ÖGB
Umdenken in Gastronomie soll her

Für bessere Arbeitsbedingungen setzen sich Manuela Leitgeb, Siegfried Trauch und Karl Heinz Platzer (v.l.) ein.
  • Für bessere Arbeitsbedingungen setzen sich Manuela Leitgeb, Siegfried Trauch und Karl Heinz Platzer (v.l.) ein.
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

ÖGB in Region macht sich für bessere Rahmenbedingungen in Gastro-Branche stark.

FELDBACH. Der ÖGB Südoststeiermark rund um den Vorsitzenden Siegfried Trauch beleuchtete nun in Feldbach die aktuelle Lage in Reihen des ÖGB und am Arbeitsmarkt. Trauch betont, dass die Zeit rund um die Corona-Krise natürlich keine leichte sei. Er verweist in der Region auf knapp 2.000 Arbeitslose bzw. rund 2.400 Personen in Kurzarbeit. Zudem würde laut Trauch etwa das ständige Tragen des Mund-Nasen-Schutzes – z.B. im Handel, in der Gastronomie und den Spitälern – den Arbeitnehmern das Leben nicht leichter machen. Darum will er sich etwa dafür einsetzen, dass  zusätzliche Pausen gewährleistet werden, in welchen das Personal mal ohne Maske frei durchatmen kann.

Kein Phänomen der Corona-Zeit

Großer Handlungsbedarf bestünde laut Trauch, ÖGB-Regionalsekretär Karl Heinz Platzer und der ÖGB-Frauenvorsitzenden Manuela Leitgeb im Bereich der Gastronomie. Hier fehle es, ganz unabhängig von der Situation rund um Corona, an zufriedenstellenden Rahmenbedingungen. Die ÖGB-Vertreter sprechen unter anderem die Themen Gehalt und Arbeitszeiten an. "Jemand, der jetzt eine Arbeit sucht, braucht eine sichere Arbeit und Geld, mit dem er leben kann", betont Leitgeb.
Karl Heinz Platzer stellt klar, dass man den Gastronomen in den ohnehin für sie kritischen Zeiten auf keinen Fall das Leben noch schwerer machen will. "Es braucht sachliche Lösungen am Verhandlungstisch", unterstreicht er. "Wir streben eine Lösung mit den Arbeitgebern an", ergänzt Trauch.

Großer Druck für Frauen

Sorgenfalten bereitet der Frauenvorsitzenden Manuela Leitgeb auch das Thema Kinderbetreuung. "Was macht man akut? Jeder fragt sich schon, ob das Kind nun wieder in die Schule gehen kann oder nicht". Leitgeb spricht von einem großen psychischen Druck für die Frauen. Jene würden nun vermehrt in die Arbeitslosigkeit schlittern und hätten dann in der Folge Probleme, wieder einen Job zu bekommen.

"Wahnsinnsarbeit"

Mit Stolz erfüllt ÖGB-Regionalsekretär Karl Heinz Platzer die "Wahnsinnsarbeit", welche die Betriebsräte bzw. Funktionäre in den letzteten Wochen und Monaten geleistet haben. Diese werden übrigens wöchentlich mit einer Zusammenfassung rund um die aktuellen Bestimmungen der Regierung etc. versorgt. Ein offenes Ohr hat natürlich auch Platzer selbst im ÖGB-Büro in der Ringstraße 5 in Feldbach oder mittwochs beim Sprechtag in Bad Radkersburg (Halbenrainerstraße 13). Es wird um telefonische Voranmeldung unter 03152/2355 gebeten.

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