Judenburg
Baustart für Landtorberg und Talbrücke steht bevor

Visualisierung: Die Rampe Landtorberg wird ab Frühjahr 2019 saniert.
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In Judenburg wird eine Großbaustelle errichtet. Rampe Landtorberg wird ab Frühjahr saniert, Talbrücke folgt danach.

JUDENBURG. Ein Projekt, das schon länger in der Warteschleife steht, wird jetzt bald gestartet. Die Bauarbeiten an der Rampe Landtorberg in Judenburg Ost sollen im Frühjahr 2019 losgehen. „Wir bereiten das schon seit einigen Jahren vor, die Rampe ist in einem schlechten Zustand“, heißt es in der Verkehrsabteilung des Landes. Dort wird die Ausschreibung für das Projekt vorbereitet, über den Winter soll die Vergabe erfolgen.

Abschnitte

Der erste Bauabschnitt beinhaltet die Sanierung des Bereiches vom Kreisverkehr Paradeisgasse bis zur Abzweigung auf die Talbrücke. In Angriff genommen wird dabei nicht nur die Straße, sondern auch Stützmauern und die Martinibrücke. Die Bauzeit wird rund 20 Monate betragen, der gesamte Abschnitt muss währenddessen für den Verkehr gesperrt werden. Die Talbrücke selbst soll im Anschluss an den ersten Abschnitt neu errichtet werden. Das Land rechnet vorerst mit einer Investition zwischen 10 und 12 Millionen Euro. "Derartige Investitionen stärken die Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze und sorgen für mehr Sicherheit", sagt Verkehrslandesrat Anton Lang.

Infoveranstaltung

„Die Stadt wird auch etwas dazuzahlen müssen“, sagt Bürgermeister Hannes Dolleschall. Aufgrund der Größe des Projektes wird rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten eine Infoveranstaltung für Anrainer und Betroffene abgehalten. Dolleschall: „Das machen wir, sobald alle Eckdaten feststehen.“Für Judenburg selbst ist die Sanierung ein Glücksfall. Damit wird nicht nur eine Gefahrenstelle bei der Ortseinfahrt Ost entschärft, mit den Arbeiten gehen auch einige Attraktivierungen in diesem Bereich einher. So soll der Martiniweg als Verbindung in die Altstadt wieder hergestellt werden und im Bereich des Landtorberges soll ein Wartungsweg entstehen, der auch als Rad- und Gehweg dienen wird.

Umleitungen

Autofahrer werden während der Arbeiten über die Talbrücke oder den Kapellenweg umgeleitet, für Lastwägen sind großräumigere Umleitungen angedacht. „Für Autofahrer wird es sicher keine Schwierigkeiten geben“, sagt der Bürgermeister.Die Talbrücke selbst wurde vor einigen Jahren saniert, das war allerdings nur eine Zwischenlösung. Sie soll direkt nach dem ersten Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Dafür wurden mehrere Varianten geprüft, am wahrscheinlichsten ist eine neue Brücke, die weiter in Richtung Westen verlegt wird. Ein Kreisverkehr wurde wegen Platzmangels ausgeschlossen.

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Verkehrslandesrat Anton Lang: "Investition sorgt für Verkehrssicherheit".

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