Neues aus dem Gemeinderat
Fürstenfelds Budget für 2019 wiegt knapp 30 Millionen Euro

Knapp 30 Millionen Euro für Fürstenfeld: Mit vier Gegenstimmen von SPÖ und Grüne beschloss Bürgermeister Franz Jost in der vergangenen Gemeinderatssitzung das Budget der Stadtgemeinde für das Jahr 2019.
  • Knapp 30 Millionen Euro für Fürstenfeld: Mit vier Gegenstimmen von SPÖ und Grüne beschloss Bürgermeister Franz Jost in der vergangenen Gemeinderatssitzung das Budget der Stadtgemeinde für das Jahr 2019.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

FÜRSTENFELD. Die Sanierung von Gemeindestraßen und der Stadthalle sowie die Umsetzung des Hochwasserschutz Altenmarkt und die Jungfamilienansiedelung sind nur einige wenige Projekte, die im kommenden Jahr in Fürstenfeld anstehen.

Das erste Budget des neuen Bürgermeisters trage, so Finanzreferent Christian Sommerbauer "bereits die Handschrift Franz Jost". Der Vergleich zum Voranschlag 2018 zeigt im ordentlichen Haushalt ein leicht rückgängiges Budgetvolumen um 507.400 Euro. Damit würde sehr behutsam die Konsolidierung des ordentlichen Haushalts eingeleitet werden, so Sommerbauer. Insgesamt wurden für den Ordentliche Haushalt im kommenden Jahr 23.006.300 Euro veranschlagt.

Mehr Einwohner bringen mehr Einnahmen

Die Gewinnentnahme der Stadtwerke stelle nach wie vor eine der wichtigsten zusätzlichen Einnahmequellen der Stadtgemeinde dar und wurde mit einem Betrag von 1,1 Millionen Euro in den Voranschlag aufgenommen. Zugute kommen der Stadt auch die steigenden Ertragsanteile. Durch die wachsende Einwohnerzahl erhält die Stadtgemeinde 2019 knapp 400.000 Euro mehr als 2018. Die Kommunalsteuer wurde mit 3,4 Millionen Euro veranschlagt. Der Verschuldungsgrad liegt bei 3,19 Prozent.

Sanierung von Gemeindestraßen ist "größter Brocken"

Der außerordentliche Haushalt (AOH) weist Einnahmen in der Höhe von 6.217.900 Euro und Ausgaben von 6.102.900 Euro auf. Damit kann ein leichter Überschuss von 115.000 Euro ausgewiesen werden. Den größten Brocken des AOH stellen im kommenden Jahr die Sanierung der Gemeindestraßen mit 975.000 Euro dar. Unter anderem steht die Generalsanierung der Kusmanekstraße sowie andere Straßenabschnitte an. Außerdem soll der Radweg im Bereich Bergkammstraße weiter ausgebaut werden. Für die Jungfamilienansiedelungsinitiative, die 2019 weitergeführt wird, wurden 836.000 Euro veranschlagt. Für Grundstücksankäufe in Altenmarkt investiert man als ersten Teilbetrag 60.000 Euro. "Diese sollen durch Waldverkäufe und Sollüberschüsse bedeckt werden", so Sommerbauer. 

Sanierung der Stadthalle Fürstenfeld

Für die Sanierung der Stadthalle Fürstenfeld wurden knapp 400.000 Euro veranschlagt. 2018 wurde bereits die Erneuerung der Notbeleuchtung umgesetzt. 2019 sollen die Schiebewände und die Heizung erneuert werden, sowie Betonsanierungen durchgeführt werden. "Wir finden uns in diesem Budget wider", betonte FPÖ-Fraktionsvorsitzender NR Christian Schandor für die Tiefgarage als auch die ersten Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz in Altenmarkt in das Budget 2019 aufgenommen wurden.

Budget mit vier Gegenstimmen beschlossen

Kritik für das Budget 2019 gab es von SPÖ und Grüne. "Mir fehlen in diesem Voranschlag die grünen Ideen", so Harald Peindl (Grüne). Michael Prantl (SP) sah zwar eine Verbesserung gegenüber 2018, gab aber dennoch "die Schulnote vier". "Aufgrund der miteinberechneten Fürstenfeld App, die wie wir finden zu überteuert ist, als auch der Verkehrsförderung für das ATW-Gelände können wir dem Budget nicht zustimmen", so Prantl.
Trotz der Ansprache von Bürgermeister Franz Jost das Budget 2019 einstimmig zu beschließen, blieb es bei einem Wunsch. Der Ordentlicher und Außerordentliche Haushalt wurde, ebenso wie der "Mittelfristige Finanzplan"  mit vier Gegenstimmen (SPÖ und Grüne) beschlossen.

Details Budget 2019

  • OH: Einnahmen und Ausgaben: 23.006.300 Euro.
  • AOH: Einnahmen: 6.217.900 Euro, Ausgaben: 6.102.900 Euro.
  • Verschuldungsgrad: 3,19 Prozent. Personalkostenanteil: 26,54 Prozent.
  • Kommunalsteuer: 3,4 Millionen Euro.

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