Beschluss im Nationalrat
Auf Autobahnen kommt alle 25 Kilometer eine E-Ladestation
- Sowohl E-Pkw als auch E-Lkw sollen auf Autobahnen mehr Ladestationen vorfinden.
- Foto: Martin Wurglits
- hochgeladen von Christiane Appel
Jetzt ist es fix: Im hochrangigen Straßennetz sollen österreichweit Ladepunkte für Elektrofahrzeuge errichtet werden - für Pkw und Lkw. Die Ladepunkte sollen zudem mit Gastroangeboten versehen werden.
ÖSTERREICH. Im Nationalrat ist am Montagabend die Novelle zum Bundesstraßengesetz (BStG) beschlossen worden. Klingt vielleicht nicht besonders spannend, bringt aber eine wesentliche Verbesserung für die Lenkerinnen und Lenker von E-Autos.
Die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf Bundesstraßen (Autobahnen und Schnellstraßen) soll flächendeckend ausgebaut werden. Bis Ende 2030 soll im Durchschnitt alle 25 Kilometer eine Ladestation für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge entstehen und alle 40 Kilometer ein Ladepunkt für schwere E-Nutzfahrzeuge.
Laden und Speisen
Bei den neu errichteten Ladepunkten sollen nach Möglichkeit Sanitäranlagen, Getränke- und Snackautomaten sowie Aufenthaltsbereiche geschaffen werden, um den E-Fahrzeug-Lenkerinnen und -Lenkern die Wartezeit zu verkürzen.
- Das Parlament hat beschlossen, dass auf Autobahnen bis 2030 alle 25 Kilometer ein E-Ladepunkt stehen soll.
- Foto: Parlamentsdirektion/Michael Buchner
- hochgeladen von Christiane Appel
Damit Raststationen und Tankstellen nicht unter Berufung auf ihre „Schutzzonen“ die Errichtung der Ladeinfrastruktur behindern können, sollen Eingriffe in diese Konkurrenzklauseln zulässig sein. Ladeeinrichtungen sollen erforderlichenfalls auch innerhalb von Schutzzonen installiert werden können. Für die Betreiber der Raststationen und Tankstellen sind unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatzansprüche vorgesehen.
Die Abgeordneten der Koalitionsparteien ÖVP, SPÖ und Neos haben für die Neuregelung des BStG votiert, die von FPÖ und Grünen nicht.
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