humanitäres Bleiberecht

Beiträge zum Thema humanitäres Bleiberecht

Von links: Nicole Keplinger-Sitz (Grüne) und Sabine Schatz (SPÖ).

Ried/Riedmark
SPÖ & Grüne: Resolution für Aufnahme von Flüchtlingen

Bei der Gemeinderatssitzung am 30. März brachten SPÖ und Grüne gemeinsam eine Resolution für eine Aufnahme von Flüchtlingskindern aus griechischen Lagern und für ein humanitäres Bleiberecht ein. RIED/RIEDMARK. Die Resolution wurde mit den Stimmen dieser beiden Fraktionen mehrheitlich beschlossen. Die Gemeinderatsmitglieder von ÖVP und FPÖ enthielten sich ihrer Stimme. „Wir wollen nicht wegsehen, wenn sich an den europäischen Grenzen unfassbare humanitäre Katastrophen abspielen, wie das aktuell...

  • Perg
  • Helene Leonhardsberger
Auf Initiative der Alternativen Liste Innsbruck (ALI), im Bild GR Mesut Onay, bringen die Fraktionen ALI, Liste Fritz, NEOS, Für Innsbruck, Grüne, Gerechtes Innsbruck und SPÖ eine gemeinsame, dringende Resolution im Gemeinderat ein.

Gemeinderat
Resolution für ein humanitäres Bleiberecht

INNSBRUCK. Die Abschiebung der in Österreich geborenen Kinder Tina und Sona hat nicht nur medial große Wellen geschlagen. Auch Gemeinderat Mesut Onay zeigt sich betroffen: “Das ist kein Einzelfall. Derartige Fälle sind auch in Innsbruck möglich. Es kann einfach nicht sein, dass Kinder einer Gemeinde, einem wunderbar funktionierenden, oft über Jahre aufgebauten Gemeinwesen entrissen werden.” ResolutionAuf Initiative der Alternativen Liste Innsbruck (ALI) bringen nun die Fraktionen ALI, Liste...

  • Tirol
  • Innsbruck
  • Georg Herrmann
Die Eichgrabner Bevölkerung setzt sich für das humanitäre Bleiberecht der Flüchtlingsfamilie ein
Video 17

Demo in Eichgraben
Gegen Abschiebung von Mutter mit Kindern (mit Video)

Mehrere Hundert Menschen demonstrierten heute, 31. Jänner in Eichgraben gegen die Abschiebung einer Eichgrabner Familie.  EICHGRABEN. "A Mensch is a Mensch" "Humanitäres Bleiberecht für Sevinj und ihre Kinder" oder "Wir brauchen dich in unserem Team" sind auf den Tafeln der Demonstraten in Eichgraben zu lesen, die heute Vormittag, den 31. Jänner in Eichgraben am Rathausplatz 1 zu lesen waren. Mehrer Hundert Menschen sind dem Aufruf des Vereins "Mosaik" gefolgt, um für jene Eichgrabner Familie...

  • Wienerwald/Neulengbach
  • Karin Kerzner
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Protestaktion im NÖ Landtag
Was zählt humanitäres Bleiberecht?

BAD VÖSLAU/ST. PÖLTEN. „Wir stellen einen Baum auf“ Unter diesem Motto protestierten die Initiativen und Institutionen ZusammenHalt NÖ, Fairness-Asyl, VöMiT-Miteinander in Bad Vöslau, Seebrücke, Multikultureller Stammtisch Amstetten, FIAN, NÖ Armutsnetzwerk und Betriebsseelsorger Franz Sieder am 20. Jänner gegen unsoziale Härte der NÖ Landesregierung gegenüber Menschen mit humanitärem Bleiberecht und fordern die Aufnahme von Geflüchteten aus Bosnien und den griechischen Inseln. Der...

  • Baden
  • Gabriela Stockmann
Zwei der Geschwister gehen in Bad Vöslau in den Kindergarten
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Besonderer Härtefall (Video)
"Eltern mit vier Kindern auf Herbergsuche geschickt"

BAD VÖSLAU. Nach fünf Jahren mit dem Status Asylwerber wurde der irakischen Familie J. humanitäres Bleiberecht zugesprochen. Was erst nach einer guten Nachricht klingt, hat in Niederösterreich für die Eltern und ihre vier Kinder zwischen 2 und 11 Jahren drastische Folgen, denn damit verliert sie den Anspruch auf Grundversorgung. Binnen zehn Tagen hätten sie damit auch aus dem Quartier in Bad Vöslau ausziehen sollen und waren auch nicht mehr krankenversichert. Nur in NiederösterreichGerlinde...

  • Baden
  • Maria Ecker
Dieser Leserbrief stammt von Gerlinde Bichler aus Saalfelden.
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Leserbrief
Zum BB-Artikel "Unverständlich, diese Politik"

Die folgenden Zeilen stammen von Gerlinde Bichler aus Saalfelden: Es geht um Menschen! Kein Mensch auf dieser Erde kann sich das Land und die Familie aussuchen, in die er hinein geboren wird. Ich habe das Glück, in einem der reichsten und sichersten Länder wie Österreich leben zu dürfen. Nicht so Aziz, der als Jugendlicher vom Krieg in Afghanistan flüchtete und nun in Saalfelden lebt. Bei der Familie Riedlsperger im Ritzenhof absolviert er das zweite Lehrjahr seiner Koch- und Kellnerausbildung....

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Christa Nothdurfter
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Kommentar
Armselig und traurig, unsere Asylpolitik

Was Asylwerber, Asylberechtigte oder Migranten betrifft (siehe Bericht unten), kommt es nicht selten zu Verwechslungen der Begriffe. Wenn dann über Gesetze und Bescheide diskutiert oder gestritten wird, passiert es daher, dass aneinander vorbeigeredet wird. Einerseits so schade, dass beim "Ausländer-Thema" nicht einfach über "Menschen" geredet werden kann. Und dass Entscheidungen übers Bleiben-dürfen oder Gehen-Müssen nicht hinsichtlich individueller Lebensläufe, Wertvorstellungen,...

  • Salzburg
  • Pinzgau
  • Christa Nothdurfter
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Plattform Vielfalt für Wartberg
Dritte Mahnwache für ein humanitäres Bleiberecht in Wartberg

WARTBERG. Auch bei der 3. Mahnwache in Wartberg fanden sich viele Interessierte ein. Den Veranstaltern ist es wichtig, sich für das humanitäre Bleiberecht einzusetzen, das inzwischen auch von der Bischofskonferenz, vertreten durch Erzbischof Christoph Schönborn, eingefordert wird. Die zuständige Gebietsleiterin der Caritas, Frau Steinkogler, gab in einem Statement einen Überblick zur Flüchtlingssituation in Oberösterreich. Die Mahnwachen finden ab Jänner 2019 bis auf Weiteres jeden ersten...

  • Kirchdorf
  • Martina Weymayer
Aref Sarwari bei einem Ausflug an die Donau in Wien.

Große Anteilnahme an Bleiberecht von 27-jährigen Afghanen

"Unser Bruck hilft" kämpft gegen die Abschiebung von Aref, einem afghanischen Polizisten und christlichen Konvertiten. Trotz erfolgreicher Integration wurde der 27-jährige in das Schubhaftzentrum Wien-Hernals gebracht. BRUCK/L. Aref Sarwari (27) flüchtete als Polizist und Angehöriger der verfolgten Minderheit der Hazara vor den Taliban aus seiner Heimat Afghanistan nach Österreich. Seit rund zwei Jahren lebt der junge Mann in Bruck an der Leitha. In dieser Zeit hat sich Sarwari selbstständig...

  • Bruck an der Leitha
  • Bianca Mrak
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Appell für Bleiberecht nach Linz

BEZIRK. Wie vergangene Woche berichtet, setzen sich viele Menschen aus Neufelden und dem ganzen Bezirk dafür ein, dass die Familien Khaiatov (Rustam und Rita mit ihren Kindern Karina und Raim sowie Natalya mit ihrer Tochter Milana) ein humanitäres Bleiberecht erhalten. Die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach soll das Ansuchen gemeinsam mit einer Befürwortung und einer Begründung für einen humanitären Aufenthaltstitel an die Landespolizeidirektion Linz übermittelt haben. Josef Pühringer,...

  • Rohrbach
  • Evelyn Pirklbauer
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Hoffen auf humanitäres Bleiberecht in Neufelden

NEUFELDEN. Neufeldner, Menschen aus dem ganzen Bezirk und darüber hinaus setzen sich für ein humanitäres Bleiberecht für die Familien Khaiatov (Rustam und Rita mit ihren zwei Kindern Karina und Raim sowie Natalya mit ihrer Tochter Milana) ein. Sie haben einen negativen Asylbescheid bekommen und sollten laut diesem binnen der nächsten 14 Tage "freiwillig ausreisen", andernfalls sie innerhalb weniger Tage abgeschoben werden können. In einem E-Mail, das auch an Minister Reinhold Mitterlehner und...

  • Rohrbach
  • Evelyn Pirklbauer
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Schülerinnen und Schüler zeigen soziales Engagement

In den vergangenen Tagen sorgte die bevorstehende Abschiebung der Familie Simonyan für Diskussionen im Bezirk Oberwart. Da von dieser Entscheidung auch eine ehemalige Schülerin des Evang. Gymnasiums Oberschützen betroffen ist, entschieden sich die Schülerinnen und Schüler der 7A kurzfristig dazu, an einer Demonstration für das humanitäre Bleiberecht der in ihrem Heimatland bedrohten Familie teilzunehmen. Mit dem Lied "We are the world" unterstützten sie diese Solidaritätsaktion vor der...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Wimmer Gymnasium
Patimat und Abdul Gamid Dzhamalutdinov (39) hoffen,  mit ihren Söhnen Dzhabrail und Mikael in Oberkappel bleiben zu dürfen.
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Unterschriftenaktion für Asylantenfamilie gestartet

Familie Dzhamalutdinov hat sich seit 2009 in Oberkappel gut eingelebt. Nun droht die Abschiebung. OBERKAPPEL (hed). Seit drei Jahren wohnt das Ehepaar Dzhamalutdinov aus Dagestan mit zwei Kindern im Asylantenquartier in Oberkappel. Die Familie erhielt nun einen negativen Asylbescheid. Die Abschiebung droht. Dies obwohl die Familie gut integriert und die Frau zum dritten Kind schwanger ist, empört sich die Bevölkerung im Ort. „Herr Dzhamalutdinov ist vertretungsweise für die Technik im Heim...

  • Rohrbach
  • Helmut Eder
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Drohendes humanitäres Unrecht wie im Oktober 2010 in Steyr!

Über 1000 Menschen traten vor 2 Jahren erfolgreich beim „Steyrer Fackelzug für Bleiberecht“ für die Familie Komani ein. Die Zivilcourage und der Einsatz für „Mehr Menschlichkeit“ zeigten umgehend Erfolg. Die bereits abgeschobenen Komani-Zwillinge und ihr Vater kehrten wieder zurück nach Österreich. Bald jährt sich, am 21. Oktober, der Aufschrei nach „Mehr Menschlichkeit“ und nach „Humanitärem Bleiberecht“ zum zweiten Mal. Doch schon heute stehen wir vor einer ähnlich tragischen Situation mit...

  • Steyr & Steyr Land
  • Johannes Angerbauer
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Ringen um Haller Flüchtling

Abschiebung eines Gambiers wurde auf unbestimmte Zeit verschoben Nachdem das Asylansuchen des aus Westafrika stammenden Lamin Jaiteh auch vom Verwaltungsgerichtshof abgelehnt wurde, sollte er vergangene Woche in seine Heimat abgeschoben werden. Freunde und Sympathisanten blockierten kurzerhand die PI Hall, daraufhin wurde die Abschiebung abgebrochen. HALL (sf). Lamin Jaiteh kam 2007 aus seiner Heimat Gambia nach Tirol. Weil er damals minderjährig war, wurde er im SOS-Kinderdorf-Heim für...

  • Tirol
  • Hall-Rum
  • Stefan Fügenschuh
Mari T.

Wenn andere entscheiden ...

Drei Jahre ist Mari nun in Bad Hofgastein zu Hause, ihr Vater bereits sieben. Aber nun soll die dreiköpfige Familie wieder zurück nach Georgien, das Land aus dem sie geflüchtet ist. Doch die 18-jährige Mari will bis zum Schluss ums Dableiben kämpfen. Hinter ihr steht eine ganze Schule. BAD HOFGASTEIN (jb). „Mein Leben ist nicht mehr lebenswert, wenn ich nach Georgien zurück muss“, äußert die 18-jährige Mari besorgt. Die Schülerin der Handelsschule St. Johann hat vor kurzem erfahren, dass sie...

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  • Bezirksblätter Pongau

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