Gebietsliga West
Trainerwechsel in Stainz und sechs Tore im Derby

Eibiswalds Patrik Narath (7) und Marco Wechtitsch stoppen St. Martins Patrick Nebel.
  • Eibiswalds Patrik Narath (7) und Marco Wechtitsch stoppen St. Martins Patrick Nebel.
  • Foto: Franz Krainer
  • hochgeladen von Simon Michl

Nach wie vor gibt es in der Gebietsliga West das Paarlaufen an der Spitze: Dobl holte gegen Wettmannstätten mit dem 2:0 wie auch Ligist (5:1 gegen Voitsberg II) drei weitere Punkte im Kampf um den Aufstieg. Dobl liegt weiterhin an der Spitze, hat zwei Punkte Vorsprung auf die Ligister, die unter Trainer Manuel Fink im Frühjahr eine tolle Saison spielen. Der zweite Platz reicht mindestens für die Relegation gegen den Vorletzten der Unterliga, hier sind Schwanberg, Kaindorf, Tillmitsch und St. Veit im Topf. Noch ist aber das Titelrennen nicht entschieden, beide Teams haben noch schwere Spiele zu absolvieren. So müssen die Dobler noch in Stainz und bei Voitsberg II antreten, haben zuhause mit den Remis-Spezialisten Preding allerdings die um eine Spur einfacheren Aufgaben. Ligist ist noch in Preding gefordert, spielt zuhause gegen Stainz und muss in der letzten Runde nach Eibiswald.

Stainz zeigt Teamgeist

Stainz überraschte nach dem Heim-0:2 gegen St. Martin mit einem Trainerwechsel. Robert Pfingstl wurde durch Patrick Steiner ersetzt, der mit den krisengeschüttelten Stainzern ein 3:3 im Derby in St. Stefan holte – und das nach 0:3-Rückstand zur Halbzeit (Tore: Stephan Hiden 12., Aljaz Hribersek 32., Marco Oswald 37. bzw. Thomas Mayer 57., Daniel Hechtl 64., Herbert Klemen 80.). Es ist dies der dritte Trainerwechsel in der Gebietsliga im Frühjahr, nachdem Hubert Krenn bereits nach der zweiten Frühjahrsrunde in Wettmannstätten durch Thorsten Müller ersetzt wurde und Ronald Kopp in der 18. Runde nach dem 0:3 gegen Preding in Söding Stefan Stering weichen musste.

Schmeichelhafte Eibiswalder

Eibiswald holte in St. Martin beim 2:1 zwar drei Punkte, überzeugte allerdings nicht. Nach dem Ausschluss von St. Martins Ermin Ibrahimovic (26.) wegen einer Tätlichkeit waren es die Gastgeber, die das Spiel mit zehn Mann diktierten und durch einen Elfer (Benjamin Fleischhacker 28.) sogar in Führung gingen. Die Eibiswalder verloren völlig den Faden, einzig die Chancenauswertung bei St. Martin ist zu kritisieren, sonst wären die Gäste wohl kaum um eine Niederlage herumgekommen. So schoss Stefan Kladnik (51., 81.) sogar den Eibiswalder Sieg heraus.

Es bleibt spannend

Preding holte in Heimschuh mit 1:1 (Patrick Kinhamer 28. bzw. Ales Skale 49.) wieder einen Punkt. Ehrenhausen besiegte Grenzland mit 2:0 und Allerheiligen II und Söding trennten sich 3:3. Drei Runden vor Schluss bleibt eine Restspannung, weil der Titel noch vakant ist (nur zwei Punkte Differenz zwischen Dobl und Ligist), während Voitsberg II als Letzter bereits fünf Punkte Rückstand auf den Vorletzten St. Martin hat. Damit scheint auch der Abstieg realistisch, in Voitsberg wird allerdings offen über eine Auflösung der „Zweier“ diskutiert.

von Franz Krainer

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