Totholz

Beiträge zum Thema Totholz

Toni Plaschzug (Bildmitte) mit der Berg- und Naturwacht Lieboch und der neuen Hirschkäferlarven-Burg in Pirka.
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Pirka erhielt Wiege für Hirschkäfer

Bei den Windorfer Teichen in Seiersberg-Pirka errichtete die Berg- und Naturwacht Lieboch eine Hirschkäferlarven-Burg. Es ist eine Premiere, denn die komfortable Kinderstube für den vom Aussterben bedrohten größten Käfer Mitteleuropas, ist die erste im Bezirk. Hervorstechendes Merkmal des bis zu neun Zentimeter großen Riesen unter den Käfern ist sein „Geweih“, der ausgebildete Oberkiefer der Männchen. Sein bevorzugter Lebensraum sind Eichen. Und Totholz solcher Bäume verwendeten...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Edith Ertl
Bezirksförster Rupert Klinghofer und Grüne-Stadträtin Sabine Fasching.

Grüne-Stadträtin im Gespräch mit Bezirksförster
Hollabrunner Wald kämpft

Der Hollabrunner Wald ist ein vielfältiger Mischwald, der mit Artenreichtum punktet, allerdings die Klimakrise und Schädlinge Spuren hinterlassen. HOLLABRUNN. Zu einem Lokalaugenschein im Hollabrunner Wald trafen sich die zuständige Grünen-Stadträtin Sabine Fasching und Bezirksförster Rupert Klinghofer. Im Fokus stand dabei das Totholz, das bewusst am Waldboden liegen gelassen wird. "Tausende Arten von Tieren, Pilzen und Pflanzen sind auf Totholz als Lebensraum und Nahrung im Wald...

  • Hollabrunn
  • Alexandra Goll
Die Pflege der Bäume und etwaige Schlägerungen von kranken Bäumen nimmt ein ausgebildetes Fachpersonal vor.
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Baumkataster
Projekt zur Baumpflege in Bad Bleiberg

Die Marktgemeinde Bad Bleiberg setzt Projekt zur Baumpflege um. In den ersten Tagen wurden bereits an die neunzig Bäume bearbeitet. BAD BLEIBERG. Jene Bäume, die auf öffentlichem Grund und Boden stehen, wurden in einem Baumkataster erfasst, kategorisiert und die erforderlichen Pflegemaßnahmen erarbeitet. „Jetzt erfolgt die Durchführung dieser Maßnahmen, um die gesundheitliche Gefährdung von Mensch und Tier durch herabstürzende Äste und Totholz zu verhindern“, berichtet Christian Hecher...

  • Kärnten
  • Hermagor
  • Peter Michael Kowal
Hans Kammleitner vom Nationalparkbetrieb der Bundesforste auf der Suche nach dem Borkenkäfer.
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Geschützte Arten im Nationalpark
Von Raufußkauz bis Koboldmoos

Der Nationalpark Kalkalpen ist nicht nur Nationalpark und auf Teilen seiner Fläche UNESCO-Weltnaturerbe, sondern unter anderem auch ein Natura-2000-Gebiet. BEZIRK. Dieses europaweite Netzwerk an Schutzgebieten schützt bedeutende Lebensräume und schutzbedürftige heimische Arten. "Für die verschiedenen Regionen wurden bestimmte Schutzgüter ausgewählt", erklärt Johann Kammleitner, Leiter des Nationalparkbetriebes der österreichischen Bundesforste. "Das sind zum Beispiel Lebensraumtypen wie die...

  • Kirchdorf
  • Martina Weymayer
Pflegetag: Das Naturdenkmal in Zerlach wurde von Christoph Alessio und Team einer umfassenden Sanierung unterzogen.
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Naturdenkmal
Die "steirische" Eiche kam nun in Pflege

Die imposante Stieleiche in Zerlach wurde professionell von Totholz befreit. "Naturdenkmal Nr. 48", so die nüchterne Amtsbezeichnung für die 30 Meter hohe und über 100 Jahre alte Stieleiche in Zerlach bei Kirchbach. Sie steht auf dem Zwetschkenberg an der Gemeindestraße Richtung Edelstauden. Im Zuge einer alljährlichen Überprüfung durch die Behörde wurden dabei morsche Äste identifiziert, welche die Verkehrssicherheit der darunter liegenden Straße gefährden. Deshalb wurde von der...

  • Stmk
  • Südoststeiermark
  • Matthäus Trummer
Keine blaue Hummel, sondern die prächtige Große Holzbiene ist immer öfter in unseren Gärten zu sehen.
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Einwanderer aus dem Süden
Schönes Detail des Klimawandels: Blaue Holzbienen erobern das Mühlviertel

Ein prächtiges, ausgesprochen friedliches und nützliches Insekt erobert zunehmend das Mühlviertel. Früher nur im Süden zuhause ist die riesige Große Holzbiene immer öfter auch bei uns als fliegender blauer Edelstein zu sehen.  St.Georgen/Gusen.  "Schau mal Papa, da bohrt irgendwas Großes in unserem Baumstamm!" Was Livia, die kleine Tochter des St.Georgener Ortsberichterstatters am Schwemmholzensemble, das neben dem Hauseingang als Blumenständer dient, entdeckt hat, ist in der Tat...

  • Perg
  • Eckhart Herbe
Der letzte Urwald in den Alpen: Der Rothwald im Wildnisgebiet Dürrenstein gilt als letztes Urwald-Relikt im gesamten Alpenbogen. Umgestürzte Baumriesen bringen dort neues Leben hervor.
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Geschichten aus dem Urwald
Der Rothwald als letzter Urwaldrest der Alpen

In unserer Region befindet sich der einzige Urwald des Alpenbogens REGION. Das vier Quadratkilometer große Herzstück des Wildnisgebiets Dürrenstein stellte Albert von Rothschild bereits im Jahr 1875 unter seinen Schutz. Es ist eine Primärwildnis und der letzte große Urwaldrest des Alpenbogens. Montaner Bergmischwald Dabei handelt es sich um einen montanen Bergmischwald, der zu jeweils einem Drittel aus Rotbuchen, Tannen und Fichten besteht. Im Urwald erreichen die Bäume noch ihr...

  • Scheibbs
  • Roland Mayr
Abgestorbene Bäume stellen im Urwald Lebensräume für viele Tierarten dar.
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Geschichten aus dem Urwald
Abgestorbene Bäume als Lebensraum im Wildnisgebiet Dürrenstein

REGION. Die Wälder des Wildnisgebiets Dürrenstein entsprechen der typischen Vegetation der Gebirge der nördlichen Kalkalpen. Typische Mischwälder der Kalkalpen Den größten Teil nehmen Buchen-Tannen-Fichtenwälder ein. Innerhalb des Waldgürtels sind Felswände und Schuttkegel von Natur aus waldfrei. Größere Freiflächen wurden auch für die Almwirtschaft gerodet. Totes Holz bringt neues Leben hervor Das im Urwald vorhandene Totholz, das in Wirtschaftswäldern weitgehend fehlt, ist die...

  • Scheibbs
  • Roland Mayr
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Totholz

Totholz als Skulptur

  • Wien
  • Liesing
  • Alois Fischer
Alpenbock

Ausstellung: Nichts ist lebendiger als Totholz

Von 13.000 im Wald lebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten sind rund 4.500 Arten an Totholz gebunden. BEZIRK, OÖ. Vom Rotrandigen Baumschwamm und dem Ästigen Stachelbart bis hin zu totholzbewohnende Käferarten wie dem Alpenbock oder Vogelarten wie Bunt- und Schwarzspecht reichen die Nutznießer totholzreicher Wälder, Streuobstwiesen und auch Gärten. Totholz erfüllt auch weitere wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur: Es schützt den Boden vor Erosion, reguliert den Wasserhaushalt im Wald und...

  • Kirchdorf
  • Martina Weymayer
Alpenbock @ Josef Limberger

Ausstellung

Nichts ist lebendiger als Totholz: Von 13.000 im Wald lebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten sind rund 4.500 Arten an Totholz gebunden. Vom Rotrandigen Baumschwamm und dem Ästigen Stachelbart bis hin zu totholzbewohnende Käferarten wie dem Alpenbock oder Vogelarten wie Bunt- und Schwarzspecht reichen die Nutznießer totholzreicher Wälder, Streuobstwiesen und auch Gärten. Totholz erfüllt auch weitere wichtige Funktionen im Kreislauf der Natur: Es schützt den Boden vor Erosion, reguliert den...

  • Linz
  • Naturschutzbund Oberösterreich
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