St. Leonhard
Untere Leonhardstraße soll autofrei werden

Die untere Leonhardstraße autofrei machen: Darin sehen Leon Swoboda und SPÖ-Spitzenkandidat Michael Ehmann einige Vorteile.
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  • Foto: Peter Drechsler
  • hochgeladen von Lisa Ganglbaur

Die SPÖ hat die untere St. Leonhardstraße ins Auge gefasst. Sie soll zum autofreien Areal werden. 

Als eine von drei Straßen vom Glacis Richtung Nordosten (neben Elisabethstraße und Heinrichstraße) ist die Leonhardstraße die einzige, die auch Straßenbahnen führt. Zu Stoßzeiten stehen dort allerdings Bims wie Rettungsautos im Stau. Daher fordert die SPÖ, dass die Leonhardstraße im südlichen Bereich (zwischen Glacis und Merangasse) autofrei wird. Der Weg sollte für die Rettung nutzbar bleiben, die so schneller – weil ohne Stau – von der Innenstadt ins LKH gelangt. St. Leonhards Bezirksverantwortlicher Leon Swoboda (SPÖ) meint: „Täglich sieht man die Rettung im Stau stehen. Hier gehen lebensentscheidende Minuten verloren. Ein autofreier Abschnitt in der Leonhardstraße würde die Fahrzeit von der Innenstadt zum LKH stark verkürzen.“

Für Öffis und Radfahrer

„Es ist also höchste Zeit, die Leonhardstraße dem öffentlichen Verkehr und den RadlerInnen zu überlassen! Damit würden die dort geführten Straßenbahnen nicht mehr im Stau stehen, Lokale könnten von mehr Flächen für Gastgärten profitieren, es könnte ein Radweg errichtet werden“, heißt es seitens der SPÖ. Die SPÖ-Vision enthält zudem eine Entsiegelung mancher Flächen vor Ort inklusive Begrünung.
All das hieße kein völliges Aus für Autos in diesem Bereich: "Die Querstraßen könnten trotzdem über die Leonhardstraße geführt werden", meint Swoboda. Parkplätze würden natürlich verloren gehen – zur Parkplatzproblematik meint die SPÖ allerdings bereits eine Antwort zu haben. Vor Wochen hat Swoboda das Konzept des Anrainerparkens vorgelegt (die WOCHE berichtete).

Straßenbahnausbau

Generell beruht das Verkehrskonzept der SPÖ ja auf einer Stärkung der städtischen Schiene mittels Straßenbahn. In St. Leonhard würde demnach künftig wieder die Linie 2 fahren (von den Reininghausgründen durch die Stadt bis zum LKH): Spitzenkandidat Michael Ehmann sieht darin im Vergleich zur U-Bahn den "weit praktikableren und vor allem viel umfassenderen" Weg, um die Verkehrsproblematik zu lösen. "Außerdem kostet unser Modell in seiner Gesamtheit nicht einmal ein Drittel der U-Bahn“, so Ehmann abschließend.

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