Tourismus-KV steht
Drei Prozent mehr Lohn für eine Viertelmillion Beschäftigte

Es war eine schwere Geburt, aber jetzt steht der neue KV für den Tourismus. (Symbolfoto) | Foto: www.pexels.com @photoscene Wolfgang Krzemien
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  • Es war eine schwere Geburt, aber jetzt steht der neue KV für den Tourismus. (Symbolfoto)
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Der neue Kollektivvertrag für den Tourismus bringt dem Personal durchschnittlich um drei Prozent mehr Geld – und das ab 1. Oktober.

ÖSTERREICH. Es hat monatelang gedauert, nun ist es geschafft. Der neue Kollektivvertrag für Hotellerie und Gastronomie steht. Die Gewerkschaft vida und die Wirtschaftskammer haben sich geeinigt. Eine Viertelmillion Beschäftigte bekommen mehr Geld.

Nach gescheiterten Gesprächsrunden, abgebrochenen Verhandlungen und Protestaktionen des Personals in Wien, Salzburg und Oberösterreich hat man einen Abschluss erreicht. Ab 1. Oktober 2026 werden die Löhne um durchschnittlich drei Prozent angehoben. Lehrlinge können mit plus 3,4 Prozent rechnen.

Fixe Prämie vereinbart

In der Lohngruppe fünf sind es fast 3,5 Prozent mehr. Diese Lohngruppe ist die größte Gruppe innerhalb der Branche und gleichzeitig die am schlechtesten bezahlte. Zusätzlich wurde für den Großteil der Beschäftigten eine fixe Prämie vereinbart.

Bessere Löhne lindern den Fachkräftemangel, heißt es von der Gewerkschaft vida. (Symbolfoto) | Foto: www.pexels.com @talal El Jundi
  • Bessere Löhne lindern den Fachkräftemangel, heißt es von der Gewerkschaft vida. (Symbolfoto)
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Bei der vida ist man froh. „Wir haben das Schlimmste verhindert: einen Abschluss weit unter der Teuerung und ganz ohne Einmalzahlung, wie ihn die Wirtschaftskammer ursprünglich wollte", sagt Eva Eberhart, Chefin des Fachbereichs Tourismus. Ihrer Ansicht nach könnte der Fachkräftemangel in der Branche wirksam bekämpft werden mit guter Bezahlung und guten Arbeitsplätzen.

vida-Chef Roman Hebenstreit schlägt in dieselbe Kerbe und kritisiert die Arbeitsmarktpolitik der Regierung einmal mehr scharf. Statt Personal aus dem Ausland zu holen und Löhne zu dumpen, sollten die Beschäftigten entsprechend bezahlt werden.

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