NMS/Poly Mureck
Schulsanierung steht nichts mehr Weg

Sehen der Sanierung entgegen: Murecks Bgm. Anton Vukan und Manuela Berghold, seit Herbst Direktorin der Schule.
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  • Foto: KK
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

In Graz erfolgte nun die Einigung über ein Sanierungspaket für die NMS in Mureck.

"Seit drei Jahren wird geredet, jetzt können wir endlich ins Finale gehen", verlautbart Murecks Bürgermeister Anton Vukan. Die Rede ist von der nötigen Sanierung der örtlichen Neuen Mittelschule bzw. der ebenfalls im Objekt befindlichen Polytechnischen Schule. Wie die WOCHE ja berichtet hat, bekrittelten die Bürgermeister der Nachbargemeinden – auf jene kommt ein anteilsmäßiger Projektkostenbeitrag zu – die ursprünglich genannte Summe für die Sanierungsmaßnahmen. Diese lag bei ca. 6,2 Millionen Euro.
Nun kam es bei einem Treffen in Graz – beteiligt waren u.a. die betroffenen Bürgermeister und Vertreter der Büros Schützenhofer und Schickhofer – zu einem Konsens. Aufgrund der Tatsache, dass die NMS-Starter aus Mettersdorf seit diesem Herbst die Schule in St. Peter in Ottersbach besuchen und jene aus St. Veit in der Südsteiermark künftig die NMS in Straß, wird das Projekt "abgespeckt" und soll laut Vukan rund fünf Millionen Euro kosten. Gemäß Vukan habe man vonseiten des Landes eine großzügige Förderung zugesagt.

Start im Sommer

Der erste Bauabschnitt soll voraussichtlich im Sommer 2019 erfolgen, der zweite im Sommer 2020 – der Schulbetrieb soll also nicht beeinträchtigt werden. Keine Diskussion gab es laut Vukan zuletzt in Graz mehr hinsichtlich des Poly-Standorts. Im Laufe der Debatte rund um die Schulsanierung kam ja der Vorschlag der Nachbarbürgermeister auf den Tisch, die Polyschüler von Mureck zur PTS Straden zu verlegen.
"Für uns ist diese Lösung so in Ordnung", so Bad Radkersburgs Bürgermeister Heinrich Schmidlechner. Auf seine Gemeinde kommen Kosten auf rund 130.000 Euro zu. Jene sind laut den Gesprächen in Graz, dies gilt auch für die Anteile der anderen betroffenen Gemeinden, innerhalb von zehn Jahren zu bezahlen.
"Wir haben uns nun mündlich geeinigt, dass alles passt", erklärt Mettersdorfs Bürgermeister Johann Schweigler. Mettersdorf und St. Veit in der Südsteiermark tragen aufgrund des angestrebten Schulsprengelwechsels, der mit Herbst 2019 über die Bühne gehen soll, die Kosten für die dringendsten Maßnahmen des Sanierungspakets, diese sind mit ungefähr zwei Millionen beziffert, mit. Geeinigt hat man sich auch, dass die beiden Gemeinden zwei Drittel des Schulerhaltungsbeitrags, der für die kommenden vier Jahre anfällt, vorschießen.

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