20.12.2017, 15:00 Uhr

Schuppenflechte: Der Therapie treu bleiben

Wird die vorgeschriebene Behandlung nicht eingehalten, treten rasch neue Symptome auf. (Foto: RFBSIP / Fotolia)

Bei chronischen Erkrankungen wie der Schuppenflechte (Psoriasis) ist es besonders wichtig, die Therapie nicht in Eigenregie abzusetzen.

Raimund Lunzer von der Rheumatologischen Spezialambulanz im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz warnt, dass sich das Nicht-Einhalten der verordneten Behandlung bei den Patienten innerhalb weniger Wochen bemerkbar macht. „Sie bekommen Schmerzen und das Hautbild verändert sich. Außerdem dauert es, wie zu Beginn der Behandlung, zwei bis drei Monate bis die wiederaufgenommene Therapie erneut wirkt", so der Rheumatologe.

Mit dem Arzt reden

Wer mit seiner aktuellen Behandlung nicht zufrieden ist, sollte das Gespräch mit seinem Arzt suchen, anstatt selbst am Therapiekonzept herumzuschrauben. "Ein gutes Behandlungsresultat lässt sich nur über ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis erzielen“, meint Wolfgang Weger, Hautarzt an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie an der Medizinischen Universität Graz. „Das bedeutet, dass Arzt und Patient sich regelmäßig über den Stand der Erkrankung und die Zufriedenheit mit der Therapie unterhalten müssen."

Mehr über Behandlungsmöglichkeiten bei Schuppenflechte lesen Sie hier...


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