Für bessere Versorgung
Med Uni Graz startet Lehrgang zu postviralen Syndromen
- v.l.n.r. Lehrgangsleiter Thomas Weber, Vizerektor für Studium und Lehre Erwin Petek, stellvertretende Lehrgangsleiterin Andrea Grisold und Lehrgangskoordinatorin Nadine Weber.
- Foto: Med Uni Graz/Lunghammer
- hochgeladen von Verena Kriechbaum
Die Med Uni Graz startet einen neuen Universitätslehrgang zu postviralen Syndromen. Ziel ist es, Gesundheitsberufe bei Diagnostik und individueller Betreuung Betroffener zu unterstützen.
STEIERMARK. Die Medizinische Universität Graz bietet einen neuen Universitätslehrgang zur Diagnostik und Betreuung postviraler Syndrome an. Das berufsbegleitende Angebot richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie und Angehörige anderer Gesundheitsberufe.
Im Mittelpunkt stehen Erkrankungen wie Long COVID und andere Post-Acute Infection Syndromes (PAIS), bei denen Beschwerden nach einer Infektion anhalten. Die Diagnostik und Versorgung Betroffener stellen das Gesundheitssystem vor Herausforderungen, da die Symptome vielfältig sind und mehrere Fachbereiche betreffen können.
Für zeitgemäße Versorgung
Der Lehrgang vermittelt wissenschaftliche Grundlagen und praktische Kenntnisse zur Erkennung und individuellen Betreuung. Besonderes Augenmerk gilt der interprofessionellen Zusammenarbeit und der Belastungsintoleranz, bei der sich Symptome nach körperlicher oder geistiger Anstrengung verschlechtern können. Auch einzelne Module können als Weiterbildung besucht werden.
„Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für eine zeitgemäße und interprofessionelle Versorgung von Menschen mit postviralen Syndromen“, fasst Erwin Petek, Vizerektor für Studium und Lehre an der Med Uni Graz, zusammen.
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