28.09.2017, 11:30 Uhr

AHS-Unterstufengymnasium eröffnet neue Chancen für unsere Region!

(Foto: v.l.n.r.: LAbg. Herbert Kober, Dr. Gert Weiler, Mag. Stefanie Rabl, NAbg. BezPO Walter Rauch, StR Franz Halbedl)
Gemeinsam mit NAbg. Walter Rauch, LAbg. Herbert Kober, StR Franz Halbedl und der Interessensgemeinsacht (IG) Südoststeiermark wurde heute das Projekt „AHS-Unterstufengymnasium für die Südoststeiermark“ im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Ziel sei es, dass der Schulstandort Feldbach künftig mit einem Unterstufenrealgymnasium aufgewertet wird. „Unser Ziel muss es sein, dass unseren Kindern neue Bildungswege eröffnet werden. Gerade unsere Region erfährt hier eine massive Benachteiligung“, so der südoststeirische Bezirksparteiobmann und Nationalrat Walter Rauch.

FPÖ-Rauch: „Der Bezirk Südoststeiermark braucht ein differenziertes Bildungsangebot!“

„Von insgesamt 116 politischen Bezirken in Österreich haben 9 keine gymnasiale Langform. Hierzu zählt auch der Bezirk Südoststeiermark“, betont Rauch. Dies bedeute laut Rauch, dass sieben Prozent aller Schüler keine Wahlmöglichkeit haben, ein differenziertes Schulsystem zu besuchen. Dies widerspreche der Chancengleichheit. „Der Schultyp NMS ist in der derzeitigen Form gescheitert. Der Bezirk Südoststeiermark braucht daher ein differenziertes Bildungsangebot. Durch die Konzentration der gymnasialen Bildungseinrichtungen an den Schulstandorten Fürstenfeld, Gleisdorf und Graz verliert der Bezirk maßgeblich an Attraktivität“, so Rauch.

IG Südoststeiermark: „2.000 Unterschriften für eine AHS-Langform in der Südoststeiermark gesammelt!“
Als Initiator zeichne sich die Interessensgemeinschaft (IG) Südoststeiermark, die mit ihrer Forderung nach einem Gymnasium an die FPÖ herangetreten ist. „Wir haben rund 2.000 Unterschriften für eine AHS-Langform in der Südoststeiermark gesammelt. Dies ist der Beweis dafür, dass der Bedarf für ein differenziertes Bildungsangebot in der Südoststeiermark besteht“, betonen die Vertreter, Dr. Gert Weiler und Mag. Stefanie Rabl unisono. Sie seien mit der Forderung und den Unterschriften auch an die zuständige Bundesministerin Hammerschmid herangetreten – leider ohne Erfolg.

FPÖ-Halbedl/Kober: „Parteipolitisches Kalkül und ideologisierte Zugänge zu Lasten der Bildungschancen von Kindern in peripheren Räumen sind unwürdig und abzulehnen!“
„Die Kapazitäten für ein Gymnasium im Schulzentrum Feldbach sind gegeben. Einer Einführung würde somit nichts im Wege stehen“, so Feldbachs Stadtrat Franz Halbedl und Stadtparteiobmann Herbert Kober. Diesbezüglich werde man in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag stellen und an Bürgermeister Ober herantreten. „Unsere Kinder haben ein Anrecht auf die Wahlmöglichkeit nach einem differenzierten Schulsystem. Ich hoffe, dass unser Anliegen bei allen Parteien die Zustimmung findet. Parteipolitisches Kalkül und ideologisierte Zugänge zu Lasten der Bildungschancen von Kindern in peripheren Räumen sind unwürdig und abzulehnen“, betonen Halbedl und Kober unisono.
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