Forum in der UNO-City
Wie sich Österreich auf das KI-Zeitalter vorbereiten kann
- Das Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) war Schauplatz eines internationalen Forums zur Zukunft der Künstlichen Intelligenz. Mit dabei Harvey Dzodin (Mitte), ehemaliger Berater des früheren US-Präsidenten Jimmy Carter, der zu einem kritischen Umgang mit KI aufrief.
- Foto: Cape (Hangzhou) International Technology
- hochgeladen von Kevin Chi
Künstliche Intelligenz verändert Schule, Beruf und Alltag. Wie sich Österreich darauf vorbereiten kann, diskutierten internationale Fachleute bei einem Forum im Büro der Vereinten Nationen in Wien. Mit dabei war Harvey Dzodin, ehemaliger Berater von US-Präsident Jimmy Carter, der zu einem kritischen Umgang mit KI aufrief.
ÖSTERREICH/WIEN. Das Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) war am 22. Juli Schauplatz eines internationalen Forums zur Zukunft der Künstlichen Intelligenz. Vertreterinnen und Vertreter aus Technologie, Bildung und internationaler Zusammenarbeit tauschten sich über die Auswirkungen von KI auf Bildung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und die Entwicklung kommender Generationen aus.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Chancen und Herausforderungen der Technologie. Erörtert wurde unter anderem, wie Künstliche Intelligenz Lernprozesse verändert, Innovationen fördern kann und welche ethischen Fragen mit ihrem Einsatz verbunden sind.
Forderung nach kritischem Umgang mit KI
Harvey Dzodin, Präsident der HCD Earthcare Culture Association und ehemaliger Berater des früheren US-Präsidenten Jimmy Carter, hob hervor, dass technisches Wissen allein nicht ausreiche. "Entscheidend ist nicht allein der kompetente Umgang mit KI-Technologien, sondern vor allem die Fähigkeit, die Glaubwürdigkeit KI-generierter Inhalte kritisch zu beurteilen, die Entwicklung von KI verantwortungsvoll zu begleiten und die Technologie zum Wohl der Gesellschaft einzusetzen, anstatt sich von ihr beherrschen zu lassen", sagte Dzodin.
- Harvey Dzodin, ehemaliger Berater des früheren US-Präsidenten Jimmy Carter, betonte beim KI-Forum in Wien, dass neben technischem Wissen vor allem kritisches Denken und ein verantwortungsvoller Umgang mit Künstlicher Intelligenz gefragt sind.
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Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch Dzodins neues Buch "Dreaming Dragons or Meddlesome Mandarins" präsentiert. Darin verarbeitet der Autor seine jahrzehntelangen Erfahrungen mit China – einem Land, das auch bei der Entwicklung von KI eine bedeutende Rolle spielt.
Wie sich Österreich für KI wappnen kann
Peter Chi und Calvin Tseng, Gründer von Cape (Hangzhou) International Technology Development, verwiesen wiederum auf die Chancen, aber auch auf neue Herausforderungen für die junge Generation. Künftige Fachkräfte müssten ihrer Einschätzung nach nicht nur KI-Werkzeuge sicher beherrschen.
- Das Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV) war am 22. Juli Schauplatz eines internationalen Forums zur Zukunft der KI.
- Foto: Cape (Hangzhou) International Technology
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"Ebenso müssen diese Innovationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz, kritisches Denken und lebenslanges Lernen entwickeln, um den Anforderungen einer sich dynamisch wandelnden globalen Gesellschaft gerecht zu werden", betonten sie.
Gerade für Österreich gewinnen diese Fähigkeiten nach Ansicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunehmend an Bedeutung. Schulen, Hochschulen und Unternehmen seien gefordert, Ausbildung und Weiterbildung an den technologischen Wandel anzupassen. Zum Abschluss des Forums sprachen sich die Expertinnen und Experten für eine stärkere internationale Zusammenarbeit sowie einen verantwortungsvollen und menschenzentrierten Einsatz von Künstlicher Intelligenz aus.
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