Brückenbauerin
Grazer Dokumentarfilm zeigt den Weg einer beeindruckenden Samburu-Frau
- Peninah Lesorogol lebt zwischen Kenia und Graz. Der Dokumentarfilm "Because the First Woman Said" beleuchtet ihren einzigartigen Lebensweg.
- Foto: Andrea Eidenhammer
- hochgeladen von Andreas Strick
Mit dem Dokumentarfilm "Because the First Woman Said" wird Peninah Lesorogol porträtiert, die zwischen Graz und Kenia lebt und sich für soziale Anliegen bzw. den Dialog zwischen den Kulturen einsetzt.
GRAZ. Die Grazer Produktionsfirma AVBABY Motion Pictures will mit einem Dokumentarfilm einer besonderen Frau ein Denkmal setzen: In "Because the First Woman Said" wird die Lebensgeschichte der Samburu-Frau Peninah Lesorogol beleuchtet, die heute zwischen Kenia und Graz lebt und als Brückenbauerin zwischen zwei Kulturen wirkt. "Mit diesem Film möchte ich einer beeindruckenden Frau eine Bühne geben, deren Geschichte weit über persönliche Erfahrungen hinaus gesellschaftliche Relevanz hat", so Andrea Eidenhammer, die sich für Regie und das Drehbuch verantwortlich zeichnet.
- Es sind Bilder wie diese, die viele mit Kenia verbinden. Der Film "Because the First Woman Said" lässt tiefer in die gesellschaftlichen Strukturen der Menschen blicken.
- Foto: Panthermedia/Byrdyak
- hochgeladen von Andreas Strick
Frauenrechte, Soziales und kultureller Austausch
Peninah Lesorogol stammt ursprünglich aus dem Samburu County im Norden Kenias. Ihr Lebensweg führte sie von traditionellen Lebensstrukturen in Ostafrika bis nach Graz, wo sie sich seit Jahren für Frauenrechte, kulturellen Austausch und soziale Projekte engagiert. Heute setzt sie sich für Frauen und Mädchen sowohl in ihrer Heimat als auch in Österreich ein. Die Dreharbeiten finden aktuell sowohl in Kenia als auch in Graz statt, wobei neben aktuellen Aufnahmen dokumentierte Ereignisse filmisch rekonstruiert werden und so wichtige Stationen im Leben von Lesorogol aufzeigen.
- In der Vergangenheit zeichnete sich die Produktionsfirma unter anderem für 13 „Land der Berge“-Dokumentationen verantwortlich.
- Foto: Andrea Eidenhammer
- hochgeladen von Maria Astner
„Peninah ist nicht nur sehr charismatisch, sie hat eine ungemein inspirierende Lebensgeschichte, die wir auf eine vielschichtige Erzählweise in zwei Ländern auf die große Leinwand bringen dürfen“, so Produzentin Eidenhammer. Sie und Stefan Schmid leiten bereits seit 2020 gemeinsam die Geschäfte des größten steirischen Virtual Production Filmstudios in Graz und drehten bereits gemeinsam 13 „Land der Berge“-Dokumentationen für den ORF 3, nun wollen sie erstmals einen Kinofilm produzieren. Premiere des Dokumentarfilms ist für Herbst 2027 geplant.
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