunftsprojekte erfolgreich verwirklichen", so die Ärztliche Direktorin Eveline Kink.
- Am LKH Graz II, Standort Süd konnte die Eröffnung der generalsanierten psychiatrischen Stationen C5/C6 gefeiert werden.
- Foto: LKH Graz II
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Versorgung optimieren
Ebenfalls zur KAGes gehörend und in Graz angesiedelt sind das Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie (IKM) sowie das Zytologisches Institut (ZYT). Am IKM stand das Jahr 2025 im Zeichen der Digitalisierung sowie der Optimierung des Leistungsangebots. So wurden die Abläufe dahingehend angepasst, dass eine begleitscheinfreie Probenbearbeitung realisiert werden konnte, gleichzeitig wurde ein 24/7-Blutkulturgerätesatellit eingerichtet, um die Versorgung zu verbessern.
Das ZYT verabschiedete sich derweil von seinem Ärztlichen Direktor Martin Tötsch, der sich mit Jahresende 2025 in den Ruhestand verabschiedete. Ihm folgte Bernadette Liegl-Atzwanger als interimistische Ärztliche Leiterin. Intern wurden bestehende Prozesse beleuchtet, bearbeitet und neue Entwicklungen angestoßen.
Das KAGes-Jahr 2025 in Zahlen:
LKH Univ.-Klinikum (im Verbund mit LKH Weiz):
- Beschäftigte (Vollzeitäquivalente): 7.050,66
- Durchschnittliche Verweildauer (Pflegetage): 5,94
- Ambulante Patienten (mit Weiz): 570.790
- Stationäre Patienten: 75.556
LKH Graz II
- Beschäftigte (Vollzeitäquivalente): 2.358,72
- Durchschnittliche Verweildauer (Pflegetage): 10,92
- Ambulante Patienten: 87.498
- Stationäre Patienten: 29.504
IKM
- Beschäftigte (Vollzeitäquivalente): 50,52
- Erbrachte Leistungen (2024): 413.657
- Krankenhaushygiene: 114.900
- Inspektionsleistungen: 3.033
- Mikrobiologie: 153.948
- Molekularbiologie: 19.721
- Serologie: 122.055
ZYT
- Beschäftigte (Vollzeitäquivalente): 41,9
- Erbrachte Leistungen (2024): 214.200
- Gynäkologische Zytologie: 199.000 (davon HPV-Testungen: 16.000)
- Histologische Präparate: 5.700
- Immunhistologische Schnitte: 3.500
- Extragenitale Zytologie: 6.000
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