Murau/Murtal
In diesen Gemeinden wird 5G-Netz gestartet

Für 5G braucht man ein kompatibles Smartphone.
  • Für 5G braucht man ein kompatibles Smartphone.
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  • hochgeladen von Stefan Verderber

Vier Standorte in der Region werden gleich zum Start mit 5G-Technologie versorgt.

MURAU/MURTAL. Ein technologischer Quantensprung wird mit dem Start der neuesten Mobilfunktechnologie 5G angepriesen. Die Anbieter "Drei" und "Magenta" haben erste Standorte bereits in Betrieb genommen - diese sind durchwegs in Österreichs Ballungszentren zu finden. Ab Samstag rollt auch die A1 Telekom das neue Netz aus.

Startschuss

"Mit 25. Jänner werden 350 5G-Standorte in 129 Gemeinden in ganz Österreich in Betrieb genommen", heißt es beim Unternehmen. Es wird das größte Netz des Landes, A1 investiert dafür jährlich rund 450 Millionen Euro in die digitale Infrastruktur. Angesprochen werden sollen damit nicht nur Privatkunden, sondern vor allem Unternehmen, die oftmals auf die neue Technologie angewiesen sind.

Neuer Standard

Das 5G-Netz soll sukzessive den aktuellen 4G/LTE-Standard ersetzen und bis zu 100-mal schneller sein. In der Theorie sind 30 Mbit pro Sekunde bei Downloads und 3 Mbit pro Sekunde bei Uploads möglich. So können mehr Daten gleichzeitig mit weniger Verzögerungen übertragen werden.

26 Standorte

Vor allem der ländliche Raum solle von dieser Entwicklung profitieren, wurde bei der Präsentation mehrmals versprochen. Zum Start wurden dafür meist bestehende Masten auf die neue Technologie umgerüstet - diese sind durch ein Glasfasernetz verbunden. In der Steiermark startet das Netz mit zumindest 26 Standorten - die meisten davon befinden sich in Graz.

Murau-Murtal

Im Murtal wird es ab Samstag mit Fohnsdorf, Judenburg und Knittelfeld drei Standorte geben. In Murau startet einer in der Bezirkshauptstadt selbst. Aber Achtung: "Dass es einen Standort in einer Gemeinde gibt, heißt noch nicht, dass diese auch flächendeckend versorgt wird", erklärt Unternehmenssprecherin Livia Dandrea-Böhm. Pro genanntem Ort soll es zumindest eine Antenne geben.

Ausbau

Aus wettbewerbstechnischen Gründen nennt A1 nicht, wie der weitere Ausbau der Technologie verlaufen wird. "Aber man kann davon ausgehen, dass sich noch heuer sehr viel tun wird", sagt Dandrea-Böhm. Bis 2023 sollen jedenfalls 90 Prozent aller Gemeinden in Österreich versorgt werden. Für die private Nutzung braucht man übrigens ein 5G-kompatibles Smartphone. Diese sind ab Montag erhältlich. An diesem Tag wird auch eine digitale Abfrage online gestellt. Dort kann man prüfen, ob die eigene Wohnadresse mit 5G versorgt wird.

Info

Die 5G-Gemeinden in der Steiermark (A1)
Graz (mehrere Standorte)
Deutschfeistritz
Weiz
Gleisdorf
Hartberg
Feldbach
Leibnitz
Deutschlandsberg
Bruck an der Mur
Kindberg
Mürzzuschlag
Leoben
Knittelfeld
Judenburg
Fohnsdorf
Rottenmann
Murau
Quelle: A1 Telekom Austria

5G-Standorte in der Steiermark (Magenta)
Graz (mehrere Standorte)
Kapfenberg
Wartberg im Mürztal
Jennersdorf
Kaindorf an der Sulm
Quelle: Magenta
5G: Mediziner fordern mehr Untersuchungen von Handystrahlen
Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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