Klimakrise als Budgetfrage
Grüne warnen vor Belastungen von 20 Milliarden Euro jährlich
- Je stärker sich die Klimafolgen verschärfen, desto größer wird die Belastung für Staat, Wirtschaft und Haushalte werden, betont der Budgetsprecher der Grünen Jakob Schwarz.
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Laut den Grünen werde die Klimakrise zu einer budgetpolitischen Herausforderung. Nicht handeln sowie Festhalten an fossilen Strukturen würde beträchtliche Kosten mit sich bringen.
ÖSTERREICH. Die Klimakrise werde für Österreich zunehmend zu einer Frage der öffentlichen Finanzen, sagen die Grünen und verweisen auf eine Analyse des Wegener Centers für Klima und Globalen Wandel, wonach die Kosten von Klimafolgen, Anpassungsmaßnahmen und der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen könnten.
Für 2030 werden demnach bereits jährlich Kosten von gut zehn Milliarden Euro erwartet, bis 2050 könnten sie auf rund 20 Milliarden Euro anwachsen. Kosten könnten durch Strafzahlungen oder für die Reparatur von zerstörter Umwelt durch Unwetter anfallen.
- Die Klimakrise schlägt sich immer stärker im staatlichen Budget nieder. (Symbolbild)
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Hinzu kämen gestiegene Kosten im Gesundheitssystem als Folge der Hitzewellen oder wegen Ernteausfällen. "Das ist die unweigerliche Konsequenz der Kürzungen beim Klima und des Nichthandelns dieser Regierung", so Jakob Schwarz, Budgetsprecher der Grünen.
Belastungen auf vielen Ebenen
Die Belastungen entstehen auf unterschiedlichen Ebenen: Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Stürme, Dürre und Hitze können erhebliche Schäden an Infrastruktur, Gebäuden, Landwirtschaft und Wirtschaft verursachen. Gleichzeitig steigen die Kosten für Anpassungsmaßnahmen, da Staat und andere öffentliche Akteure in Schutzmaßnahmen, Infrastruktur und Vorsorge investieren müssen.
Zudem verliert Österreich Wertschöpfung durch den Import fossiler Energieträger und bleibt von den Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten abhängig, so die Grünen. „Je stärker sich Klimafolgen verschärfen und je länger fossile Abhängigkeiten bestehen bleiben, desto größer können die Belastungen für Staat, Wirtschaft und Haushalte werden", betont Schwarz.
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