Zum Jubiläum eine neue Tracht
50 Jahre Jugendkapelle Fernitz-Mellach
- Obmann Manfred Hiebaum und Kapellmeister Willi Berghold mit Musikerinnen und Marketenderin in der neuen Tracht der Jugendkapelle Fernitz-Mellach.
- Foto: Edith Ertl
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FERNITZ MELLACH. Vor einem halben Jahrhundert sprach Felix Fritz am Kirchplatz von Fernitz Jugendliche an, um eine Musikkapelle zu gründen. 50 Jahre später segnete an diesem Platz Pfarrer Josef Windisch zum Jubiläum die Musiker und ihre neue Tracht sowie einen Gedenkstein für den Gründer der Jugendkapelle Fernitz-Mellach.
- Die geehrten Jubilare Gerald Hörzer (li), Karl Fink, Gabi Schlager und Manfred Hiebaum sowie Pfarrer Josef Windisch mit Vzbgm. Georg Thünauer, Bgm. Robert Tulnik, Blasmusik-Bezirksobmann Walter Kohlfürst und Kapellmeister Willi Berghold (re).
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Die alte Erzherzog Johann-Tracht kam in die Jahre. Zum Jubiläum präsentierten sich die Musiker im neuen Outfit mit braunem Koralm-Janker und dem Fernitzer-Dirndl in grün und blau. „Diese Tracht bedeutet, wir gehören zusammen, wir sind eine Einheit, wir leben Gemeinschaft, und das seit 50 Jahren“, sagte Obmann Manfred Hiebaum. Nach dem Einmarsch der Gastkapellen eröffnete musikalisch die Feuerwehrmusik Fernitz, bevor die Ortsmusik Allerheiligen bei Wildon und der Musikverein Wildon zum Frühschoppen aufspielten.
- Die Jugendkapelle Fernitz in der neuen Tracht nach dem Festgottesdienst beim Einmarsch in das Festzelt.
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Höhepunkt war die Ehrung jener Musiker, die seit der Gründung Mitglied oder knapp nach der Gründung eingetreten sind. Das Ehrenzeichen in Gold für 50-jährige Verdienste in der steirischen Blasmusik überreichten Bezirksobmann Walter Kohlfürst, Kapellmeister Willi Berghold, Bgm. Robert Tulnik und Vzbgm. Gernot Thünauer an Karl Fink, Gabi Schlager, Gerald Hörzer und Manfred Hiebaum, Pfarrer Josef Windisch wurde mit der Fördernadel in Gold ausgezeichnet. In einem emotionalen Festakt wurde der Pfarrer, der bei der Jugendkapelle vor zehn Jahren die Stabführerprüfung absolvierte, verabschiedet. Windisch folgt seiner Berufung und geht als Seelsorger und Schulleiter nach Tansania. Ende Juli wird es ein Wiedersehen geben, wenn knapp die Hälfte der Musikkapelle Windisch in seiner neuen Heimat Tansania besuchen wird.
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