Hundevergabe bei Arche Noah
Shar-Pei Quintus hofft auf ein neues Zuhause
- Quintus wurde aus schlechten Verhältnissen gerettet und hofft jetzt auf ein neues Zuhause.
- Foto: Nina Hörack/MeinBezirk
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Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen. Viele Hunde erfahren von ihrer Besitzerin oder ihrem Besitzer viel Liebe und Zuwendung. Andere leider nicht. Quintus, der zurzeit bei der Arche Noah wohnt, gehört zu jenen Hunden, die weniger Glück hatten.
GRAZ. Während viele Hunde regelmäßige Spaziergänge und Streicheleinheiten bekommen, geht es anderen Vierbeinern deutlich schlechter. Erst zu Beginn diesen Jahres wurden in der Steiermark bei zwei behördlichen Einsätzen 93 Tiere der Rasse Shar-Pei aus einer Qualzucht gerettet. Es war laut Arche Noah der bisher größte dokumentierte Abnahmefall aller Zeiten.
Die meisten dieser Hunde waren in einem schlechten Gesundheitszustand. Viele brauchten sogar Augeoperationen, weshalb bei manchen Vierbeinern die Augen noch rot geschwollen sind. Die geretteten Tiere suchen jetzt ein neues Zuhause.
- Viele von den aus der Qualzucht befreiten Hunde warten bis heute auf ein liebevolles Zuhause.
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Quintus wartet noch auf eine Familie
Einer dieser Hunde ist der Shar-Pei-Rüde Quintus. Er ist 10 Jahre alt und wiegt 19 Kilogramm. Er verträgt sich gut mit anderen Hunden sowie mit großen als auch kleineren Kindern. Aktuell ist er noch Teil der Hundevergabe der Arche Noah, würde sich aber über ein richtiges zu Hause freuen.
Quintus wurde bei der oben angesprochenen Rettungsmission befreit. Anfangs begegnete er seiner Umgebung noch dementsprechend zurückhaltend, vorsichtig und teils auch eingeschüchtert. Durch einen hohen Zeitaufwand, viel Geduld und Zuwendung hat er jetzt aber Vertrauen gefasst und möchte den nächsten Schritt gehen: eine eigene Familie, die sich gut um ihn kümmert.
- Nach tollen Fortschritten in den vergangenen Monaten ist Quintus jetzt bereit für ein „für immer Zuhause“.
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Aufgrund seiner Vergangenheit konnte Quintus einige für Hunde selbstverständliche Sachen noch nicht lernen. Stubenreinheit, Grundkommandos oder auch ein sicheres Bewegen in einer reizvollen Umgebung müssen mit ihm erst vollständig erarbeitet werden.
Ablauf einer Hundevergabe
Bevor man sich einen Hund anschafft, sollte man sich zuerst einige Fragen stellen, etwa ob die Wohnung bzw. das Haus groß genug ist. Sobald die wichtigsten Fragen geklärt sind, kann man sich bei einem Tierheim melden und ein Treffen ausmachen, welches bei der Arche Noah zunächst mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter. Danach erst kommt es zum ersten Kennenlernen zwischen Hund und Mensch.
- Wer einen Hund adoptieren möchte, sollte sich zuvor einige Fragen stellen.
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Dann geht es raus in die Natur wo sich Vierbeiner und Zweibeiner näher kommen können. Sollte die Chemie passen kann es zu einem Probewohnen kommen. Futter, Leine, Halsband und Co werden zur Verfügung gestellt. Bei einem Happy End kann der Hund gleich in seinem neuen zu Hause bleiben.
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