Corona-Virus
300 Infizierte in KärntenTest-Kits reichen noch für zwei Wochen

Die Updates des Tages kommen von Landeshauptmann Peter Kaiser.
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  • Die Updates des Tages kommen von Landeshauptmann Peter Kaiser.
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Der 18. Tag der Ausgangbeschränkungen. Kommen heute endlich die Konkretisierungen, was die Freistellung bzw. Home-Office für Hochrisikogruppen betrifft?

WICHTIGE NEWS DES TAGES:

  • Türk-Kaserne wieder in Normalbetrieb, keine weiteren Corona-Fälle
  • 51 Kärntner Corona-Patienten gelten mittlerweile wieder als gesund – das sind 20 mehr als gestern
  • 24-Stunden-Betreuer erhalten bundesweit einmaligen Bonus
  • 158 Todesfälle in Österreich, 1.749 wieder gesund
  • Land Kärnten unterstützt Veranstalter
  • Bgm. Mathiaschitz fordert Aussetzung der Landesumlage
  • Neue Erlässe: höchstens zehn Personen bei Begräbnissen, höchstens fünf bei Hochzeiten
  • Feststellung von Vorerkrankungen wegen möglicher Job-Freistellung über Arzneimittel-Kartei

Wir informieren euch über alles Wichtige von Donnerstag, 2. April.

Aktuelle Corona-Fälle in KÄRNTEN (Stand: Donnerstag, 2. April, 21 Uhr): 300

  • Klagenfurt: 57
  • Völkermarkt: 45
  • Villach Land: 41
  • St. Veit: 36
  • Klagenfurt Land: 35
  • Wolfsberg: 31
  • Spittal: 31
  • Villach: 15
  • Feldkirchen: 8
  • Hermagor: 1

Aktuelle Corona-Infizierungen in ÖSTERREICH (Stand: Donnerstag, 2. April, 21 Uhr): 11.108

  • Tirol: 2.569
  • Oberösterreich: 1.804
  • Niederösterreich: 1.744
  • Wien: 1.607
  • Steiermark: 1.169
  • Salzburg: 1.017
  • Vorarlberg: 695
  • Kärnten: 300
  • Burgenland: 203

Info: Die Gesamtzahl an Corona-Fällen umfasst alle positiv getesteten Personen inklusive Genesene und Verstorbene.


Der Bundespräsident wandte sich gerade an die Österreicher

Update von Landeshauptmann Peter Kaiser

Nach den heutigen Gesprächen – auch mit Mitgliedern der Bundesregierung – hält Landeshauptmann Peter Kaiser fest: "Positiv ist, dass die Maßnahmen wirken. Für die letzte Verdoppelung auf den heutigen Stand haben wir acht Tage gebraucht. Das macht Mut!" Von gestern auf heute gab es erstmals (!) einstellige Zuwachsraten in ALLEN Bundesländern – zwischen fünf und acht Prozent. Die Maßnahmen seien deshalb unbedingt weiter einzuhalten!

Die derzeitige Strategie ziele auf drei wichtigste Regeln ab:
1. Schutz der gefährdeten Gruppen (Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen, Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen)!
Eine Feststellung der Vorerkrankten soll über die Arzneimittel-Kartei, also über die Krankenkassen, erfolgen. Also: Welche Mittel werden für welchen Krankheitsbereich genommen? Dann wird nochmal eine ärztliche Untersuchung empfohlen, so erfolgt die Feststellung. Dann könne der Arbeitgeber kontaktiert werden und abgeklärt werden, ob Heimarbeit möglich ist oder eine Freistellung vom Job nötig ist. Ist eine Freistellung nötig, werden die Lohnkosten vom Bund gezahlt. 
2. Masken in der Öffentlichkeit und Abstandsregel als Kernpunkte.
3. Containment-Management

Das bedeutet weiterhin das Absondern von Verdachtsfällen und positiv Getesteten. Kaiser bezeichnet es so: "Glutnester sollen keine Superverteiler werden!"

Zum Punkt Datenschutz bemerkt Kaiser, dass es nun so scheine, als ob die Bürgermeister über Erkrankte informiert werden könnten. Dazu soll es einen Abänderungsantrag im Nationalrat geben.

Was das zur Verfügung-Stellen von Masken betrifft, wurden vier Prioritäten festgelegt:

  1. Patienten und medizinisches Personal
  2. Menschen in Pflege und das Pflege-Personal; Ältere über 65 Jahren; volnerable Personen mit Vorerkrankungen
  3. Menschen mit Corona-Symptomen
  4. gesunde Menschen ohne Symptome (keine Priotität)

Test-Kits und Reagenzien reichen noch für zwei Wochen
Im Klinikum Klagenfurt gibt es nun ein neues Gerät für Testungen. Was an Test-Kits und Reagenzien momentan zur Verfügung steht, reicht für zwei Wochen – bis nach Ostern. 

Der Bund lieferte mittlerweile die erste Tranche an Masken und Handschuhen (11.000 Masken und 150.000 Handschuhe. 

Landeshauptmann Peter Kaiser bemerkt: "Wir können uns nicht auf die Bestellungen verlassen. Daher werden wir nun auch nicht übertrieben viel mehr testen, sondern im Schnitt bleiben." Der Schnitt liegt in Kärnten bei momentan ca. 300 Tests pro Tag.

Zwei neue Erlässe

In der heutigen Koordinationssitzung des Landes Kärnten waren zwei neue Erlässe Thema. Im ersten geht es um die Kindergärten. Laut Epidemiegesetz war ursprünglich der eingeschränkte Betrieb bis 3. April erlassen worden. Für Eltern ohne andere Betreuungsmöglichkeit war eine gegeben. Der heutige neue Erlass regelt, dass der eingeschränkte Betrieb bis 13. April verlängert wird, die Betreuung ist weiterhin trotzdem möglich.

Eine weitere Verschärfung gibt es zum Versammlungsverbot: Landeshauptmann Peter Kaiser berichtet: "Per Erlass des Bundesministers wurden die Bezirksverwaltungsbehörden angewiesen, sämtliche Zusammenkünfte in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, bis auf Weiteres zu untersagen."
Für Begräbnisse gilt: im engsten Familienkreis, Teilnehmer auf zehn Personen begrenzt.
Für Hochzeiten gilt: höchstens fünf Personen.

Besuchsverbot in den Kabeg-Spitälern aufrecht
Gesundheitsreferentin Beate Prettner möchte auf das generelle Besuchsverbot in den Kabeg-Spitälern hinweisen. Dieses gilt nach wie vor. Nur nach Rücksprache mit dem Personal und in begründeten Einzelfällen ist es möglich, Palliativstation, Kinderabteilungen und Geburtshilfe zu besuchen. 
Auch die Patienten werden gebeten, das Gebäude, wo sie stationär aufgenommen sind, nicht zu verlassen. Wenn Angehörige persönliche Gegenstände vorbeibringen müssen, können diese nach Rücksprache mit den Sicherheitsdiensten an den Eingängen abgegeben werden. 

Bestätigte Fälle um 15 Uhr

10.967 Fälle werden für 15 Uhr offiziell vermeldet – 485 Fälle mehr als gestern um diese Zeit. Es wird nur langsam weniger…
Für die Bundesländer bedeutet das: Burgenland 201, Kärnten 300, Niederösterreich 1.738, Oberösterreich 1.781, Salzburg 994, Steiermark 1.158, Tirol 2.531, Vorarlberg 681, Wien 1.583.

Weltweit sind 952.171 Fälle bestätigt. 

Mathiaschitz fordert Aussetzung der Landesumlage
Wie Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer (siehe weiter unten) fordert nun auch Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz als Vizepräsidentin des Österreichischen und Obfrau des Kärntner Städtebundes eine Aussetzung der Landesumlage, um die Städte in der Corona-Krise zu entlasten. Kommunalsteuer und Bundesertragsanteile würden einbrechen, Ausgaben nehmen aber drastisch zu, vor allem im Sozial- und Gesundheitsbereich. 
Mathiaschitz sieht die Aussetzung der Landesumlage aber nur als ersten Schritt: "Wir brauchen dringend ein Hilfspaket für die Kommunen, um wieder Luft zum Atmen zu haben."

AGES informiert
Die Laborkapazitäten in Österreich betragen mittlerweile 20.000 Tests täglich. Laut AGES wird bald ein Prozent der Bevölkerung angesteckt sein.

Wörthersee-Promenade im Bereich Strandbad wird gesperrt
Aufgrund der Corona-Vorschriften für Bauarbeiten konnten die Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten im Strandbad Klagenfurt noch nicht ganz abgeschlossen werden. Daher wird die Ostbucht-Promenade im Bereich Strandbad ab morgen, Freitag, gesperrt. 
Nach Ostern soll geklärt werden, wann die drei Stadtwerke-Strandbäder – Strandbad, Loretto und Maiernigg – öffnen können.

Völkermarkter Betriebe präsentieren ihre "Notfallleistungen"
Die Aktion "#wirkaufeninvölkermarkt" zeigt die Vielfalt der Völkermarkter Wirtschaftsbetriebe, die auch in schwierigen Zeiten alles für die Grundversorgung und auch das Osterfest anbieten.
Zum Beitrag!

"Face Shield" von plasticpreneur im Makerspace entwickelt
Ein Gesichtsschutz-Prototyp wurde im Makerspace Carinthia, der eigentlich geschlossen ist, entwickelt. Die Firma plasticpreneur hatte die Idee.
Zur Story!

Moosburg: Raumausstatter näht jetzt Mund-Nasen-Schutz – mehr dazu
Raumausstatter Ott in Moosburg macht aus der Situation das Beste. Schutzmasken sind gefragt.

Italien: 69 Ärzte gestorben
Seit 20. Februar hätten sich auch rund 10.000 Krankenpfleger infiziert. In Bergamo verwandelte sich ein Feldkrankenhaus in ein richtiges Spital mit 150 Betten, die Hälfte davon sind Intensivbetten.

Team Kärnten: "Müssen Kommunen entlasten!"
Auch die Budgets der Gemeinden belastet die Corona-Krise deutlich – etwa wegen Einnahmeausfällen bei Ertragsanteilen oder Kommunalsteuer. Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer verlangt nun vom Land, zu entlasten – konkret, indem auf die Einhebung der Landesumlage verzichtet wird. 
Auch beim Thema Kinderbetreuungsbeiträge regt Köfer an, eine einheitliche Regelung zu schaffen. Dafür müsse das Land sorgen. Den Bund nimmt er auch in die Pflicht: Dieser soll die Kurzarbeit auch für Gemeinden möglich machen.

Türk-Kaserne: Alle Getesteten Corona-negativ

Eine gute Nachricht erreichte uns gerade von der Spittaler Türk-Kaserne, wo ja gestern ein Soldat positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Die Ergebnisse der Tests jener, mit denen er in Kontakt gekommen sein könnte, sind alle negativ. Es handelt sich um rund 30 Personen.
In der Kaserne wird nun Schritt für Schritt wieder der Normalbetrieb aufgenommen. 
Der betroffene Soldat ist daheim, er hat sich auch nicht in der Kaserne, sondern im priaten Umfeld angesteckt. 

Überblick zur Kärntner Industrie
Es liegt eine neue Umfrage unter Mitgliedern der Kärntner Industriellenvereinigung (IV) vor. Die Hälfte der Betriebe produziert noch auf normalem Niveau, doch 45 Prozent sehen die Lieferketten als "hoch gefährdet" an (45 Prozent "mittelgradig"). 
Was sind die wichtigsten Risikofaktoren?

  1. Auftragslage (63,5 %)
  2. Verfügbarkeit und Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter (51 %)
  3. Verfügbarkeit von Rohstoffen, Vorprodukten und Dienstleistungen (45,8 %)
  4. Liquidität (35,4 %)
  5. behördliche Auflagen (33,3 %)
  6. Logistik (27 %)

Die Lieferketten müssten daher unbedingt erhalten werden, so IV-Präsident Timo Springer. "Die Industrie und das Land brauchen dringend eine Perspektive, wie man zu einer gewissen Normalität zurückkehren kann – natürlich unter Beibehaltung der notwendigen gesundheitlichen Maßnahmen", so Springer. 

Es gibt aber auch einen sehr positiven Aspekt der Umfrage: 74,7 Prozent der Kunden würden ihren Zahlungsverpflichtungen nach wie vor weitgehend nachkommen. 
An der Umfrage haben 97 Unternehmen teilgenommen.

Finanzielle Schäden bei Sportvereinen werden erhoben
Landeshauptmann Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer haben sich einen ersten Überblick über den Bedarf an finanzieller Unterstützung für die Kärntner Sportwelt gemacht. Die Vereine sind das eine, der Erhalt der Sport-Infrastruktur das andere. Arthofer versichert: "Einige Großveranstaltungen, deren Vorbereitungen sehr kostenintensiv waren, mussten bereits verschoben beziehungsweise abgesagt werden. Vorbehaltlich der versprochenen finanziellen Mittel durch den Bund werden wir hier so gut es geht unterstützen." Durch Sportminister Werner Kogler wurden 100 Millionen Euro in Form eines Härtefonds für die österreichische Sportwelt in Aussicht gestellt. 

Sportvereine können über die Abteilung Sportkoordination des Landes mittels Datenblatt ihren entstandenen Schaden geltend machen. Arthofer weiter: "In den nächsten Tagen werden wir zu den Geschäftsführern der drei Sportdachverbände Kontakt aufnehmen. Es ist unser Ansinnen, sie bei der Abgeltung der finanziellen Schäden miteinzubinden."

Zu finden ist das Datenblatt hier: www.sport.ktn.gv.at

Klagenfurt: Illegale Müllablagerungen hören nicht auf!
Anscheinend haben viele Klagenfurter Zeit, daheim auszumisten. Im Bild unten sieht man, wie das dann aussehen kann. Illegale Müllablagerungen hören nicht auf, Standorte von privaten Altstoff-Sammelcontainern und Altglas-Sammelstellen der Stadt werden dafür genutzt. 
Die Bürger werden gebeten, Altkleider und Altglas erst dann zu entsorgen, wenn die Container geleert wurden. 

So sieht es teilweise bei Klagenfurter Sammelstellen aus.
  • So sieht es teilweise bei Klagenfurter Sammelstellen aus.
  • Foto: StadtPresse
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Masken-Verteilung am Benediktinermarkt
300 Stück Schutzmasken (Mund-Nasen-Schutz) wurden heute an alle Standler und vor allem ältere Marktbesucher ausgegeben. Nächste Woche soll an die Marktverwaltung eine neue Lieferung an Masken ergehen. Dann wird am Benediktinermarkt weiterverteilt, aber auch bei anderen Wochenmärkten.

Und hier nochmal die Verhaltensregeln für den Marktbesuch:

  • Den Besuch so kurz wie möglich halten!
  • Einen bis zwei meter Abstand zu allen Personen halten!
  • Keine Selbstbedienung! Keine Waren berühren!
  • Marktstände sind aufgrund der größeren Abstände vielleicht woanders. Findet man sie nicht, kann man die Marktverwaltung anrufen (0463/537 – 25 94).
  • Folgende Personen sollen NICHT kommen: Menschen mit Fieber, Husten oder Atembeschwerden.
Schutzmasken-Verteilung durch Marktreferent Markus Geiger am Benediktinermarkt
  • Schutzmasken-Verteilung durch Marktreferent Markus Geiger am Benediktinermarkt
  • Foto: StadtPresse
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Magistrat Villach: Wie in Klagenfurt eingeschränkter Betrieb in der Osterwoche
Auch im Magistrat Villach bleiben in der Osterwoche systemrelevante Abteilungen besetzt, in anderen wir Urlaub abgebaut. 
Anliegen können wie immer elektronisch übermittelt werden: service@villach.at

Auch das Bürgerservice ist offen: von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr

Österreich: Todesfälle und Genesene nach Bundesländern

Hier Zahlen von 9.30 Uhr…
Insgesamt wurden österreichweit bisher 92.190 Corona-Tests durchgeführt. 1.027 Personen sind im Krankenhaus untergebracht, 227 davon auf der Intensivstation.

Todesfälle: 158

  • Tirol: 28
  • Oberösterreich: 14
  • Niederösterreich: 28
  • Wien: 31
  • Steiermark: 35
  • Salzburg: 12
  • Vorarlberg: 5
  • Kärnten: 2
  • Burgenland: 3

Genesen: 1.749

  • Tirol: 546
  • Oberösterreich: 371
  • Niederösterreich: 298
  • Wien: 86
  • Steiermark: 99
  • Salzburg: 130
  • Vorarlberg: 147
  • Kärnten: 51
  • Burgenland: 21

Regelmäßiger Kehrbetrieb der Rauchfangkehrer eingestellt, es gibt Notfallservice
Derzeit werden keine Rauchfangkehr-Arbeiten laut Kehrplan durchgeführt, informiert jetzt Landesinnungsmeister Michael Verderber, denn es gab sehr viele Anfragen. Die ausgefallenen Kehrtermine sollen nachgeholt werden. 
Für Notfälle ist aber gesorgt. Es gibt einen Notfall-Bereitschaftsdienst, den man bei Störfällen kontaktieren kann. In diesen Fällen ruft man beim örtlichen Rauchfangkehrer an.  

Land Kärnten unterstützt Veranstalter

Hunderte Veranstalter haben mit Absagen zu kämpfen. Es besteht die Gefahr, dass gewisse Events auch nächstes Jahr nicht stattfinden können, weil die Veranstalter "in wirtschaftliche Schieflage" kommen, so Tourismus-Referent Sebastian Schuschnig. 
In einem ersten Schritt werden vom Land nun alle Förderverträge und Unterstützungshilfen für Veranstalter, deren Events nicht stattfinden können, verlängert. Förderzusagen werden also – ohne neue Antragstellung – bis 2021 verlängert. 
Kosten, die aufgrund von Verschiebungen oder Absagen bereits entstanden sind, können sofort gefördert werden. Schuschnig: "Unsere Veranstalterinnen und Veranstalter können durch die generelle Möglichkeit einer Teilabrechnung selbst entscheiden, wann abgerechnet wird. So unterstützen wir genau dann, wann es nötig ist."

Für Betroffene gibt es eine eigene Anlaufstelle in der Abteilung 7 – Kontakt: evelin.schaller-siutz@ktn.gv.at

Schulungsprogramm für Kärntner Betriebe
Die Wirtschaftskammer Österreich baut ihr Fortbildungsprogramm aus, um die Kärntner Betriebe fit für das Internet zu machen.
Mehr dazu!

Amateurtheatergruppe "Keck und Co." sagt Aufführung ab – mehr dazu
Schon Tradition hatten die aufwendig inszenierten Produktionen der Amateurtheatergruppe"Keck und Co“ im Innenhof des Stiftes St. Georgen am Längsee. Nun gibt die Theatergruppe die Absage ihrer diesjährigen Produktion bekannt.

Weniger Panneneinsätze für den ÖAMTC
Durch ein geringeres Verkehrsaufkommen verzeichnet auch der ÖAMTC weniger Pannen-Einsätze. Die Kärntner Pannenhilfe musste im März 2020 2.750 Mal ausrücken – im März 2019 waren es noch 3.215 Mal.
Die Einsatzfähigkeit ist aber jederzeit gegeben. Die Pannenfahrer sind mit Einweghandschuhen, Schutzbrille, Handwasch- und Desinfektionsmittel ausgestattet. Sie halten den Mindestabstand ein. Mitglieder können auch nicht mehr mitfahren, wenn ihr Fahrzeug abgeschleppt werden muss.

Anschober: "Die Richtung stimmt, der Weg ist noch ein weiter!"

Gerade lief eine Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der AGES, und Bernhard Benka, Mitglied der Coronavirus-Taskforce im Gesundheitsministerium.
Weltweit liege man bei einem 16-prozentigen Anstieg der Corona-Fälle, vor allem in den USA ist der Anstieg stark.

Mit 9.30 Uhr verzeichnete Österreich 10.923 Fälle. 1.027 Personen sind im Krankenhaus untergebracht, 227 davon auf der Intensivstation. Österreich hat 158 Todesfälle zu beklagen
1.749 Österreicher sind mittlerweile wieder gesund. Zu beobachten sei eine etwas abgedämpftere Zuwachsrate – sie ist den fünften Tag hintereinander einstellig (in allen Bundesländern) und liegt heute bei 5,66 Prozent. Anschober: "Vor zwei Wochen lagen wir noch bei einer Verdoppelung der Fälle alle vier Tage, heute sind es knapp acht Tage. Das ist eine gute Entwicklung, wir müssen aber bei ca. 14 Tagen ankommen, um Stabilität zu erreichen."

Anschober richtet sich an die Österreicher: "Wir sind noch nicht am Ziel, wir müssen dranbleiben. Die Richtung stimmt, der Weg ist noch ein weiter!" 

Bundesweit einmaliger Bonus für 24-Stunden-Betreuer

Österreichweit 500 Euro beträgt der Bonus für die 24-Stunden-Betreuer, die ihren Turnus für zumindest vier Wochen verlängern. Die Sozialreferenten aller Länder haben sich darauf geeignigt, so Sozialreferentin Beate Prettner. "Wir möchten damit ein Zeichen setzen, um Betreuerinnen aus südosteuropäischen Ländern zu motivieren, länger bei ihren Pflegefamilien in Österreich zu bleiben. Eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise ist uns hier sehr wichtig. Ich bin froh, dass wir diese Frage sehr zügig klären konnten."

In Kärnten habe man darüberhinaus vorgesorgt: "Wir haben schon lange mit allen Bürgermeistern Kontakt aufgenommen, um eine konkrete Bedarfserhebung durchzuführen. Unsere Gesundheitsabteilung steht zudem in enger Kooperation mit den 24-Stunden-Betreuungsagenturen."
Man will pflegebedürftige Personen – wenn möglich – daheim versorgen. Prettner: "Sei es mit Hilfe von Angehörigen, mit Hilfe von Ehrenamtlichen, mit der Aufstockung von mobilen Diensten oder mit unserem mehrstündigen mobilen Betreuungsangebot, das Kärnten im vergangenen Jahr erfolgreich initiiert hat."

Für andere Fälle gibt es auch temporäre Alternativbetreuungen: "Die Versorgung wird in dafür bestens geeigneten Einrichtungen gewährleistet werden."
Sie geht davon aus, dass von den 1.600 Kärntnern, die aktuell eine 24-Stunden-Betreuung nutzen, nur ganz wenige das Angebot einer Außer-Haus-Versorgung in Anspruch nehmen werden.

Sehr fesch – die Kärntner Polizei mit eigenem Mund-Nasen-Schutz

KMG-Busse fahren zum Großteil im 60-Minuten-Takt
Die Fahrgastzahlen gingen aufgrund der Corona-Krise im öffentlichen Verkehr in Klagenfurt stark zurück. Nun folgt deshalb ab Montag, 6. April, eine weitere Fahrplan-Anpassung. Morgens zwischen 6 und 8 Uhr gilt ein 30-Minuten-Takt, danach (bis ca. 21 Uhr) bei einem Großteil der Linien ein 60-Minuten-Takt. Einige Abfahrtszeiten vom Heiligengeistplatz werden adaptiert. Der neue Fahrplan gilt dann von Montag bis Samstag, der Sonntagsfahrplan bleibt gleich.
Alle Informationen hier!

51 Kärntner genesen

Positive Zahlen auf der Seite der Genesenen: 51 Kärntner Corona-Patienten gelten mittlerweile wieder als gesund – das sind 20 mehr als gestern.
Im Krankenhaus befinden sich momentan 28 Personen – eine weniger als gestern. Stationär sind davon 17 Patienten untergebracht (minus eins zu gestern), intensivmedizinische betreut werden elf.
In Kärnten wurden bisher 4.078 Corona-Proben durchgeführt, gestern waren es 256.

Daheim kneippen: So erlangt man Wohlbefinden für Körper und Seele
Fit in den eigenen vier Wänden: Annemarie Warl ist die Kneipp-Bund-Landesvorsitzende sowie Obfrau des Kneipp Aktiv Clubs St. Veit/Glan. Sie gibt Tipps, wie man keinen Lagerkoller bekommt.
Zu den Tipps!

8 Uhr: Wieder größerer Anstieg an Fällen in Kärnten

Ein Plus von 6,12 Prozent oder 17 Corona-Fälle mehr verzeichnet Kärnten heute um 8 Uhr – wir vergleichen zu diesem Zeitpunkt immer die Zahlen mit dem Vortag.

Die Steigerungen der letzten Woche in Kärnten (immer 8 Uhr):

  • 26. März: + 23 Fälle (+ 15,9 %)
  • 27. März: + 21 Fälle (+ 12,5 %)
  • 28. März: + 15 Fälle (+ 7,9 %)
  • 29. März: + 19 Fälle (+ 9,3 %)
  • 30. März: + 23 Fälle (+ 10,3 %)
  • 31. März: + 21 Fälle (+ 8,5 %)
  • 1. April: + 11 Fälle (+ 4,12 %)
  • 2. April: + 17 Fälle (+ 6,12 %)
Der Vergleich der Fälle in Kärnten um 8 Uhr
  • Der Vergleich der Fälle in Kärnten um 8 Uhr
  • hochgeladen von Vanessa Pichler

Österreichweit liegt um 8 Uhr die Zahl der Corona-Fälle bei 10.769.
Diese teilen sich wie folgt auf: Burgenland 198, Kärnten 295, Niederösterreich 1.717, Oberösterreich 1.739, Salzburg 993, Steiermark 1.137, Tirol 2.462, Vorarlberg 680, Wien 1.548.

Weltweit beträgt die Zahl der Corona-Infizierten um 8 Uhr 937.567.

37.266 Kärntner arbeitslos

Die Corona-Krise führt auch zu historischen Arbeitslosenzahlen. Mit Ende März gibt es österreichweit 504.345 Arbeitslose – das sind 199.934 mehr als im März 2019. Besonders betroffen sind die Branchen Tourismus und Bau.
In Kärnten steht man bei 37.266 Arbeitslosen – ein Plus von 67,6 Prozent. Aus allen Richtungen wird der Ruf nach der Erhöhung des Arbeitslosengeldes laut, da die meisten Menschen unverschuldet in diese Arbeitslosigkeit geschlittert sind.

Mehr Mittel für Härtefälle

Gestern präsentiere die Bundesregierung Nachbesserungen und eine Aufstockung des Härtefallfonds auf zwei Millionen Euro. Details zum Notfallfonds sollen morgen, Freitag, präsentiert werden. Die Wirtschaftskammer Kärnten zu den Neuerungen – hier.

Weitere Grenzübergänge gesperrt

Seit Mitternacht sind zwei weitere Grenzübergänge in Kärnten gesperrt: Grablach und der Wurzenpass. Geänderte Verkehrszeiten gibt es am Loibl (geöffnet von 5 bis 21 Uhr) und auf der Bundesstraße bei Thörl-Maglern (geöffnet von 7 bis 18 Uhr). 
Durchgehend geöffnet sind nur noch der Karawankentunnel und die Autobahn A2 bei Arnoldstein.

Die wichtigsten Nummern für Sie

Bei Verdacht auf Erkrankung: 1450 – 24 Stunden

Bei allgemeinen Fragen (AGES): 0800 555 621 – 24 Stunden

Kärntner Nummer für allgemeine Corona-Gesundheitsfragen: 050 536 53 003 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

Kärntner Nummer für freiwillige Helfer: 05 09 144 20 20 – Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr

--> Alle Infos zum gestrigen Mittwoch hier!

Hilfsangebote in den Bezirken:
schautaufeinander.meinbezirk.at

--------

Zum Nachlesen

Wichtige Nummern für Auskünfte rund um die Uhr:

  • AGES-Infoline Coronavirus: 0800 555 621 (bei allgemeinen Fragen)
  • Gesundheitshotline 1450 (bei Symptomen)
  • Hotline der Wirtschaftskammer für Unternehmer: 05 90 90 4 - 808

Weitere Infos:
www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus

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