Einblicke
Wie Timotheus Buchholzer seinen Zivildienst bei den GGZ der Stadt Graz erlebt
- Timotheus Buchholzer absolviert seinen Zivildienst bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz auf der Memory Klinik der Albert Schweitzer Klinik.
- Foto: Konstantinov
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Zivildiener Timotheus Buchholzer gibt einen Einblick in seine Tätigkeiten bei den geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz – und erzählt, was ihn motiviert und wie er seine Tätigkeit erlebt.
GRAZ. Wie der Zivildienst bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz, kurz GGZ, aussieht, kann Timotheus Buchholzer berichten. Er ist als Zivildiener auf der Memory Klinik der Albert Schweitzer Klinik tätig, wo Menschen mit unterschiedlichen Ausprägungen von Demenz betreut werden. "Demenz ist vielfältig und hat verschiedene Ausprägungen. Als ich im Vorstellungsgespräch gefragt wurde, ob ich auf die Memory Klinik möchte, habe ich sofort zugesagt", erzählt er. Zu seinen täglichen Aufgaben gehören Gespräche mit Patientinnen und Patienten, gemeinsame Spaziergänge, das Bettenmachen und weitere unterstützende Tätigkeiten. „Alltagssachen eben“, lächelt Buchholzer. "Damit helfe ich auch, die Pflegerinnen und Pfleger zu entlasten. Das ist mir ein großes Anliegen, da sie den ganzen Tag so viel leisten."
"Wollte etwas zurückgeben"
Warum eigentlich Zivildienst? "Ich wollte mit Menschen arbeiten. Man erlebt unglaublich viel, jeder Tag ist anders, und ich wollte etwas zurückgeben", so Buchholzer. Die GGZ kannte er bereits von einem früheren Besuch. „Vor allem das schöne Gelände und die Grünräume haben mich beeindruckt. Auch die Memory Klinik verfügt über einen eigenen Demenz-Garten, den die Patientinnen und Patienten jederzeit nutzen können, um sich zu bewegen oder zu erholen. Das schafft eine angenehme Atmosphäre und bietet viele Möglichkeiten für Bewegung und Erholung.“
- Das Bedürfnis etwas zurückzugeben war es, das für Buchholzer den Ausschlag für den Zivildienst gab.
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Der Einstieg ging schnell vonstatten. "Am ersten Tag haben wir eine Einschulung zu den Rechten und Pflichten, Demenz und Hygiene erhalten und uns wurde das Gelände gezeigt. Am zweiten Tag war ich schon auf meiner Station, wo mir ein Pfleger meine Aufgaben erklärt hat und ich das Team kennengelernt habe." Neben Buchholzer sind aktuell keine anderen Zivildiener auf der Memory Klinik. "In den Pausen treffe ich aber meine Kollegen. Da spricht man darüber, wie der Alltag auf den unterschiedlichen Stationen aussieht. Die Aufgaben sind zwar ähnlich, unterscheiden sich aber doch von Bereich zu Bereich", erzählt er.
Kleine Begegnung, große Wirkung
Auf der Station selbst sind Buchholzer viele zwischenmenschliche Begegnungen in Erinnerung geblieben: "Es gibt eine Dame auf unserer Station, die ein unglaublich herzliches Lachen hat. Das verschönert sofort den Tag und es ist schön zu sehen, dass sie trotz ihrer Demenzerkrankung so viel Lebensfreude ausstrahlt." Auch das Miteinander im Team zählt zu Buchholzers Highlights an seinem Zivildienst. "Man unterstützt sich gegenseitig und ich lerne eine Menge." Würde er also den Zivildienst bei den GGZ weiterempfehlen? "Auf jeden Fall", ist Buchholzer überzeugt. "Es ist echt super hier, die Atmosphäre ist angenehm und die Mitarbeitenden sind wirklich nett und unterstützen uns Zivildiener tatkräftig.“
- Besonders die zwischenmenschlichen Momente sind es, die Buchholzer im Zuge seiner Tätigkeit im gedächtnis geblieben sind.
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Informationen rund um den Zivildienst
Bei der GGZ starten dreimal im Jahr Zivildiener – im März, September und Dezember. Bewerbungen sind jederzeit möglich, alle Informationen findest du auf ggz-jobs.graz.at/zivildienst.
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