Schneechaos
"Es ist Entspannung in Sicht"

Feuerwehren sind nach wie vor mit dem Räumen von Dächern beschäftigt.
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Die Straße nach Hohentauern bleibt offen, zwei Familien mussten wegen Lawinengefahr evakuiert werden.

MURTAL/MURAU. Für die Piloten der Polizei und des Bundesheeres ist der Mittwoch ein intensiver Flugtag. Durch die Wetterbesserung werden in der gesamten Steiermark Erkundungsflüge durchgeführt, um die Lawinensituation neu zu bewerten und eventuell Sprengungen durchzuführen. Geflogen wurde auch über Hohentauern und dem Pölstal.

Lawinengefahr

Ergebnis: „Es ist soweit alles im grünen Bereich. Die Straße bleibt offen. Allerdings ist die Lawinensituation noch immer angespannt - der Schnee liegt sehr hoch“, berichtet Bürgermeister Heinz Wilding. Zudem mussten zwei Familien aus dem Gefahrengebiet evakuiert werden. "Das ist eine reine Sicherheitsmaßnahme".

Entspannung

Der Katastrophenzustand bleibt in Hohentauern noch aufrecht, dürfte aber im Laufe der Woche aufgehoben werden. Wilding: "Der Schilift und die Loipe - es ist alles in Betrieb. Es ist eine Entspannung in Sicht." Bei den Nachbarn im Pölstal wird die Lage am Mittwoch ebenfalls neu beurteilt.

Entwicklung

"Die Situation hat sich bei uns besser entwickelt, als erwartet", sagt Bürgermeister Alois Mayer. Allerdings bleiben Straßen in den Bretsteingraben weiterhin gesperrt. Der Ortschef weist auch auf die nach wie vor hohe Lawinengefahr hin. Auch im Pölstal soll der Katastrophenzustand im Lauf der Woche aufgehoben werden.

Unterstützung

Im Bezirk Murau sind unterdessen 50 Mitglieder der Feuerwehren in die Krakau ausgerückt, um die Einsatzkräfte beim Räumen von Dächern zu unterstützen. Der Greim in St. Peter am Kammersberg bleibt für Tourengeher vorerst ebenfalls gesperrt.

Mehr dazu:
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