Tagebuch
Unsere Erlebnisse am Franziskusweg 20. Mai (21. Tag)

Der Dauerregen zwang uns, eine Route zu überspringen.
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  • Der Dauerregen zwang uns, eine Route zu überspringen.
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Montag, 20. Mai (21. Tag)
Route: Rieti über Montebuono nach Calvi dell’ Umbria

Gestern nächtigten wir in Rieti im Hotel Europa, um vorrangig unser ganzes Zeug trocken zu bringen und uns andererseits aufzuwärmen.
Mittlerweile sind wir schon 20 Tage zu Fuß unterwegs und hatten außer 3 Tagen Sonnenschein jeden Tag Regen. Dieser Zustand bewog uns auch, eine Route mit dem Bus zu fahren.
Es hatte die ganze Nacht geschüttet und jetzt bei der Busfahrt findet der Regen seine Fortsetzung.
Noch nicht genug:
Wir hatten heute mit dem Bus einen Unfall miterlebt! Eine Kollision mit einem PKW in einer scharfen Kurve. Die Abwicklung dauerte 40 Minuten.
Nach der Weiterfahrt hatte uns der Chauffeur unterwegs in der “Pampa”, aussteigen lassen und gesagt, dass wir jetzt nur mehr 7 Km nach Montebueno gehen müssten. “Da sind wir im wahrsten Sinne des Wortes und der Tatsache, dass es geregnet hatte, wieder im Regen gestanden!” Denn die Strecke zu unserem Ziel betrug satte 19 Km. Und so etwas an unserem vermeintlichen Ruhetag.
Notgedrungen wurde ich zum ersten Mal ein Autostopper!
Schon das 5. Fahrzeug hielt an und half uns. Ein netter junger Italiener mit seinem Sohn hatte mit uns Erbarmen und brachte uns nach Calvi. “Er kam wie von Franziskus gerufen!”
Da es zu diesem Zeitpunkt schon 13 Uhr war, hätten wir diese Bergkilometer aller Voraussicht nicht vor Eintritt der Dunkelheit geschafft. Dieser hilfsbereite Italiener wollte für diese “Privattaxifahrt” einfach kein Geld annehmen. Dann hat Brigitte als Dank dafür seinem Sohn ein entsprechendes Taschengeld zugesteckt.
Wir waren total gerührt, dass es heutzutage noch Menschen gibt, die bereit sind so großartig zu helfen.
Diese Hilfe werden wir noch lange in Erinnerung halten, denn wir möchten diese Geste auch bei nächster Gelegenheit unbedingt weitergeben.
Dadurch hatten wir auch Zeit gewonnen, um uns Calvi anzuschauen und etwas Ruhe zu finden. Zu unserer Freude kam die Sonne wieder etwas zum Vorschein und wir konnten einen Rundgang mit einem wunderbaren Ausblick genießen. Nach langer Zeit kam das Gefühl auf, wieder in Italien zu sein!
Wir freuen uns schon auf morgen, denn bald haben wir die “100 Km-Marke” bis Rom erreicht!

FORTSETZUNG TAG FÜR TAG:
Wir, Brigitte und ich, teilen mit Ihnen täglich in der Corona-Virus Zeit unsere Erlebnisse am Franziskusweg.
29. April bis 26. Mai 2019
Von Florenz nach ROM 563 km

Viel Spaß beim Lesen!

Regionaut Erich Timischl

Autor:

Erich Timischl aus Graz-Umgebung

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