20 Dinge, die den Herbst in Wien noch schöner machen

Wien hat zu jeder Jahreszeit viel zu bieten - auch im Herbst.
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WIEN. Unverkennbar wird es Herbst in Wien: Es ist kühler, die Blätter verfärben sich und fallen langsam, aber sicher, zu Boden. Während viele noch dem Sommer nachtrauern, freuen sich einige aber schon über die neue Jahreszeit. Wien hat auch im Herbst viel zu bieten - und wir haben die Highlights zusammengefasst:

Kaffee in der Sonne genießen

Endlich ist es nicht mehr zu heiß, um den Kaffee in der Sonne zu trinken. So kann man nebst dem Kaffeegenuss auch noch seinen Vitamin-D-Speicher auffüllen, bevor der dunkle Winter kommt. Wärmende Nachmittagssonne gibt es beispielsweise in den Cafés rund um den Naschmarkt oder am Donaukanal.

Kastanien sammeln

...und danach Kastanientiere basteln. Schon ist der Herbsttag perfekt gefüllt. Besonders gut geht das im Schlosspark Schönbrunn oder im Prater. Wer daraus etwas nützliches herstellen will, findet im Internet auch Anleitungen, wie man Waschmittel aus Kastanien herstellt.

Regentage im Museum verbringen

Herbstzeit ist Museumszeit. Wien hat viele tolle Museen, egal ob man es klassisch oder modern mag. Mit Anfang Oktober öffnet in Wien die weltweit erste größte monographische Ausstellung des niederländischen Künstlers Peter Bruegel im Kunsthistorischen Museum. Ein Muss für alle Kunst-Fans.

bz-Insidertipp: Jeden ersten Sonntag im Monat kann man gratis das Wien Museum besichtigen. Ein Besuch lohnt sich jetzt auf alle Fälle, da das Museum ab 2019 für mehrere Jahre umgebaut und geschlossen wird. 

Am 6. Oktober findet außerdem die Lange Nacht der Museen statt. Infos gibt es unter: https://langenacht.orf.at/

Ein gutes Buch lesen

Wenn es draußen regnet und stürmt, kann man sich nun guten Gewissens zuhause am Sofa verkriechen, eine Tasse Tee  trinken und dazu ein gutes Buch lesen.
Passender Buchtipp zur Herbst-Melancholie: "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky. Die Autorin beschreibt mit viel Einfühlsamkeit das Leben einer jungen Frau, die immer wieder mit dem Tod konfrontiert wird.
Wer es lieber geschichtlich mag, dem sei das Buch "Verschwundene Wiener Straßennamen" vom Historiker Peter Augruber empfohlen. Darin erfährt man mehr über den Adolf-Hitler-Platz und die Kronprinz-Rudolf-Brücke.

Weitere Inspirationen findet man auf der BUCH WIEN, die von 6. bis 11. November stattfindet. Alle Informationen gibt es unter: www.buchwien.at/

Kürbisse schnitzen

Es ist wieder Kürbiszeit. Und: Halloween steht vor der Tür. Dazu kann die Wohnung  gruselig oder herbstlich mit Kürbissen dekoriert werden - am besten, wenn die Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt werden. Und: Mit dem Kürbis im Fenster kommen auch Wiens Straßen in Halloween-Stimmung. 

Hier gibt es eine Anleitung, die als Inspiration dienen kann:

Wanderung zur Jubiläumswarte

Wanderung mit Weitblick? Kein Problem in Wien. Zum Beispiel kann man den Stadtwanderweg 4 begehen, dieser führt durch den Dehnepark zur Jubiläumswarte. Von dort kann man bei Schönwetter den Fernblick bis zum Schneeberg genießen. Und das alles gratis!

Sturm verkosten und Maroni essen

Der Herbst schmeckt nach Sturm und Maroni. Denn: Es ist Sturm-Zeit. Und auch die ersten Maroni-Stände haben schon ihre Lager aufgeschlagen. Wer echten Wiener Sturm verkosten will, kann dies am 6. und 7. Oktober auf den Stürmischen Tagen in Stammersdorf tun. Alle Informationen dazu unter: http://www.wienerwein.at/index.php/StürmischeTage2018

Mystery Hunt im Kunsthistorischen Museum

Ab 10. Oktober kann man im Kunsthistorischen Museum an einer Schatzsuche für Erwachsene teilnehmen. Die Teilnehmer werden dabei auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise durch das antike Ägypten, Griechenland und Rom geschickt, um Antworten auf verschiedene Rätsel zu finden. Geeignet ist das alles für Kinder ab 15 Jahren und einer Mindestteilnehmerzahl von vier Teilnehmern. Eine Anmeldung ist erforderlich. Nähere Informationen: https://mystery.at/

Den Tiergarten Schönbrunn besuchen

Der Wiener Tiergarten wurde erst kürzlich und bereits zum 5. Mal als bester Zoo Europas ausgezeichnet. Bevor es im Winter zu kalt wird, lohnt sich also noch ein Besuch im Zoo. Außerdem ist es die letzte Gelegenheit die beiden Panda-Zwillinge zu besuchen: Fu Feng und Fu Ban übersiedeln im November nach China. 

Einen Film im Kino anschauen

Ein Film, den man als Wiener diesen Herbst nicht verpassen sollte: "Zu ebener Erde". Der Film erzählt vom Leben wohnungsloser Menschen in Wien. 

Wild essen

Wild und Herbst – das passt wie die Faust aufs Auge. Wie man es am besten zubereitet und worauf man achten sollte, hat die Bezirkszeitung anschaulich zusammengefasst: Genuss Tipps und Tricks: Herbstzeit ist Wild-Zeit

Drachensteigen

Egal, wie alt man ist, einen Drachen steigen zu lassen, macht immer Spaß. Besonders wenn man ihn vorher selbst bastelt und bemalt. Dabei wird Kreativität mit Bewegung vereint. Bei windigem Herbstwetter bietet sich dafür zum Beispiel die Löwygrube in Favoriten, die Baumgartner Höhe im 14. Bezirk oder der Cobenzl in Döbling an.

Spaziergang durch den Pötzleinsdorfer Schloßpark

Am Fuße des Schafberges liegt einer der schönsten Parks Wiens. Neben einem großen Spielplatz bietet sich der Park bestens für einen Herbstspaziergang an. Ideal ist auch die Anfahrt: Die Straßenbahn-Linie 41 bringt einen direkt zum Eingang des Parks. Dort kann man ungestört den Blättern beim Verfärben zusehen.

Wildschweine im Lainzer Tiergarten beobachten

Achtung - das ist nur etwas für Mutige! Im Lainzer Tiergarten lassen sich Wildschweine oft aus direkter Nähe betrachten. Wenn es dann im Gebüsch raschelt, darf man nicht zu ängstlich werden. Wichtig: Die Wildschweine sind zwar an Menschen gewöhnt, trotzdem dürfen sie nicht gefüttert werden.  Hunde sind verboten.

In der Therme Wien entspannen

Die Wiener haben das große Glück, dass sie für heilendes Thermalwasser nur eine kurze Fahrt mit der U-Bahn in Kauf nehmen müssen. Trübes Herbstwetter ist beim Thermenbesuch sogar erwünscht - denn dann macht das Schwimmen im warmen Außenbecken besonders viel Freude. 

Filmfestivals besuchen

Herbstzeit ist Filmfestival-Zeit in Wien.
So beginnt am 4. Oktober der Neubauer Kulturherbst. Das Festival steht dieses Mal ganz im Zeichen des Films und seiner Geschichte im 7. Bezirk.
Und dann natürlich die Viennale. Das internationale Filmfestival findet in verschiedenen Kinos der Stadt ab 25. Oktober statt. Karten kann man ab 20. Oktober kaufen.

Ins Theater gehen

Herbstzeit ist Theaterzeit. Viele Theaterstücke haben gerade Premiere, beispielsweise "europa flieht nach europa" im Kasino oder "Verteidigung der Demokratie" im Volkstheater. 
bz-Tipp: Im Schauspielhaus wird zum Saisonauftakt das Stück "Die Hauptstadt" von Robert Menasse aufgeführt. Sehen kann man es noch bis 27. Oktober 2018.

Sich auf das Laternenfest freuen

Laternen basteln macht Spaß - und noch mehr, wenn man dazu singen darf. Rund um den Namenstag des Heiligen Martins feiern viele Kindergärten und Volksschulen das Laternenfest und ziehen mit ihren leuchtenden Laternen durch die Wiener Straßen und Parks. Auch Wiener ohne Kinder können sich auf dieses stimmungsvolle Fest freuen.

Im Böhmischen Prater auf Zeitreise gehen

Der Böhmische Prater im 10. Bezirk hat Kultfaktor. Gleich beim Betreten fühlt man sich durch Zuckerwattenduft und Jahrmarktmusik in die Kindheit zurückversetzt. Anders als im Wurschtlprater ist es im Böhmischen Prater ruhiger und die meisten Attraktionen stammen aus einer Zeit, in der man noch keine Höhen- oder Schnelligkeitsrekorde gewinnen musste, um die Fahrgäste zu begeistern. Daher sind manche Fahrgeschäfte auch bis zu 100 Jahre alt.

In einen Blätterhaufen springen

Ob im Burggarten oder im Wienerwald - jetzt findet man überall Laufhaufen, in die man hineinspringen kann. Und das macht nicht nur den Jüngsten Spaß ;-)

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