Erinnerung

Beiträge zum Thema Erinnerung

Lokales
Erinnerung an eine Landstraßer Synagoge.

Gedenken
Ein Blick in die Vergangenheit

Ganz Wien erleuchtete im Gedenken an die Novemberpogrome. So auch die Landstraße. LANDSTRASSE. In der Oberen Viaduktgasse sammelten sich zahlreiche Bewohner gemeinsam mit Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg, um der Zerstörung der Synagogen Wiens zu gedenken. Im Rahmen der Zeremonie wurde eine Lichtinstallation angebracht – ein leuchtender Davidstern. 3.200 ToteVor der Zeit der Judenverfolgung galt das Landstraßer Weißgerberviertel als wichtiges jüdisches Zentrum in Wien. Zum Zeitpunkt...

  • 19.11.18
Lokales
Die Synagoge in der Neudeggergasse wurde während der Novemberpogrome geplündert und niedergebrannt.

Geschichte
Durch die jüdische Josefstadt

80 Jahre Novemberpogrome: Wie viel jüdische Geschichte steckt noch in der Josefstadt und wo kann man sie heute noch entdecken? JOSEFSTADT. Im Jahr 2018 steht ganz Österreich im Zeichen des Gedenkens. Eine gute Gelegenheit, um sich auch mit der Geschichte des eigenen Bezirks zu beschäftigen. Genau das hat das Bezirksmuseum getan. In der neuen Ausstellung "Jüdische Josefstadt" liegt der Fokus auf der jüdischen Geschichte des Bezirks. Viel ist davon heute jedoch nicht mehr übrig, wenn man...

  • 13.11.18
Lokales
Die Zeitzeugin Hermin Liska vor den Roll-ups der Ausstellung "Lebendige Geschichte", die den Schulen in Verbindung mit dem Zeitzeugen Gespräch kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.
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Lebendige Erinnerungen in Zeitzeugengesprächen

An der NMS Ratten fand kürzlich das 250. Zeitzeugen-Gespräch im Bezirk Weiz statt. Diese Gespräche werden vom Verein Lila Winkel kostenfrei für Schulen organisiert und allein im Schuljahr 2017/18 nahmen bereits rund 890 Schüler und 82 Lehrkräfte teil. Lila Winkel beschäftigt sich mit der Dokumentation und Aufarbeitung des Schicksals unschuldiger Opfer und dient der Förderung aller Maßnahmen und Tätigkeiten, welche dem Gedenken an die Opfer, der Aufarbeitung der NS-Zeit in historischer,...

  • 05.11.18
  •  1
Politik
SPÖ Bezirk Tulln legte einen Kranz in Gedenken an den Altbürgermeister Alois Haschberger nieder.
Ortsparteivorsitzender St.Andrä-Wördern Gf. GR Franz Semler, Gf. GR St. Andrä- Wördern Alfred Stachelberger, Kommunalmanager Günther Franz, Bürgermeister von Zwentendorf Ing. Hermann Kühtreiber, Herbert Walder, Angehörige des Verstorbenen, darunter vorne die Witwe Anita Haschberger, Herbert Hieß, GR Renate Albrecht, GR Gabriele Seidl-Prokesch, Ehrenvorsitzender SPÖ Bezirk Tulln KO u. Labg. a.D. Helmuth Cerwenka mit Gattin Grete

SPÖ Bezirk Tulln
Kranzniederlegung in Gedenken an Altbürgermeister Alois Haschberger

SANKT ANDRÄ-WÖRDERN (pa). Am 30. Oktober jährte sich der Todestag des Altbürgermeisters von Sankt Andrä – Wördern zum Ersten Mal. Die SPÖ Bezirk Tulln nahm den Tag zum Anlass um einem großen Lokalpolitiker zu Gedenken und im Beisein etlicher Angehöriger einen Kranz niederzulegen. Alois Haschberger war ab 1965 Gemeinderat in Hintersdorf und ab 1972, nach der Zusammenlegung, Gemeinderat der Großgemeinde. Ab 1973 war er Ortsvorsteher von Hintersdorf. 2 Jahre später wurde er zum...

  • 05.11.18
Politik

Veranstaltung
Geburtshaus Adolf Hitlers und Gedenkdienst weltweit

Am 7. November 2018 um 18.30 Uhr spricht der Rechts- und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Andreas MAISLINGER über das Thema „Erinnern für die Zukunft. Gedenkdienst weltweit und Haus der Verantwortung in Braunau am Inn“. Angesichts des schleichenden Zerbrechens des gesellschaftlichen Konsenses hinsichtlich der Erinnerungskultur, das auch Aleida und Jan Assmann bei ihrer Friedenspreis-Dankesrede aufgezeigt haben, ist dieses Thema von besonderer Aktualität. Andreas Maislinger war von 1992 bis...

  • 31.10.18
Lokales
Die neue Gedenkstätte für Sternenkinder im Friedpark Wolfsberg wird am 31. Oktober eingeweiht
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Allerheiligen und Allerseelen
Erste Gedenkstätte für Sternenkinder im Bezirk Wolfsberg

Die neue Gedenkstätte wird am 31. Oktober im Friedpark Wolfsberg eingeweiht. WOLFSBERG. "Sternenkinder" – das sind Kinder, die den Himmel (die Sterne) sehen, noch bevor sie das Licht der Welt erblicken. Bezeichnet werden damit Kinder, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm vor oder während der Geburt versterben. Gemeinsame Initiative Im Bezirk Wolfsberg gab es bisher keine geeignete, besondere Form der Bestattung und des Gedenkens für diese Sternenkinder. Nun ist in einer...

  • 31.10.18
Lokales
An die Olympischen Spiele 1964 bzw. 1976 erinnern in Innsbruck allerlei Denkmäler. Die berühmten Ringe sind in der Stadt omnipräsent.
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100 Jahre Republik
Olympia-Hype und Nazi-Terror

Die Olympischen Winterspiele 1964 – aber noch mehr jene 1976 – sind bis heute identitätsstiftend für die Landeshauptstadt. Die beiden sportlichen Großereignisse wirkten in der Nachkriegszeit wie ein Turbo für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und des ganzen Bundeslandes. Vor allem die Spiele '76 – damals sprang Innsbruck kurzfristig als Host-City für Denver (Colorado) ein – katapultierten Tirol in die touristische Oberliga. Bis heute definiert sich Innsbruck als "Sportstadt", profitiert...

  • 22.10.18
Gesundheit
Es ist ärgerlich, aber ganz natürlich: Im Laufe des Lebens lässt das Gedächtnisvermögen langsam nach.

Gedächtnis lässt mit der Zeit nach
Brille verlegt, Geburtstag vergessen, Name entfallen

Das Gedächtnis ist eine Aktivität des Gehirns, die sich – wie andere Funktionen des Körpers auch – im Laufe des Lebens verändert. Die Gedächtnisspanne – also die Anzahl der Einzelinformationen, die jemand gleichzeitig im "Arbeitsspeicher" behalten kann – wird mit dem Alter zunehmend kleiner. Das beginnt bereits gegen Ende der Pubertät. In diesem Alter sind das durchschnittlich sieben Informationen, mit 60 immerhin noch etwa fünf. Probleme mit dem Erinnerungsvermögen können viele Ursachen haben....

  • 09.10.18
Lokales
Friedrich Ristits ist hundert Jahre alt und erinnert sich noch an die Zeit im Krieg.
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"9 Mal wollten sie mich erschießen"

Die teuren Skier stehen in der Ecke. Letztes Jahr wollte er noch einmal Skifahren, aber seine Bekannten wollten nicht. Dabei machte ihm der Sport so viel Spaß. Er fuhr im Tiefschnee den Montblanc hinab, segelte um die Welt und radelte auf den Großglockner: im Anzug, um sich oben für einen Schilling einen Schmarrn zu kaufen. "Für einen Schilling!", betont Friedrich Ristits, der auch heute noch in die alte Währung umrechnet. SALZBURG (sm). Letztes Jahr belegte er den ersten Platz beim...

  • 24.09.18
  •  2
Leute

Die gute alte Zeit!

Zum Glück bleiben in unseren Köpfen die guten Erinnerungen besser haften als die schlechten. Viel trägt dazu die Musik bei. So wird man auch durch Musik an elektrisierende Momente erinnert und das Glückshormon Serotonin wird vom Körper ausgeschüttet. Wer möchte sich schon an die jugendliche Sturm und Drang-Zeit erinnern, in der man mit vielen Selbstzweifeln und Tränen auf der Suche nach einem Partner oder sich selbst war. Alles hat sich eingefunden und was bleibt, sind die...

  • 23.09.18
  •  1
Leute
Viele Besucher waren beim Jubiläumsfest zu Gast.
40 Bilder

Der Sterntalerhof feierte 20 Jahre

“Wir Sterntaler wirken” lautete die Devise beim Jubiläumsfest des Sterntalerhofs in Kitzladen. KITZLADEN. Mit einem gemütlichen Fest feierte der Sterntalerhof, Kinderhospiz und Herberge für Familien mit schwer-, chronisch und sterbenskranken Kindern, sein 20-jähriges Bestandsjubiläum. "Den Mut nicht verlieren und sich seinen Humor bewahren" ist ein wichtiger Leitsatz am Sterntalerhof, welcher auch den Festakt begleitete. Kabarettist und Botschafter Gerold Rudle führte mit seiner Moderation...

  • 18.09.18
Lokales
Ort des Respekts: Bgm. Ingrid Salamon vor der jüdischen Gedenkstätte in Mattersburg
2 Bilder

Auszeichnung für jüdische Gedenkstätte in Mattersburg

MATTERSBURG. Die im Vorjahr eröffnete jüdische Gedenkstätte am Brunnenplatz in Mattersburg wurde als „Ort des Respekts“ ausgezeichnet. Sie soll an das jüdische Leben in der Stadt vor 1938 erinnern. Der Brunnenplatz liegt unmittelbarer Nähe des ehemaligen jüdischen Viertels in Mattersburg. Nicht in Vergessenheit geraten Mattersburg zählte zu den größten jüdischen Gemeinden des Burgenlandes. 1938 lebten 530 jüdische BürgerInnen in der Stadt. Es gab eine Synagoge und eine renommierte...

  • 10.09.18
Lokales
Das Lieblingsplatzerl von Christa Zimmermann ist derzeit das Zentrum Simmering, wo sie gerne Auslagen anschaut.

Erinnerungen an eine Jugend in Simmering

Die Seniorin Christa Zimmermann (74) erinnert sich an Kinobesuche und Tröpferlbad im Simmering von anno dazumal. SIMMERING. "Ich habe mein ganzes Leben in Simmering verbracht", erzählt Christa Zimmermann. Im Elften wurde sie geboren, in dem Bezirk hat sie gewohnt und bei Simmering-Graz-Pauker gearbeitet. "Und wahrscheinlich werde ich auch in Simmering am Zentralfriedhof begraben werden", meint die rüstige 74-Jährige mit einem Augenzwinkern. Mit der Bim ins Sonnenland Als Kind war sie oft...

  • 09.09.18
  •  2
Lokales
Künstler Bernhard Lochmann gestaltete das SWH Itzling
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Künstler Bernhard Lochmann gestaltete Wände im Seniorenwohnhaus Itzling

SALZBURG. Im Sommer 2017 hat die Kulturabteilung der Stadt gemeinsam mit dem Kunstbeirat einen offenen Wettbewerb zur künstlerischen Wandgestaltung im neu gebauten Seniorenwohnhaus Itzling ausgeschrieben. Jetzt wurde der Künstler Bernhard Lochmann zum Sieger gekürt. Der Salzburger Künstler entwarf für die Begegnungszonen in den fünf Hausgemeinschaften im Neubau Haus 4 eine Serie von zeichnerischen Reminiszenzen, die zum positiven und frischen Wiedererleben der eigenen Jugendzeiten animieren...

  • 31.08.18
Lokales
... und es war lebendig.

Es war einmal ...

Lange Zeit gab es dieses Geschäft mit Cafe. Der Chef war der Pepi, der leider vor einigen Jahren in Pension ging. Im Cafe trafen sich viele Menschen aus unseren Wohnbauten und aus der engeren und weiteren Umgebung. Hier wurde über Gott und die Welt diskutiert, Freundschaften geschlossen, über mehr oder weniger Persönliches der Gäste und Bewohner erzählt, also ein netter Ort der Komunikation. Oft kam ich ins Cafe auf eine Melange, oder um schnell noch Lebensmittel zu besorgen (auch am...

  • 21.08.18
  •  39
  •  34
Lokales
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Gegen das Vergessen der Nazi-Greueltaten

In Pitten wurden am 7. August Stolpersteine verlegt. BEZIRK NEUNKIRCHEN. Im Stadtgebiet Neunkirchen wurden bereits "Stolpersteine" verlegt, und auch in anderen Gemeinden. Diese Tage bekam Pitten vier "Stolpersteine". Im Bereich des Schulgeländes betonierte der deutsche Künstler Gunter Demnig diese Mahnmale in den Boden. Die Stolpersteine sollen an jüdische Bürger aus Pitten erinnern, die unter dem grausamen Nazi-Regime getötet wurden.

  • 12.08.18
  •  1
Lokales
Gründer der Stolpersteine:Gunter Demnig © 2012 Roland Pössenbacher
2 Bilder

Erinnerungsprojekt Stolpersteine geht in die dritte Phase - Gedenken an 16 ermordete Menschen

Das Gedenk- und Erinnerungsprojekt Stolpersteine geht in die dritte Phase Mit den Stolpersteinen wird an das Schicksal jener Menschen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus vertrieben, deportiert und ermordet wurden. Der Künstler Gunter Demnig verlegte in Klagenfurt 16 weitere Stolpersteine mit den Angaben zu den persönlichen Schicksalen der betroffenen Opfer. Gedenksteine in Erinnerung an drei jüdische Opfer, acht Euthanasie Opfer und fünf ermordete...

  • 02.08.18
Lokales
Ein Grenzbalken wurde symbolisch zersägt: Oberndorf und Laufen.
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Zusammen, was zusammen gehört

OBERNDORF/LAUFEN (kha). Zwei Städte, die eigentlich immer zusammengehört haben, wurden im Jahr 1816 durch politische Verträge auseinandergerissen: Laufen und Oberndorf. Von da an trennten Grenzbalken die beiden Orte für mehr als 180 Jahre, bis der Österreichische EU Beitritt und das Schengener Abkommen die Grenzkontrollen zwischen Österreich und Bayern endgültig aufhoben. Bis dahin galten für die Laufener und Oberndorfer Bürger, wenn sie die "Salzachseiten" wechseln wollten, dieselben Regeln...

  • 17.07.18
Lokales
Netzwerkinitiator Klaus Schwertner, Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Gemeinderat Erich Deim, Sozialstadtrat Stefan Mann, Petra Mühlberger, Netzwerk- und Innovationsmanagement, Caritas
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Die Aktionstage "Gut leben mit Demenz" wurden eröffnet

KLOSTERNEUBURG. Diese ersten Aktionstage, die dieses Wochenende von heute, Freitag bis Sonntag dauern, sollen sowohl auf das Thema Demenz aufmerksam machen, als auch Hilfestellungen und Information für Betroffene sowie Angehörige bieten und einen Beitrag zur Etablierung Klosterneuburgs als Modellstadt für eine demenzfreundliche Gemeinde leisten. Mit Bezirkshauptmann Andreas Riemer, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Stadtrat Stefan Mann und Netzwerkinitiator Caritas Generalsekretär Klaus...

  • 15.06.18
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