Trinkwasserversorgung
Entnahmeregister zeigt, wer wieviel Wasser verbraucht

Das Wasserentnahmeregister liegt mittlerweile als Gesetzesentwurf vor. (Symbolbild) | Foto: pixabay
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  • Das Wasserentnahmeregister liegt mittlerweile als Gesetzesentwurf vor. (Symbolbild)
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Trinkwasser ist eine unverzichtbare Lebensgrundlage. Damit auch in Zeiten des Klimawandels genügend Wasser verfügbar ist, will das Umweltministerium unter anderem ein Wasserentnahmeregister einrichten.

ÖSTERREICH. Das österreichweite Wasserentnahmeregister nimmt langsam Gestalt an. Das ÖVP-geführte Umweltministerium (BMLUK) hat den Gesetzesentwurf fertiggestellt und schickt ihn noch am Dienstag, 28. Juli, an die Regierungspartner SPÖ und Neos.

Mit dem Klimawandel wird es immer heißer, gleichzeitig regnet es zu wenig, die Böden trocknen aus, die Pegel von Flüssen und Seen sinken genauso wie der Grundwasserspiegel. Vor diesem Hintergrund will die Dreierregierung die Versorgung mit Trinkwasser sicherstellen.

Wasserentnahmeregister 

Ein Punkt aus dem Maßnahmenpaket ist das Wasserentnahmeregister. Darin sollen künftig wasserwirtschaftlich relevante Mengenentnahmen digital erfasst werden. Wer Wasser ab einer gewissen Größenordnung entnimmt, muss einer Meldepflicht nachkommen. Angedacht sind 200.000 Kubikmeter im Jahr bzw. 30 Liter pro Sekunde.

Dass immer genug Wasser zur Verfügung steht, ist überlebenswichtig. (Symbolbild) | Foto: smarterpix
  • Dass immer genug Wasser zur Verfügung steht, ist überlebenswichtig. (Symbolbild)
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Mit dem Register sollen die über Österreich verstreuten Wasserbücher digital zusammengeführt werden. So soll in einem einzigen Kompendium klar ablesbar sein, wie hoch der Wasserverbrauch im Land tatsächlich ist. Noch sind diese Informationen dezentral gespeichert. 

Industrie als Spitzenverbraucher

Im Augenblick sieht es so aus: Rund zwei Drittel des heimischen Wassers benötigen Industrie und Gewerbe, die Haushalte brauchen ein Viertel. Nur vier Prozent fließen in die Landwirtschaft. Das österreichische Trinkwasser speist sich fast ausschließlich aus Grund- und Quellwasser. Der durchschnittliche Österreicher verbraucht 130 Liter am Tag.

Abgesehen vom Entnahmeregister will das BMLUK die Modernisierung der Trinkwasserinfrastruktur vorantreiben sowie die Revitalisierung von Flüssen und Auen. Das fördert die Grundwasserneubildung und stärkt natürliche Wasserspeicher.

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Das Wasserentnahmeregister liegt mittlerweile als Gesetzesentwurf vor. (Symbolbild) | Foto: pixabay
Dass immer genug Wasser zur Verfügung steht, ist überlebenswichtig. (Symbolbild) | Foto: smarterpix
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