WKO Graz-Obmann Paul Spitzer meint: Wintergastgärten sind definitiv zu begrüßen!

- Steht den Gastronomen zur Seite: WKO-Regionalstellenobmann Paul Spitzer
- Foto: Foto Fischer
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Paul Spitzer unterstützt Idee der Gastronomen, Stadträtin Elke Kahr will sich die Situation genauer ansehen.
Gastgärten auch im Winter – mit diesem Vorstoß ließ Café-Kaiserfeld-Geschäftsführer Simon Lackner in der letzten WOCHE-Ausgabe aufhorchen. Er wolle damit den Rauchern entgegenkommen und die Gastgärten in der kalten Jahreszeit attraktiv gestalten. Beheizte Sitzbänke sollen Wärme und Glaswände Windschutz geben.
Nun erhält Lackner Rückendeckung von Paul Spitzer, dem neuen Grazer Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer, der die Idee gutheißt.
Unterstützung durch die WKO
"Wir stehen hinter diesem Vorschlag und unterstützen in diesem Punkt die Gastronomen", erklärt Spitzer. Durch das seit 1. November in Kraft getretene Rauchverbot müsse man nun auch den Wirten zur Seite stehen. "Es spricht ja nichts gegen eine Öffnung der Gastgärten in der kalten Jahreszeit. Ich würde diese Entscheidung den Unternehmern überlassen, denn sie müssten diese aus kaufmännischer Sicht treffen", ergänzt der Obmann. Er wünscht sich eine rasches Agieren: "Eine Lösung auf Gemeindeebene wäre wünschenswert, da es so schneller zu einer Umsetzung kommen würde."
Genaue Prüfung nötig
Seitens der zuständigen Stadträtin Elke Kahr will man sich die Sache genauer ansehen. "Es gibt für alles ein Für und Wider, daher muss man sich das in Ruhe überlegen", sagt Kahr. Sie verstehe die Gastronomen, dass sie etwas unternehmen wollen, möchte aber auch die Anrainer und die Schneeräumfahrzeuge nicht außer Acht lassen. "In der derzeitigen Klimadiskussion sehe ich das Beheizen von Außenflächen skeptisch", meint die Stadträtin und erklärt, dass sie noch nicht viele Anfragen zu diesem Thema erhalten hat. Derzeit können Wirte, auch im Winter, 80 Zentimeter ab der Hausmauer nutzen, ob und wie der Außenbereich erweitert werden kann, wird noch diskutiert.


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