Brandursache geklärt
Gasflasche auf Baustelle in Gleisdorf explodiert, Passantin verletzt
- Auf dem Dach einer Baustelle in Gleisdorf brach am Dienstagabend ein Feuer aus, eine Gasflasche exlodierte.
- Foto: Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gleisdorf
- hochgeladen von Sarah Konrad
Am Dienstagabend kam es auf einer Baustelle in Gleisdorf, Bezirk Weiz, zu einem Brand mit Explosion. Eine Gasflasche detonierte auf dem Dach eines Gebäudes. Eine Passantin wurde leicht verletzt, zahlreiche Einsatzkräfte standen im Einsatz. Mittlerweile konnte auch die Brandursache ermittelt werden.
*Der Beitrag wurde am 10. April um die Brandursache und die Höhe des Schadens ergänzt.
GLEISDORF. Am Dienstagabend um 18.08 Uhr wurde die Polizei über die Landesleitzentrale alarmiert. Die Meldung lautete, dass der Dachstuhl einer Baustelle in Brand stehe. Bereits kurz zuvor hatten Einsatzkräfte eine Explosion gehört, woraufhin mehrere Polizeistreifen ausrückten und die Absperr- und Sicherungsmaßnahmen übernahmen. Vor Ort stellte sich heraus, dass Baumaterial am Dach des Gebäudes in Brand geraten war. Zudem war eine dort befindliche Gasflasche explodiert.
Feuerwehren im Großeinsatz
Neben der Polizei stand auch ein Großaufgebot der Feuerwehren im Einsatz: Die Feuerwehren Gleisdorf, Nitscha, Ludersdorf und Albersdorf übernahmen mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und 88 Kräften die Bekämpfung des Feuers. Auch das Rote Kreuz war mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften vor Ort.
Aufgrund der bereits erfolgten Explosion sowie der Tatsache, dass sich am Dach weitere Gasflaschen befanden, wurden die Ludwig-Binder-Straße sowie Teile der Weizer Straße gesperrt. Zudem wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet und Personen im Nahbereich vorsorglich evakuiert. Zusätzlich wurde eine Polizei-Drohne zur Unterstützung angefordert.
Passantin durch Druckwelle verletzt
Wie die Polizei mitteilt, wurden durch die Explosion umliegende Gebäude leicht beschädigt, unter anderem durch herabfallende Dachziegel. Eine Passantin erlitt durch die Druckwelle leichte Verletzungen und wurde vom Roten Kreuz ins LKH Weiz gebracht. Gegen 19.25 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden.
- Eine Passantin wurde durch die Druckwelle der Explosion leicht verletzt und vom Roten Kreuz ins LKH Weiz gebracht.
- Foto: Rotes Kreuz (Symbolbild)
- hochgeladen von Sarah Konrad
Brandursache ermittelt
Wie die Polizei am Freitag via Aussendung bekannt gab, ist die Ursachenermittlung durch das Landeskriminalamt und einen Brandsachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung mittlerweile abgeschlossen. Diese ergab, dass der Brand „mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein heißes, glühendes Teilchen infolge maschineller mechanischer Bearbeitung zurückzuführen ist“.
Ausgeschlossen werden konnte hingegen eine unsachgemäße Entsorgung von Rauchwarenresten sowie eine vorsätzliche Herbeiführung des Brandes. Auch die kurz vor dem Brand durchgeführten Heißarbeiten im Dachbereich sollen laut Polizei nicht für die Entstehung des Brandes verantwortlich gewesen sein. Der durch den Brand verursachte Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.
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