Frohnleiten hat einen Gemeinderat

In der Stadtgemeinde kann der Gemeinderat nach der Anfechtung des Wahlergebnisses jetzt loslegen.
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  • Foto: Heinrich Knaller
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Seit drei Monaten scharrt der Gemeinderat in Frohnleiten in den Startlöchern, nun gibt es grünes Licht.

Große Freude beim Frohnleitner Bürgermeister Johannes Wagner: Vergangene Woche wurde das Ergebnis der Gemeinderatswahl bestätigt. Nachdem die Grünen das Wahlergebnis angefochten haben, blieb die Stadtgemeinde als einzige Gemeinde in Graz-Umgebung vorerst ohne fixen Gemeinderat. Nun hat die Landeswahlbehörde die Anfechtung abgewiesen.

17 Mandatare von der ÖVP und acht von der SPÖ werden für die nächsten Jahre die Gemeindeführung in Frohnleiten fortsetzen, weiterhin an der Spitze bleibt der junge ÖVP-Bürgermeister Wagner, der freudig via Social Media verkündete: "Ich habe nie daran gezweifelt und war immer überzeugt, dass unsere Wahlleiter, Beisitzerinnen und Beisitzer und nicht zuletzt meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung zu 100 Prozent korrekt gearbeitet haben. Nun geht es mit Vollgas weiter. Die Konstituierung des neuen Gemeinderats wird am 30.9. stattfinden." Mit diesem Ergebnis kann der Gemeinderat jetzt zeitlich verzögert richtig durchstarten.

Fahrrad als Alternative

"Wir haben schon Vorbereitungen getroffen, damit wir gleich loslegen können", sagt Wagner. So habe man sich bereits über ein Radverkehrskonzept, Hochwasserschutz und einige weitere Projekte Gedanken gemacht. "Beim Radverkehrskonzept geht es darum, wie man es schaffen kann, dass Radverkehr eine möglichst sichere und schnelle Verbindung wird, sodass das Auto nur noch sekundär gebraucht wird", so der Bürgermeister, der beschreibt, dass man vor allem auch den Bahnhof gut anbinden möchte, damit für Pendler und Schüler das Fahrrad eine attraktive Alternative wird.

300 Wohnungen

Auch möchte er den Grundstein für den Tunnel legen, der bereits seit den 1930er-Jahren im Gespräch ist: "Es geht darum, dass die Bahn nicht durch Frohnleiten fährt. Das wird natürlich einige Jahre in Anspruch nehmen, aber unser Ziel ist es, die Vorbereitungen dafür zu treffen." Auch die Nordeinfahrt sei ein großes Thema. "Es soll hier eine gute Verkehrslösung kommen", macht Wagner Hoffnung. Wohnbauprojekte seien laut ihm bereits im Laufen, jedoch hänge das vom Hochwasserschutz ab. Dieser ist ein Herzensprojekt von Wagner, der auch die große Chance zum Gestalten mitbringt. "200 bis 300 neue Wohnungen werden in den nächsten vier Jahren entstehen."

Zentrum beleben

Stolz ist Wagner auch auf die Innenstadt-Initiative: "Dabei unterstützen wir die Betriebe rund um den Hauptplatz, die vor allem auch in letzter Zeit Schwierigkeiten haben. Wir haben deshalb eine Online-Plattform ins Leben gerufen und helfen bei der Vermarktung." Dem Wochenmarkt möchte man auch wieder mehr Leben einhauchen.

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