Sterbehilfe

Beiträge zum Thema Sterbehilfe

Für den 58-jährigen Winzer wird sich in den nächsten Stunden entscheiden, ob er des Mordes verurteilt, oder freigesprochen wird. | Foto: Katharina Schrefl
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Kirchstetten
Freispruch für Winzer in Mordprozess um Millionärin

+++ UPDATE um 15:30: Winzer darf als freier Mann nach Hause gehen. +++ Die Geschworenen sprachen den steirischen Winzer in Bezug auf die Mordanklage frei. Von den acht Geschworenen antworteten sieben mit "Nein" auf die Frage, ob er die 71-Jährige mit dem Natrium-Pentobarbital getötet hatte, ohne, dass die Frau sich des Giftes bewusst war, und obwohl sie zu diesem Zeitpunkt keinen Sterbewillen hatten. Eine Person  war demnach auch nach Ende der Verhandlung von der Schuld des Winzers überzeugt....

Ein viertes Mal musste der Angeklagte in den Gerichtssaal. | Foto: Katharina Schrefl
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Mordprozess Kirchstetten
"Ich war fassungslos": Tochter wusste nichts von Sterbewunsch

Vierter Verhandlungstag: Die letzten Zeuginnen und Zeugen wurden vernommen. Darunter auch die Tochter der 71-Jährigen, die ein steirischer Winzer laut Staatsanwaltschaft getötet haben soll.  KIRCHSTETTEN. Nach acht Jahren Funkstille traf eine Frau ihre Mutter wieder. Eine "sehr, sehr schöne Begegnung" sei es gewesen. Nicht einmal eine Woche war sie tot - die Tochter stand unter Schock. Winzer soll Multi-Millionärin getötet haben: Mordprozess gestartet Vier Tage lang wurde am Landesgericht St....

Der Freitag war der zweite Verhandlungstag rund um den Tod einer 71-Jährigen Kirchstettenerin. Angeklagt ist ein 58-Jähriger, steirischer Winzer. | Foto: Katharina Schrefl
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Kirchstetten
Winzer unter Mordverdacht: Zweiter Tag der Verhandlung

Ein steirischer Winzer ist angeklagt, eine 71-jährige Kirchstettenerin getötet zu haben. Am zweiten Tag des Mordprozesses wurden Zeugen aus dem Umfeld der Verstorbenen vernommen. KIRCHSTETTEN. In die zweite Runde geht der Mordprozess rund um einen steirischen Winzer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, einer 71-Jährigen ein tödliches Medikament zur Sterbehilfe verabreicht zu haben – unter dem Vorwand, es handle sich um einen Magenschutz. Am ersten Verhandlungstag wurde der 58-jährige...

Ein 58-jähriger Winzer aus der Südsteiermark ist des Mordes angeklagt. | Foto: Katharina Schrefl
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Kirchstetten
Winzer soll Multi-Millionärin getötet haben: Mordprozess gestartet

Eine schwer kranke Millionärin auf der Suche nach Erben trifft einen hoch verschuldeten Winzer und verurteilten Weinpanscher. Sie stirbt. Fast klingt es nach einem Krimi-Roman, ist aber Realität. Der Steirer ist wegen Mordes angeklagt, bekennt sich allerdings nicht schuldig. Am Landesgericht St. Pölten hat jetzt der Gerichtsprozess begonnen. KIRCHSTETTEN. Im März 2025 starb eine 71-jährige Kirchstettenerin. Ursprünglich erschien der Todesfall nicht verdächtig, denn sie war schwer krank und...

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ermittelt gegen einen 57-jährigen Steirer. Er soll einer 71-jährigen Niederösterreicherin eine tödliche Dosis Medikamente verabreicht haben.  | Foto: Archiv/Probst
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Nach Tod einer Niederösterreicherin
Steirischer Winzer unter Mordverdacht

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ermittelt gegen einen 57-jährigen Steirer wegen Mordes. Ihm wird vorgeworfen, eine 71-Jährige aus dem Bezirk St. Pölten zur Einnahme von tödlichen Medikamenten gedrängt zu haben. Das Motiv könnte von finanzieller Natur gewesen sein.  STEIERMARK. Ein 57-jähriger Winzer aus der Südweststeiermark steht unter dem Verdacht, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Der Mann soll der Frau ein tödliches Medikament verabreicht haben, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt...

Der Tiroler FPÖ-Generalsekretär sowie Landtagsabgeordnete und Arbeiterkammer-Vorstand Patrick Haslwanter muss auf seiner Facebook-Seite eine Mitteilung zum medienrechtlichen Verfahren veröffentlichen.  | Foto: FPÖ
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Aufruf zur „Sterbehilfe“
Medienverfahren gegen FPÖ-Abgeordneten

Der Tiroler FPÖ-Generalsekretär sowie Landtagsabgeordnete und Arbeiterkammer-Vorstand Patrick Haslwanter muss auf seiner Facebook-Seite eine Mitteilung zum medienrechtlichen Verfahren veröffentlichen. Das Landesgericht Innsbruck hat einem entsprechenden Antrag von Sebastian Bohrn Mena stattgegeben. Anlass waren Hassnachrichten, die sowohl 2021 als auch 2025 gepostet wurden. INNSBRUCK. Die freiheitlichen Politiker in Tirol stehen weiterhin im Fokus medienrechtlicher Berichterstattung. Nach...

Seit 2021 ist der assistierte Suizid in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich erlaubt. | Foto: Pixabay
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Volksanwaltschaft
Kritik an Sterbehilfe-Verbot in Pflegeheimen

Die Volksanwaltschaft übt erneut Kritik an Pflegeheimen, die den assistierten Suizid verbieten. Besonders bedenklich sei, dass viele Einrichtungen nicht einmal Informationen zu diesem Thema in ihrer Hausordnung zulassen. Diese Praxis wird von der Volksanwaltschaft als verfassungs- und menschenrechtswidrig eingestuft. Seit 2021 ist der assistierte Suizid in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich erlaubt. ÖSTERREICH. Menschen haben das "Recht auf würdevolles Sterben", gibt...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Suizidhilfe und Sterbeverfügungen bleiben in Österreich größtenteils verfassungskonform. | Foto: VfGH/Achim Bieniek
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Verfassungsgerichtshof
Verbot der Mitwirkung an Suizid bleibt bestehen

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat nach der Kritik eines Vereins in seiner Entscheidung vom Freitag die meisten Anträge zu Suizidhilfe und Sterbeverfügungen abgelehnt, mit einigen wichtigen Ausnahmeentscheidungen. ÖSTERREICH. Suizidhilfe und Sterbeverfügungen bleiben in Österreich größtenteils verfassungskonform. Das bedeutet, dass das Verbot der Mitwirkung an der Selbsttötung bestehen bleibt und nicht gegen die Verfassung verstößt. Auch das Sterbeverfügungsgesetz (StVfG), das 2021...

  • MeinBezirk nationale Redaktion

VHS Wiener Urania - Aktuelles im November
Themenschwerpunkt Science

Kamala Harris and the Art of Non-Populist Politics Eine Analyse anlässlich der US-Wahlen – Jahresschwerpunkt: Demokratie Termin: Mo, 04.11.2024, 19:30 - 21:00 Uhr Since the 2024 Democratic National Convention, Kamala Harris's campaign is unfolding against the backdrop of a populist surge in American politics. While one of her campaign slogans, "Were not going back," highlights how her campaign sees threats to voting rights and to womens equality under a potential second Trump presidency, Harris...

Seit Anfang 2022 ist der assistierte Suizid für schwerkranke Menschen in Österreich legal. | Foto: panthermedia
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Vortrag des Hospizteams
Sterbehilfe wurde im Stieglerhaus thematisiert

Rechtzeitig vor Allerheiligen hat das Hospizteam der Betreuungsgruppe St. Stefan ob Stainz zu einem Infovortrag ins Stieglerhaus geladen: So ist die Sterbehilfe aktuell in Österreich geregelt. ST. STEFAN OB STAINZ. Die Leiterin der regionalen Hospizgruppe Ruth Mayer konnte über 30 interessierte Besucherinnen und Besucher im St. Stefaner Stieglerhaus begrüßen. Dort referierte Paula Glaser, Leiterin der Hospizgruppe Admont-Gesäuse und eines Ethikstammtisches für Hospizmitarbeiter:innen, über das...

Kritik: Zu lange Wartefristen: Zwölf Wochen nach Errichtung der Sterbeverfügung bzw. zwei Wochen bei Attestierung schweren Leides.
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Sterbeverfügungsgesetz
Aktive Sterbehilfe erneut Fall für Höchstgericht

Ein neuerlicher Antrag an den Verfassungsgerichtshof (VfGH) soll unzumutbare Hürden bei Sterbehilfe abbauen, das Informationsangebot verbessern und aktive Sterbehilfe legalisieren. ÖSTERREICH. Seit der Legalisierung der Sterbehilfe in Österreich häufen sich Berichte, dass das seit 2022 bestehende Sterbeverfügungsgesetz (StVfG) schwerleidenden Menschen den Zugang zu ihrem „letzten Menschenrecht“ unzureichend gewährt. Es sollen nur rund 111 Sterbeverfügungen registriert worden sein. Für die...

  • MeinBezirk nationale Redaktion
Das Sterbehilfeverfügungsgesetz ist seit 1,5 Jahren in Kraft, die Österreichische Gesellschaft für humanes Lebensende (ÖGHL) wendet sich nun aber an den VfGh wegen der Ausführung. | Foto: Zagler
Aktion 3

ÖGHL kritisiert
Sterbehilfeverfügungsgesetz lässt Menschen allein

Seit Jänner 2022 ist das Sterbehilfegesetz in Österreich in Kraft. 198 Menschen hätten eine Sterbeverfügung erhalten, teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Von den 160 ausgegebenen Präparate, wurden weniger als zehn Stück dann auch eingenommen und als Todesursache erkannt. Das eigenständige Einnehmen in Abwesenheit eines Arztes oder Ärztin kritisiert die Österreichische Gesellschaft für humanes Lebensende (ÖGHL) und wendet sich an dem Verfassungsgerichtshof (VfGh). ÖSTERREICH. Vom...

  • Lara Hocek
BezirksRundSchau-Chefredakteur Thomas Winkler, OÖ Versicherung-Generaldirektor Othmar Nagl, Bezirkssiegerin Braunau Barbara Huber und Landeshauptmann Thomas Stelzer (v. l.).  | Foto: BRS/Pils
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Florian 2023
Bezirkssieg geht an Barbara Huber

BRAUNAU. Barbara Huber konnte sich den Bezirkssieg beim Ehrenamtspreis "Florian 2023" der BezirksRundSchau sichern. Als Huber davon erfuhr, konnte sie es kaum fassen: "Damit, den Preis zu gewinnen, habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war überwältigt." Hilfe für SterbendeHuber ist Krankenschwester und arbeitet als Hospizkoordinatorin. Die dreifache Mutter ist seit etwa 23 Jahren beim Roten Kreuz tätig. Als Koordinatorin leitet sie das Mobile Hospiz in Braunau. Ehrenamtlich führt sie Hospiz-...

Für knapp 40 Prozent kommt ein assistierter Suizid in Frage. | Foto: Zagler
Aktion 3

Sterbehilfe
Assistierter Suizid kommt für rund 40 Prozent in Frage

Seit 2022 ist der assistierte Suizid in Österreich erlaubt, allerdings unter strengen Rahmenbedingungen. Rund 40 Prozent der Österreicher würden die Möglichkeit eines assistierten Suizids jedenfalls oder eher schon in Anspruch nehmen, jeder sechste lehnt ihn ab, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Online-Umfrage von Marketagent. ÖSTERREICH. Ende 2020 hat das Höchstgericht jenen Halbsatz aus dem Strafgesetz aufgehoben, der Beihilfe zum Suizid verbot. Zwei Ärzte müssen seitdem den freien...

  • Adrian Langer

www.49plus.at Das Onlinemagazin für Junggebliebene
Sterbehilfe

Wer hat nicht schon darüber nachgedacht. Wenn ein naher Angehöriger nach einer schweren Krankheit gestorben ist. In einer stillen Minute überlegt man, dass man so nicht enden möchte. Das es doch gut wäre wenn man Sterbehilfe in Anspruch nehmen kann. Im Dezember 2020 hat der Verfassungsgerichtshof die bisherige Strafbarkeit der Beihilfe zum Suizid für verfassungswidrig erklärt. Seit 1. Jänner 2022 gilt das Sterbeverfügungsgesetz, welches die rechtlichen Voraussetzungen für den assistierenden...

  • Wien
  • Liesing
  • #49plus Gabriele Czeiner

Rechtsberatung
Sterbehilfe im Auge des Gesetzes

Seit nunmehr einem Jahr ist in Österreich das sogenannte Sterbeverfügungsgesetz in Kraft. Es ermöglicht, unter bestimmten Voraussetzungen, straffreie und legale Sterbehilfe. NÖ. Grund für die Erlassung dieses Gesetzes war die teilweise Aufhebung des § 78 des Strafgesetzbuches: „Wer einen anderen dazu verleitet, sich selbst zu töten, oder ihm dazu Hilfe leistet, ist mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.“ In der aktuellen Fassung lautet dieser Satz nunmehr: ...

Seit Jänner sind in Österreich 110 Sterbeverfügungen ausgestellt worden. | Foto: naturemania/panthermedia
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Selbstbestimmter Tod
Fazit nach einem Jahr Sterbeverfügungsgesetz

Im Jänner 2022 hat der Nationalrat das Sterbeverfügungsgesetz beschlossen. Rund ein Jahr danach hat das Gesundheitsministerium nun erste Zahlen veröffentlicht. 110 Menschen haben alle Voraussetzungen für den selbstbestimmten Tod erfüllt. Vollzogen haben ihn allerdings deutlich weniger. ÖSTERREICH. Seit Jänner dürfen Sterbewillige den assistierten Suizid vollziehen. Davor erwartet sie aber ein langer und aufwendiger Prozess. In Anspruch nehmen können die Sterbehilfe Menschen, die todkrank sind...

  • Magazin RegionalMedien Austria

Demonstration in Wien
Blockaden und Unruhe beim "Marsch für das Leben"

"Der Marsch fürs Leben" in Wien polarisiert jedes Jahr wieder. Auch heute kam es im Zuge der Demonstration zu einigen Gegenprotesten. Blockaden wurden von der Polizei geräumt.   WIEN. Leben und Leben lassen - ein geflügeltes Wort, dass doch sehr viel Zündstoff bietet. Dabei wäre die Botschaft an sich recht einfach: Jeder hat das Recht auf die eigenen Gestaltung seines Lebens. Doch da das Zusammenleben in einer Gemeinschaft auf ein Regelwerk angewiesen ist, gibt es immer wieder Reibungspunkt....

Ein 24-Jähriger wurde in Wien wegen Imstichlassens eines Verletzten verurteilt. | Foto:  Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
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"Im Stich gelassen"
Wiener nach Freitod seines Freundes verurteilt

Der 24-Jährige holte keine Hilfe. Wegen Imstichlassens eines Verletzten wurde er am Dienstag in Wien rechtskräftig zu 15 Monaten verurteilt. WIEN. Weil er seinem 19-jährigen Mitbewohner im Sommer 2020 geholfen bzw. zugesehen haben soll, wie dieser seinem Leben ein Ende setzte, ist am Dienstag ein 24-jähriger Wiener vor Gericht gestanden. Er war wegen Mitwirkung an der Selbsttötung angeklagt. Der 24-Jährige hatte dem 19-Jährigen Heroin überlassen, nach dessen Konsum er starb. Ein zweiter Freund...

  • Wien
  • Barbara Schuster
Schwerkranke können in Österreich seit 1. Jänner 2022 mittels einer Sterbeverfügung selbstbestimmt aus dem Leben scheiden. | Foto: Foto: Lakshmiprasad/panthermedia
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Assistierte Sterbehilfe
Selbstbestimmt in den Tod

Seit 1. Jänner ist assistierte Sterbehilfe legal. Hospizmitarbeiter und Ärzte sehen das Für und Wider. BEZIRK. Ein Schritt in die richtige Richtung? oder doch nicht? Die Ärztekammer Oberösterreich begrüßt das neue Gesetz, sagt Präsident Peter Niedermoser. Auch Allgemeinmedizinerin Angelika Reitböck aus Steyrling – sie ist auch Präsidentin des österreichischen Hausärzteverbandes – steht ihm positiv gegenüber: "Generell sehe ich es als positiv, dass es diese Möglichkeit gibt. Das führt zu einem...

Schwerkranke können in Österreich seit 1. Jänner 2022 mittels einer Sterbeverfügung selbstbestimmt aus dem Leben scheiden – durch assistierten Suizid.  | Foto: gulliver20/panthermedia
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Assistierter Suizid
Sterben mit Hilfe ist jetzt erlaubt: Was sagen Rieds Palliativ- und Hospiz-Fachleute?

Mit Hilfe in den Tod? Seit 1. Jänner 2022 ist die assistierte Sterbehilfe in Österreich legal. Rieds Palliativfachleute und Hospizleiterinnen sprechen über das Für und Wider. BEZIRK RIED. Das neue Gesetz bietet schwerkranken Menschen die Möglichkeit, ihr Leben durch einen assistierten Suizid zu beenden. Fragen von Klienten und deren Angehörigen dazu gebe es schon seit längerem, nun vermehrt, wie Johann Gabriel, Leiter des Mobilen Palliativteams Innviertel berichtet. "Es sind legitime...

  • Ried
  • Kathrin Schwendinger
Podiumsdiskussion zum Thema "assistierter Suizid" im Alten Widum in Landeck: Angelika Stegmayr (Diözese Innsbruck), Kathrin Hörschläger (Heimleitung Gemeindeverband Stanzertal), Sr. Mag. Dr. Barbara Flad (Leitung Krankenhausseelsorge Zams), Dr. Daniel Mederle (Anästhesie, operative Intensivmedizin am Krankenhaus Zams, Teil des mobilen Palliativteams), Dr. Elisabeth Medicus (langjährige Ärztliche Direktorin Tiroler Hospiz Gemeinschaft) und Martina Pfandler (Alter Widum Landeck) (v.li.). | Foto: Siegele
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Podiumsdiskussion
Assistierter Suizid als vielschichtiges Thema

LANDECK (sica). Mit dem Jahreswechsel wurde die Sterbehilfe neue geregelt: Seit 1. Jänner 2022 ist assistierter Suizid mit einigen Regelungen für schwerstkranke Personen möglich. Vorab fand im Alten Widum eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt.  Hilfe bei Suizid nicht mehr strafbarSeit dem Jahreswechsel gibt es eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe in Österreich welche festlegt, dass es künftig nicht mehr strafbar ist, einer schwerst- oder unheilbarkranken Person beim Suizid...

Krumböck & Krammer
Neuer Fonds ist wichtige Initiative für mehr Würde am Lebensende

Bundesrat Krumböck: „Nach Neuregelung der Sterbehilfe liegt Fokus nun auf Stärkung von Einrichtungen wie dem Hospiz im Pflege- und Betreuungszentrum Haus an der Traisen.“ ST. PÖLTEN (pa). Zum Jahresende hat sich das Parlament mit der Neuregelung der Sterbehilfe in Österreich befasst. Notwendig wurde dies durch eine Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, der das bisherige Verbot aufgehoben hat. „Nach der Neuregelung der Sterbehilfe liegt der Fokus in der Gesetzgebung nun auf der Stärkung von...

Schwerkranken Menschen kann jetzt legal ein letales Mittel verabreicht werden.  | Foto: CMP.stock.adobe.com
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Legale Sterbehilfe
Mehr Hospizhelfer nötig

Mit 1. Jänner 2022 wurde die Beihilfe zu Suizid neu geregelt. Sterbehilfe ist unter gewissen Voraussetzungen nun legal. Wir haben dazu zwei Expertinnen aus Villach befragt. VILLACH. Der Zugang zum legalen Suizid ist auf dauerhaft schwerkranke oder unheilbar kranke Personen beschränkt. Explizit ausgeschlossen sind Minderjährige. In Apotheken wird ein letales Präparat erhältlich sein. Werden jetzt auch mehr ehrenamtliche Hospizhelfer gebraucht? „Ja. Die Diakonie de La Tour setzt sich sehr dafür...

Anstehende Veranstaltungen zum Thema

  • 18. Juni 2026 um 17:00
  • Maximilianstraße 4
  • Innsbruck

Forum Justiz mit dem Thema: "Recht auf Sterbehilfe"

Der Präsident des Oberlandesgerichts Innsbruck Dr. Klaus-Dieter Gosch lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum nächsten Forum Justiz: „Talk in Court“ ein. Das Thema dieses Mal: "Recht auf Sterbehilfe". Das Recht auf Selbstbestimmung ist ein zentrales Thema des menschlichen Daseins. In diesem Kontext stellt sich auch die Frage nach dem Recht auf Sterbehilfe. Im Rahmen der Veranstaltung beleuchten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten diese Thematik aus ihrer...

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