Region, Kultur & EU

Gerald Gigler (Land Steiermark) und Iris Absenger-Helmli (Energieregion Weiz-Gleisdorf) verständigen sich schon jetzt mit Kulturschaffenden über die kommenden Jahre.
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  • Gerald Gigler (Land Steiermark) und Iris Absenger-Helmli (Energieregion Weiz-Gleisdorf) verständigen sich schon jetzt mit Kulturschaffenden über die kommenden Jahre.
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Die soziokulturelle Drehscheibe „kunst ost“ mit Sitz in Gleisdorf ist das überhaupt erste LEADER-Kulturprojekt der Steiermark.


Während häufig beklagt wird, daß Österreich ein EU-Nettozahler sei, wobei die Steiermark unter den österreichischen Schlußlichtern leuchten, was die Nutzung von EU-Mitteln angeht, hat sich hier ausgerechnet der Kulturbereich auf dem Lande bewährt.

Das bedeutet, „kunst ost“ realisiert Kulturprojekte, die aus Mitteln der EU kofinanziert werden. Das ist vor allem gegenwärtig von Bedeutung, weil die Steiermark auf neue Mittelkürzungen zugeht, da das kommende Doppelbudget 2013/14 den Maastricht-Kriterien entsprechen MUSS, was nur über harte Schnitte gelingt.

Daher wird vor allem für den Sozial- und Kulturbereich ein kalter Gegenwind erwartet, was sich aber zum Teil abmildern läßt, wenn es eben gelingt, EU-Mittel in der Region zur Wirkung zu bringen. Genauer: In der „Energieregion Weiz-Gleisdorf“ und ihrer Umgebung.

In diesen Zusammenhängen fand eben ein Meeting in der Kulturabteilung des Landes Steiermark statt, die dabei von Gabriele Hagn vertreten wurde. Ferner Gerald Gigler am Tisch, welcher in der Abteilung 7 für das EU-Programm LEADER in der Steiermark verantwortlich ist. Außerdem Iris Absenger-Helmli für die LEADER-Aktionsgruppe Regionalentwicklung sowie der Unternehmer und Kunstsammler Erich Wolf.

Ein Teil der Besprechung war Budget- und Abrechnungsfragen gewidmet, denn LEADER-Geldflüsse unterliegen sehr strengen Prüfverfahren. Erst prüft das Land Steiermark die widmungsgerechte Verwendung, dann die AMA (Agrarmarkt Austria) in Wien.

Der zweite Teil des Meetings war der nahen Zukunft im Sinne der eigenständigen Regionalentwicklung gewidmet. Während andere Kulturprojekte in diesem Kontext ihre Vorhaben gerade reduzieren, wird „kunst ost“ voraussichtlich ausbauen. Das hängt mit den Themenstellungen und Praxisverläufen zusammen.

In der Kooperation von „styrian contemporary“ mit „kunst ost“ setzte Erich Wolf über das Gleisdorfer Kunstsymposion heuer eine zukunftsweisenden Akzent, was die Gegenwartskunst angeht.

Im Kernbereich arbeitet „kunst ost“ aber auch an den großen Themenkomplexen „Zwischen agrarischer Welt und High Tech“, Ernährungssouveränität, Mobilitätsgeschichte, Frauen und Technik so wie an einigen verbindenden Themenstellungen.

Außerdem verzweigt „kunst ost“ seine Aktivitäten und den Erfahrungsaustausch nach Südosteuropa, um den einstigen Kulturraum von „Trigon“ neu und gegenwärtig zu erschließen. Das heißt in Summe, hier werden lokale und regionale Themenstellungen bearbeitet, aber auch in einen überregionalen und europäischen Zusammenhang gebracht.

+) Das Gleisdorfer Kunst-Symposion: [link]
+) Die primäre Kooperationsbasis von „kunst ost“: [link]
+) Siehe dazu auch: "Regionale Kulturpolitik und Kulturpraxis" [link]

Wo: Kulturabteilung, Trauttmansdorffgasse 2, 8010 Graz auf Karte anzeigen
Gerald Gigler (Land Steiermark) und Iris Absenger-Helmli (Energieregion Weiz-Gleisdorf) verständigen sich schon jetzt mit Kulturschaffenden über die kommenden Jahre.
Regionale Betrachtungsweisen (wie hier eine Arbeit von Malerin Michaela Knittelfelder-Lang) und internationale Vorhaben werden in Wechselwirkung gebracht.

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