12.07.2017, 20:00 Uhr

Die Sucht nach Essen bleibt oft geheim

Nein, danke! In Gesellschaft wird die Sucht nach Essen meist verheimlicht. (Foto: Creativa Images / Fotolia)

Dass man süchtig nach Alkohol werden kann, ist weit und breit bekannt - aber nach Essen?

Hinter dem Begriff "Binge-Eating-Störung" versteckt sich eine Essstörung, bei der die Betroffenen die Kontrolle über ihr Essverhalten verlieren. Mindestens einmal pro Woche kommt es zu einem Essanfall, bei dem in kurzer Zeit große Nahrungsmengen verzehrt werden. Scham- und Schuldgefühle sind die Folge.

Essstörung ist schwierig zu erkennen

Viele Betroffene schleppen das Problem sehr lange mit sich herum. Angehörige und Freunde sind oft nicht eingeweiht - denn die Essanfälle finden meist im Geheimen statt. Sie merken nur, dass der Betroffene immer mehr an Gewicht zunimmt. Dabei ist die Binge-Eating-Störung mit Psychotherapie gut behandelbar: In den Therapiesitzungen lernt man, genussvoll sowie mit Achtsamkeit zu essen und seine Gefühle - auch das Sättigungsgefühl - besser zu verstehen.

Mehr über die Binge-Eating-Störung und ihre Behandlung erfahren Sie hier....


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