Volle Kraft und etliche Ideen für Eibiswald

Bgm. Andreas Thürschweller freut sich über die gelungenen Sanierungsarbeiten im Zentrum von Eibiswald. Auch im zweiten Abschnitt ist die Asphaltierung jetzt abgeschlossen.
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EIBISWALD. Ein starkes halbes Jahr ist Andreas Thürschweller jetzt Bürgermeister von Eibiswald. Sprühend vor Ideen geht er mit seinem Team an die Arbeit, wir haben nachgefragt.

Wie ist die Stimmung im Gemeinderat?

THÜRSCHWELLER: Die Stimmung ist sehr gut! Wir können zu 99,5 Prozent einstimmige Beschlüsse vorweisen. Mir ist es deshalb wichtig, weil wir uns im Vorfeld mit allen Fraktionen und mit dem Vorstand beraten.

Die Ortsteilbürgermeister sind jetzt abgeschafft?

Bis auf Soboth gibt es keine Ortsteilbürgermeister mehr. Zwei sind zurückgetreten und drei wurden nicht mehr nachbesetzt. Die Verhandlungen dazu habe ich gemeinsam mit den beiden ÖVP-Vizebürgermeistern sowie mit dem weiteren Vorstandsmitglied geführt. Diese fünf Ortsteilbürgermeister werden auch in Zukunft nicht mehr nachbesetzt werden, so ist es im Gemeinderat beschlossen worden. Damit können wir Einsparungen von 220.000 Euro bis zum Jahr 2020 schaffen.

Wie geht es mit der Gestaltung der Ortsdurchfahrt voran?

Der erste Bauabschnitt vom Anwesen Grubmüllerweg bis zur Sparkasse ist fertig. Dabei wurden die Randleisten ausgebessert, alte Betonrinnen beseitigt und der Asphaltbelag ist neu aufgezogen. Der zweite Teil reicht von der Sparkasse bis zur Kreuzkirche und ist ebenfalls abgeschlossen. Außerdem werden die Parkplätze beim oberen Marktplatz erneuert. Die Kosten werden insgesamt rund 330.000 Euro betragen.

Und der Breitbandausbau?

Dieser ist mir ein großes Anliegen für den Erhalt unserer Betriebe. Im Rahmen der Sanierung ist daher eine Leerverrohrung mitverlegt worden. Der erste Schritt wird im Herbst bei der Fa. Fuchshofer erfolgen und der zweite von der Firma MSG in Wies bis zu Kendrion – ein dritter Anschluss könnte in Buchenberg entstehen. Zur optimalen Aufbereitung ist ein Planungsbüro bereits beauftragt. Für die Finanzierung werden Landes- und Bundesmittel angezapft.

Mobilität ist das große Thema. Wie geht es voran?

Unser "Mikro-ÖV" funktioniert schon sehr gut. Für die bestmögliche Anbindung nach Graz wird bis Ende des Jahres eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Wenn wir schon keine Zuganbindung haben, dann ist ein Busbahnhof mit Parkplatz beim Freibad nötig. Dazu müsste so gut wie jede Stunde, so wie der Zug getaktet ist, eine Busverbindung von und nach Wies möglich sein.

Was ist beim Festsaal geplant?

Spätestens 2019 sollen Adaptierungen oder sogar ein kompletter Neubau gestartet werden. Die Zusagen zur Finanzierung von LH-Stv. Schickhofer stehen bis 2020.

Wovon hängt das ab?

Die LBS Eibiswald erhält ja jetzt drei Labore, da geht es um gut 2,2 Mio. Euro. Jetzt ist allerdings die Idee für einen neuen Turnsaal geboren worden, den auch die Hauptschüler nutzen könnten. Die Planung der LIG mit Tribüne ist angelaufen. Somit könnten wir uns auf die Adaptierung zu einem barrierefreien Festsaal mit rund 600 Plätzen konzentrieren.

Die weiteren Vorhaben?

In St. Oswald wird Mitte August ein Straßenbau-Projekt um 72.000 Euro gestartet. In Aibl wird der Filatschweg um 330.000 Euro saniert inklusive Laura-Brücke für Fußgänger. Außerdem werden der Weber-Parkplatz neben dem Roten Kreuz und der Wolf-Weg hinter dem Friedhof erneuert sowie Gehsteigprojekte in Pitschgau laufen. Wichtig ist mir auch der Lückenschluss des Geh- und Radweges vom Weber-Parkplatz in Richtung Pitschgau. Weiters ist in Soboth der große Laakenweg stückweise zu sanieren. Übrigens: Der neue Erlebnisweg in Soboth wird am 14. August um 15 Uhr mit einer Wanderung eröffnet.

Was wird für die Jugend getan?

Wir haben heuer erstmals den Kinder- und Jugendsommer mit dem Bewegungsland Steiermark und dem Verein "move4all" allein gestemmt. Das Angebot kommt sehr gut an.

Und die Kinderbetreuung?

Es freut mich, dass die Gruppe im Sommerkindergarten voll ist. Für den Herbst ist eine Nachmittagsbetreuung in der Musik-NMS geplant. LR Ursula Lackner hat für die Adaptierungsarbeiten 50.000 Euro zugesagt. Dringend nötig ist eine Kinderkrippe, diese möchten wir 2018 anpacken.

Wie geht es mit dem Tourismus?

Ich möchte das Kultur- und Tourismusbudget im nächsten Jahr mindestens verdoppeln. Wir haben ja alles, von der Landschaft und der gediegenen Kulinarik über Bike- und Wanderwege bis hin zum malerischen Stausee und gleich zwei wunderschönen Freibädern. Dieses Angebot müssen wir nur besser unter die Leute bringen.
Als Neuerung  schwebt mir außerdem ein rockiges Live-Event auf dem Oberen Markt z.B. im Rahmen der Ölspur-Classic-Rallye vor.


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