Bewegung im Alltag
Diese Gemeinden sind die "revolutionärsten" der Steiermark
- Die "revolutionärsten Gemeinden" der Steiermark Floing, Kumberg und Neumarkt in der Steiermark freuen sich gemeinsam mit Vertretern der Politik sowie des Gesundheitsfonds Steiermark über ein bewegungsintensives Jahr.
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Am Dienstag wurden wieder die "revolutionärsten Gemeinden" der Steiermark gekürt, die sich durch unkonventionelle Projekte in den Bereichen Bewegung und Sport auszeichneten. Insgesamt sieben steirische Gemeinden stehen mit ihren Initiativen als Vorbild für andere Gemeinden und für eine langfristig gesteigerte Lebensqualität.
STEIERMARK. Die Auszeichnung "Revolutionärste Gemeinde" geht an innovative Ideen, um Bewegung noch stärker im Alltag der Steirerinnen und Steirer zu integrieren. Jedes Jahr wählen ASKÖ, ASVÖ, Sportunion und Gesundheitsfonds Steiermark jene Gemeinden, die mit ihrem Engagement ihre Bürgerinnen und Bürger für mehr aktive Bewegung begeistern.
Die Teilnehmer aus diesem Jahr kamen aus Floing, Judenburg, Kumberg, Neumark in der Steiermark, St. Michael in der Obersteiermark und Straden. Kalsdorf zählte zwar nicht zu den ausgewählten Gemeinden, zeigte dennoch Initiative durch beispielsweise die Gründung neuer Lauf- und Walkinggruppen. Die Bewegungsrevolution lief über mehrere Monate, in der die Gemeinden vom Team begleitet und unterstützt wurden. Die Top-Platzierungen sicherten sich in diesem Jahr Floing, Kumberg und Neumarkt in der Steiermark.
- Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl betont, wie wichtig Bewegung im Alltag ist.
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"Gesundheit beginnt dort, wo Bewegung selbstverständlich Teil des Alltags wird. Die revolutionärsten Gemeinden zeigen eindrucksvoll, wie viel durch gemeinsames Engagement vor Ort möglich ist, wenn Vereine, Schulen und Betriebe und viele engagierte Menschen an einem Strang ziehen."
Karlheinz Kornhäusl, Gesundheitslandesrat (ÖVP)
Regelmäßige Bewegung sei ein entscheidender Baustein für die eigene Gesundheit, betont der Gesundheitslandesrat weiter. Die einzelnen Gemeinden spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Schüsselrolle. "Die revolutionärsten Gemeinden zeigen, wie das gehen kann, nämlich mit den entsprechenden Rahmenbedingungen und einer engagierten und motivierten Bevölkerung", führt Sandra Marczik-Zetting, die stellvertretende Geschäftsführerin Gesundheitsfonds Steiermark aus.
- Die "Bewegungsrevolution" braucht viele helfende Hände: Siegergemeinden, Interessensvertreter:innen und Politik feiern die umgesetzten Projekte.
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Floing, Kumberg und Neumarkt überzeugten Jury
Die erstplatzierte Gemeinde Floing im Bezirk Weiz startete mehrere kleine Projekte, wie etwa das Wandern bei Vollmond. In der Weihnachtszeit gab es außerdem einen bewegten Adventkalender, bei dem es täglich Bewegungsübungen mit bekannten Gesichtern aus dem Ort gab. In Kumberg in Graz-Umgebung darf man sich über den zweiten Platz freuen, hat man doch gleich mehrere Ideen umgesetzt: So gab es auch hier in der Vorweihnachtszeit einen bewegten Adventkalender. Anfang Mai wurde zudem ein Familiensporttag veranstaltet, bei dem unter anderem ein E-Bike-Fahrsicherheitstraining geboten wurde.
Der dritte Platz ging in diesem Jahr an Neumark in der Steiermark im Bezirk Murau, wo beispielsweise ein neues Freibad mit einer über 60 Meter langen Rutsche eröffnet wurde. Die drei Sieger teilen sich ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Hälfte davon geht nach Floing, 3.000 Euro bekommt Kumberg und die restlichen 2.000 Euro erhält Neumarkt.
Die drei Sieger-Gemeinden im Überblick:
- Platz: Floing (Bezirk Weiz)
- Platz: Kumberg (Bezirk Graz-Umgebung)
- Platz: Neumark in der Steiermark (Bezirk Murau)
Schon jetzt ist bekannt, dass man auch im nächsten Jahr wieder nach revolutionären Ideen suchen wird. Bis 31. August können sich die steirischen Gemeinden noch bewerben. Seit dem Startschuss im Juni 2023 nahmen insgesamt 27 Gemeinden am Wettbewerb teil.
Kleine Schritte für mehr Bewegung im Alltag
Für Erwachsene gilt:- 150 bis 300 Minuten Ausdauerbewegung bei mittlerer Intensität /z.B. schnelles Gehen) oder
- 75 bis 150 Minuten Ausdauerbewegung mit höherer Intensität (z.B. Radfahren) sowie
- an zwei (oder mehr) Tagen muskelkräftigende Übungen
- generell langes Sitzen vermeiden und zwischendurch immer wieder Bewegung machen
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