Spitzenwechsel in der Kammer
Kammerobmann Johann Reisinger gab Rücktritt bekannt

Handschlagqualität war Johann Reisinger in all seinem agrarpolitischen Ämtern immer wichtig: mit 31. Juli  zieht sich der Kammerobmann von Hartberg-Fürstenfeld (2.v.l.) aus der Agrarpolitik zurück und übergibt interimistisch an seinen Stellvertreter Herbert Lebitsch (M.)
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  • Handschlagqualität war Johann Reisinger in all seinem agrarpolitischen Ämtern immer wichtig: mit 31. Juli zieht sich der Kammerobmann von Hartberg-Fürstenfeld (2.v.l.) aus der Agrarpolitik zurück und übergibt interimistisch an seinen Stellvertreter Herbert Lebitsch (M.)
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Mit 31. Juli legt Hans Reisinger sämtlichen agrarpolitischen Funktionen nieder. Die Leitung der Bezirkskammer Hartberg-Fürstenfeld übernimmt interimistisch bis zur nächsten Wahl sein Stellvertreter Herbert Lebitsch.

Nach 14 Jahren als Obmann der Bauernkammer Hartberg-Fürstenfeld gab Johann Reisinger vor kurzem seinen offiziellen Rücktritt bekannt. "Ich nehme meinen 60. Geburtstag zum Anlass, um mich aus meinem agrarpolitischen Leben zurückzuziehen", erklärte Reisinger, dass er mit 31. Juli nicht nur das Amt des Obmannes, sondern auch sämtliche Kammer-Funktionen zurücklegen wird. Für die Nachfolge vorgeschlagen ist sein derzeitiger Stellvertreter Herbert Lebitsch. Ab 1. August ist er bis zur nächsten Kammerwahl (spätestens Ende September) interimistischer Obmann der Bezirkskammer Hartberg-Fürstenfeld.
44 Jahre lang war Reisinger als bäuerlicher Funktionär tätig, davon 24 Jahre als bäuerlicher Interessensvertreter. Sein Weg in die Agrarpolitik begann sehr früh. Mit der Einführung des Jungbauernvertreters, übernahm der Schölbinger 1975 mit gerade einmal 15 Jahren dieses neue Amt.

Meilensteine, die stolz machen

Als besondere Meilensteine sieht Reisinger die Kammerstrukturreform 2010 mit der Fusionierung von Hartberg und Fürstenfeld, sowie die Etablierung der Kammer als eine der drei Schwerpunktkammern in der Steiermark. Stolz ist er zudem auf den Erfolg der "Langen Nacht der Landwirtschaft" mit 900 Besuchern, als auch auf seine Vorreiterrolle als Mitbegleiter der ersten Stunde beim Humus-Aufbau in der Ökoregion Kaindorf. "Mein Ziel ist es immer gewesen, Entwicklungen zu erkennen, vorausschauend zu handeln und Weichen zu stellen, um das beste für die Region und unsere Bauern zu erwirken", so Reisinger.

Weichensteller für den Bezirk

Seine Pension möchte Reisinger nun nutzen, um sich seiner Familie und seinem Betrieb zu widmen. "In Spitzenzeiten 16 Funktionen zu bekleiden und daneben den eigenen Betrieb auf zukunftsreiche Schienen zu bringen, war nicht immer einfach. Ich möchte Versäumtes nachholen und Freundschaften pflegen."
Für seinen unermüdlichen Einsatz streuten ihm auch seine Wegbegleiter Rosen. "Hans Reisinger hat auch das Unmögliche in Angriff genommen, um mit viel Zähheit Entwicklungen zum Wohle der Bauern einzuleiten. Es war eine Epoche, in der viele Weichenstellungen für unseren Bezirk passiert sind ", betonte LAbg. Hubert Lang. Reisingers Beständigkeit als Vertreter der Bauernschaft sowie seine Durchschlagskraft als Visionär und Stratege, hoben Bezirksbäuerin Maria Haas und Kammersekretär Ferdinand Kogler hervor. 

Die Leitung des Bezirksbauernbundes übernimmt bis zur nächsten Wahl Reisingers 1. Stellvertreter LAbg. Hubert Lang. Sein Bezirkskammer-Mandat bleibt mit Elisabeth Jeitler aus Staudach weiter in Hartberg-Fürstenfeld.

Zu Hans Reisinger:

  • Geboren: 8. Juli 1959
  • Familie: verheiratet, 2 Kinder, 4 Enkelkinder
  • Wohnort: Schölbing bei Hartberg
  • ab 1996: Bezirkskammerrat; ab 2001: Landeskammerrat, seit 2006: Kammerobmann BK Hartberg-Fürstenfeld; seit 2009: Bezirksbauernbundobmann; 2010-2019: Kammerobmann und Landeskammerrat; seit 2015: Mitglied der Steurerungsgruppe der LK Stmk; bis 2018 Vorsitzender des agarapolitischen Ausschusses der LK Stmk und Franktionssprecher des Steirischen Bauernbundes
Handschlagqualität war Johann Reisinger in all seinem agrarpolitischen Ämtern immer wichtig: mit 31. Juli  zieht sich der Kammerobmann von Hartberg-Fürstenfeld (2.v.l.) aus der Agrarpolitik zurück und übergibt interimistisch an seinen Stellvertreter Herbert Lebitsch (M.)

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