Kulturpolitik

Beiträge zum Thema Kulturpolitik

Nach heftiger Kritik aus der Kulturbranche teilte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Mittwoch eine Absage für die Pläne. (Archiv) | Foto: Andreas Pölzl/MeinBezirk
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Absage in Wien
Bürgermeister Ludwig stoppt "Kultureuro"-Pläne nach harter Kritik

Nach heftiger Kritik aus der Kulturbranche erteilte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Mittwoch den Plänen für eine neue Kulturabgabe eine Absage. WIEN. Die Idee der "Kultureuro"-Abgabe für Kulturinstitutionen in Wien erntete heftige Kritik von fast allen Seiten, sei es die Staatsoper, Museen oder sogar der Comedy Club von Comedian Michael Mittermeier. Siehe unten mehr. Während sich Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) offiziell zu den Ideen nicht mit Details äußern wollte, gab...

  • Wien
  • Antonio Šećerović
Kulturminister Babler will die Diskussion um den Kultureuro nicht eskalieren. (Archiv) | Foto: Martin Baumgartner
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Kultureuro als rot-rotes Problem
Babler fährt keine schweren Geschütze gegen Wien auf

Der von der Wiener SPÖ geplante Kultureuro stößt bei der Bundes-SPÖ auf wenig Gegenliebe. Schließlich würde die Abgabe auch die Bundeseinrichtungen treffen. ÖSTERREICH. Das Vorhaben der Stadt Wien zur Einführung eines Kultureuros lässt die Wogen hochgehen. Die Maßnahme würde Eintrittskarten verteuern. Zahlreiche Kultureinrichtungen sprechen sich dagegen aus – angefangen von Staatsoper und Konzerthaus über die Bundesmuseen bis zur Veranstaltungswirtschaft.  Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler...

  • Christiane Appel
Kommentar von Chefredakteur Michael Kretz | Foto: MeinBezirk Salzburg
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Kommentar von Chefredakteur Michael Kretz
Festspiele schlechtreden ist noch keine Kulturpolitik

53 Prozent der Salzburger waren noch nie bei einer Aufführung der Salzburger Festspiele. Eine interessante Zahl. Für die KPÖ ist sie offenbar vor allem eines: eine willkommene Gelegenheit, das bekannte Bild von elitären Festspielen, „Schicki-Micki“ und sozialer Ausgrenzung zu bedienen. Das ist ideologisch bequem, aber zu einfach und nicht fertig gedacht.  Ja, Kultur muss leistbar sein. Und ja, die Festspiele müssen sich fragen, wie sie noch mehr Salzburger erreichen können. Doch wer über...

Auf den ersten Blick Idylle. Auf den Zweiten Blick ein Ort des Todes. Heimo Hopfgartner erinnerte an die Judenerschießung. | Foto: MeinBezirk
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St. Anna am Aigen
Hochsommer in der Höll

Es dämmerte bereits, als am Mahnmal für den Frieden direkt am Grenzübergang in der Höll bei St. Anna am Aigen die ersten Worte fielen. Der Hochsommer 2026 steht unter dem Motto „Wi(e)der das Verschwinden“. Die Performance in der Höll wurde diesem Anspruch mehr als gerecht. Man glaubte sich beim Blick in die Landschaft in intakter Natur, in einem ruhigen Kessel mit Blick nach Slowenien. Und doch sei der Boden „kontaminiert“, wie Heimo Hopfgartner den 2025 verstorbenen Journalisten und Autor...

Das Bau- und Sanierungsprojekt "Festspielbezirk 2030" schreitet planmäßig voran.  | Foto: SF/Neumayr/Leo
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Festspielbezirk 2030
Landtag verteidigt Sanierung trotz Rechnungshof

Der vertrauliche Rohbericht des Bundesrechnungshofes zur Sanierung des Salzburger Festspielbezirks hat am Mittwoch den Salzburger Landtag beschäftigt. Auslöser der Aktuellen Stunde war die Veröffentlichung zentraler Passagen des noch nicht abgeschlossenen Prüfberichts, in dem der Rechnungshof erhebliche Kostenrisiken beim Projekt "Festspielbezirk 2030" aufzeigt. Während die KPÖ einen sofortigen Baustopp und einen strikten Kostendeckel forderte, verteidigten ÖVP, FPÖ, SPÖ und Grüne das Vorhaben...

Landeshauptmann Anton Mattle bei der Landeskulturreferentenkonferenz in Graz. | Foto: Land Steiermark/Binder
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Kulturkonferenz in Graz
Tirol fordert mehr Schutz fürs Ehrenamt in der Kultur

In Graz tagten heute die Kulturreferenten der österreichischen Bundesländer im Rahmen der Landeskulturreferentenkonferenz. Im Fokus standen Fragen zur Weiterentwicklung des Kunst- und Kulturbereichs, insbesondere Ehrenamt, Strukturförderung und Prävention. Landeshauptmann Anton Mattle brachte dabei zentrale Tiroler Anliegen ein und betonte die Bedeutung gemeinsamer kulturpolitischer Lösungen. GRAZ/TIROL. In Tirol engagiert sich rund jede zweite Person ehrenamtlich, ein großer Teil davon im...

Kultur im Bezirk Weiz
Kulturell krisenfest

Ein Bonmot besagt: Man soll keine gute Krise vergeuden. Das gilt natürlich auch für die Kulturpolitik. Da besonders, weil etwa Gegenwartskunst mit viel Unklarheit assoziiert wird. Die Gleisdorfer Kulturformation „Archipel“ ist von Menschen getragen, welche für ein geistiges Leben einstehen, das zur Zukunftsfähigkeit eines Gemeinwesens Beiträge liefert. Sowas ereignet sich bloß zum Teil in öffentlichen Veranstaltungen. Das Wesentliche sind dabei die themenbezogenen Arbeitsprozesse, was sich...

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  • Weiz
  • martin krusche
Die Künstlerin war Ehrenmitglied im Österreichischen Filmmuseum.  | Foto: ÖFM/Peter Griesser
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Nachruf
Wien trauert um feministische Künstlerin und Pionierin Valie Export

Wahlwienerin Valie Export ist am Donnerstag, 14. Mai, im Alter von 85 Jahren verstorben. Sie war besonders als Pionierin des feministischen Aktionismus und der Medienkunst bekannt.  WIEN. Wenige Tage vor ihrem 86. Geburtstag ist die Künstlerin Valie Export verstorben. Die Wahlwienerin wurde vor allem durch ihr Tapp- und Tastkino berühmt. Doch die meisten verbinden mit ihrem Namen das Selbstportrait mit der Zigarettenpackung und gleichnamige Aufschrift "Valie Export". Die Wahlwienerin wuchs in...

  • Wien
  • Sophie Ruzicka

Breite Zustimmung
Kärntens Kultur geht mit neuer Strategie in die Zukunft

In der Kärntner Kulturpolitik wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Mit der Kunst- und Kulturstrategie Kärnten/Koroška 2030 stellt das Land erstmals einen breit getragenen, langfristigen Zukunftsplan für Kunst, Kultur und kreative Entwicklung auf. KÄRNTEN. Die Strategie wurde in einem breit angelegten partizipativen Prozess entwickelt, an dem rund 1.400 Personen in Zukunftsforen, Werkstätten, Interviews und Dialogformaten beteiligt waren. Angestoßen und bis zum Abschluss begleitet worden war...

Kultur im Bezirk Weiz
Kunst und Eigenverantwortung

Es sind schwierige Zeiten. Es ist kompliziert. Wissen wir! Da kann man nun im Jammertal campieren. Oder man verständigt sich mit inspirierten Leuten und klärt, was gemeinsam getan werden kann. Nein, nicht um die Welt zu retten oder gar aus den Angeln zu heben. Einfach dort, wo man steht, auf diesen zwei Fuß breit Boden, Verantwortung übernehmen und handeln. Genau das geschieht beim Gleisdorfer „Archipel“, dem Forum für Kunst, Kultur und Bildung. Also vom „Du sollst!“ zum „Ich werde!“ Nämlich...

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Kultur im Bezirk Weiz
Gleisdorf und die Kulturpolitik

Wir sind uns einig, daß wir uns nicht einig sind. Damit meine ich die regionale Basis des Kulturbetriebs, die zivilgesellschaftliche Ebene, innerhalb derer einige Auffassungen vorherrschen, die ich nicht teile. Was die Politik angeht, fällt mir auf: Wir müssen überhaupt erst beginnen, die verschiedenen Vorstellungen betreffs aktueller Agenda von einander genauer zu erfahren, kennenzulernen. Wie komme ich darauf? Die aktuelle Krise hat gezeigt: Da wie dort viel zu viele unüberprüfte Annahmen....

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Meckerecke
Alle wissen alles

Heute hat jeder Mensch zu allem eine Meinung. Ist das so? Vielleicht war das früher kaum anders. Da habe ich es bloß nicht so umfassend erfahren. Bassena und Stammtisch haben begrenzte Reichweiten. Bliebe noch eine Art „Stille Post“, über die Meinungen in Umlauf kommen. Die „Buschtrommeln“. Die „Gerüchteküche“. Aber heute haben wir Social Media. Ich vermute, davor ist keine Branche mehr sicher. Naja, falls Sie Radiologin sind, wahlweise Mechatroniker, vielleicht auch Imker, eventuell...

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Kultur im Bezirk Weiz
Kultur und Politk

Es redet sich leicht dahin, was die Kultur alles bedeutet und die Kunst alles macht. Da entstehen mitunter Sprechnebel, von denen klare Sicht nach innen und nach außen stark getrübt werden kann. Wenn wir über Kulturpolitik sprechen, dann geht es da erstens um Inhalte und zweitens um die Verwendung öffentlicher Gelder. Also um Gelder, die Sie und ich erwirtschaftet haben. Dabei wünsche ich mir Genauigkeit und möchte nicht mit Geschwafel behelligt werden. Wer „Kunst und Kultur“ sagt, meint...

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  • martin krusche

Kulturpolitik
Kultur & Krise

Um ein altes Bonmot zu strapazieren: Niemand hat uns einen Rosengarten versprochen. Davon gehe ich aus, da wir in der Oststeiermark eine kulturpolitische Debatte zu führen haben. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, daß der regionale Kulturbetrieb unter Druck geraten ist. Freilich kaum überraschend. Nach Corona lautete die Frage nicht ob die Krise kommt, sondern wann sie kommt. Darauf mußte man in meinem Meter vorbereitet sein. Wenn Kinder oder auch noch Teenager in Problemen stecken, werden...

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  • martin krusche
Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer (2. vo. li) gratuliert Oona Valarie Serbest, (Geschäftsführerin der Vernetzungsstelle für Künstler*innen und kulturschaffende Frauen Fiftitu%) zu ihrer neuen Funktion als Vorsitzenden des Stadtkulturbeirats (3. vo. li.). Gemeinsam mit ihren Stellvertreter*innen Phillip Kroll (re.), Musiker und Kulturaktivist, sowie Julia Ransmayr (li.), Kuratorin, Autorin und Regisseurin, bildet sie das Dreierteam an der Spitze des Gremiums.  | Foto: Stadt Linz
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Kulturpolitik Linz
Neues Führungsteam für Linzer Stadtkulturbeirat gewählt

Der Stadtkulturbeirat (SKB) der Stadt Linz hat sich am 23. März für die kommenden vier Jahre neu konstituiert. Ein Dreierteam steht nun an der Spitze des Gremiums: Oona Valarie Serbest, Geschäftsführerin von Fiftitu%, wurde zur Vorsitzenden gewählt. Unterstützt wird sie von ihren Stellvertreter*innen Phillip Kroll, Musiker der Hip-Hop-Band Texta, und Julia Ransmayr, Leiterin des Schäxpir Theaterfestivals. LINZ. Die Neuwahl des Beirats fällt in eine entscheidende Phase für die Linzer...

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  • Silvia Gschwandtner

Online zur Einsicht bis 7. April
Stadt Linz veröffentlich Entwurf für dritten Kulturentwicklungsplan

Nach einem Jahr intensiver Diskussion und Mitwirkung von Fachleuten sowie Bürgerinnen und Bürgern liegt der Entwurf für den dritten Linzer Kulturentwicklungsplan (KEP3) jetzt vor. Bis zum 7. April hat die Öffentlichkeit jetzt die Möglichkeit, das Strategiepapier online zu begutachten und noch Rückmeldungen zu geben. Im nächsten Schritt wird die Rohfassung in verschiedenen Gremien diskutiert und im Mai eine finale Version erstellt. Über diese wird der Linzer Gemeinderat am 2. Juli abstimmen. ...

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  • Silvia Gschwandtner
dots4futures Panel toward UNESCO MONDIACULT25 World Conference: Sunshower 2030 ... let´s rain | Foto: Tatjana Christelbauer
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dots4futures Panel: Sunshower 2030 ...
Beitrag zu UNESCO MONDIACULT 25 Weltkonferenz

Ankündigung und Einladung zu Mitwirkung: dots4futures Panel: Let´s rain ^< Sunshower 2030 … Erweiteres Programm „Auf dem Weg zu MONDIACULT2025“ Beitrag zur UNESCO MONDIACULT Weltkonferenz 2025, Spanien Thematischer Fokus: Kulturelle Rechte als Grundlage für Gerechtigkeit und Fortschritt: Inklusive Kulturpolitik in der Praxis Organisiert von: ACD – Agency for Cultural Diplomacy Verein Datum: 25. September, 18:00–20:30 Uhr  Ort: Wien, Österreich / Online Der Zoom-meeting Weblink wird nach...

Wie geht es mit dem Projekt "Community Nursing" in der Steiermark weiter? Eine gesetzliche Verankerung ist nach wie vor nicht in Sicht, kritisieren die steirischen Grünen sowie die SPÖ.  | Foto: Unsplash
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Landtag
Opposition übt Kritik an Gesundheitsversorgung und Kulturpolitik

Im steirischen Landtag sorgten am Dienstag Themen wie Wohnunterstützung, Frauengesundheit, Community Nurses und Kulturpolitik für Debatten. Eine Garantie für die Valorisierung blieb aus, Kritik an Versorgung und Vielfalt wurde laut. Die Sitzung ist nach wie vor im Gange.  STEIERMARK. Im ersten Teil der Landtagssitzung standen eine Reihe von Befragungen einzelner Regierungsmitglieder auf der Tagesordnung. Den Anfang machte KPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Melinz, der von Soziallandesrat Hannes...

inSight meeting dots4futures25
eine Initiative von 
ACD-Agency for Cultural Diplomacy
Veranstaltungsteil in Wiener Diplomatische Akademie | Foto: Tatjana Christelbauer
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inSight meeting in Wien
dots4futures25: Inklusionsansätze in Kulturpolitik & Kulturdiplomatie

Connecting visions, ambitions, and actions dots4futures25 Am Weltgesundheitstag, 7.April 2025 startete die zweitätige inSight -meeting in Wien, mit teilnhemenden Gästen aus Österreich, Irland, Frankreich und Slovenien. Diese Meetings-Reihe wurde am Internationalen Tage der Menschenrechte, am 10. Dezember 2024 mit der Gedanke gestartet, einen Dialog-und Aktionsraum insbesondere für blinde und seh-beeinträchtigte Menschen, mit Teilnehmern aus Österreich und international, zu gründen. Beim ersten...

In der heimischen Kulturszene rumort es. Hier ein Bild vom steirischen herbst am Grazer Schloßberg. | Foto: Johanna Lamprecht
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Kuratoriumsumbau, Kürzungen
Steirische Kulturpolitik stark unter Druck

Es rumort in der steirischen Kulturszene. Seitdem die neue Blau-Schwarze-Landesregierung im Amt ist, werden kritische Stimmen aus der Kulturbranche immer mehr und immer lauter. Besonders im Fokus stehen zwei Entwicklungen: die Kürzungen bei den Kulturförderungen und die Neubesetzung des Kulturkuratoriums. Kulturschaffende, Interessenvertretungen und die Opposition werfen der Regierung vor, kulturpolitische Strukturen gezielt umzubauen – was die Regierung jedoch entschieden zurückweist....

Kundgebung vor der ehemaligen Hungerburgbahn Talstation | Foto: © David Peric
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Kulturpolitik in der Kritik
Bale, Landestheater, junge Talstation im Fokus

Der Kultur- und Kreativort Bale hat seit 2020 Kulturschaffenden, Kreativen und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern einen Raum gegeben. 2025 wird das Bale nicht mehr aufsperren. Neben dem Landestheater, der ungeklärten Nutzung des St. Bartlmä-Areals oder der fehlenden Zukunftsperspektiven für die junge Talstation, ein weiterer Rückschlag für Innsbrucker Kulturszene, lautet die politische Kritik. INNSBRUCK. Während die kulturellen und kreativen Räume in Innsbruck offensichtlich reihenweise...

Beispiel Kooperation: Der „Amselsturm“ in Großklein.
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Kultur im Bezirk Weiz
Archipel: Vernetzungsfragen

Zu den berührendsten Mythen der heimischen „Initiativenszene“ gehört jener von der „Vernetzung“. Für die Praxis heißt sowas in den meisten Fällen: Solange sich dafür irgendwo Budgets abholen lassen, finden Vernetzungstreffen und Vernetzungsaktionen statt. Dazu gibt es dann auch diese und jene Form von Datenbank, Mailverteiler und Internet-Präsenz. Versiegen die Subventionen, dann verebben die Vernetzungsaktivitäten, aber der Mythos lebt. So kenne ich das seit wenigstens 30 Jahren. Geht es auch...

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  • Weiz
  • martin krusche
Vizebügermeister Peter Moser hat ein interessantes Fach studiert, das ihn bis heute beschäftigt: theoretische Physik.
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Kultur im Bezirk Weiz
Archipel: Kulturpolitik

Wie es manchen Menschen schwer fällt, eine klare Vorstellung zu finden, was mit dem Begriff Kunst bezeichnet werden kann, so ist das Thema Kulturpolitik oft Anlaß für allerhand unscharfe Spekulationen. Das Thema bleibt selbst innerhalb des Kulturvölkchens oft genug dubios. Wer dabei denkt, Kulturpolitik handle vor allem vom Verwalten der öffentlichen Gelder, die dann für Subventionen eingesetzt werden, muß vielleicht noch ein wenig an der eigenen Vorstellung von Demokratie arbeiten. Wer es...

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  • martin krusche
Künstler Rudi Klein beim Lokalaugenschein in der Gleisdorfer Bürgergsaae.
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Kultur im Bezirk Weiz
Gleisdorf: Kulturarbeit

Kulturpolitik ist etwas anderes als Kulturmanagement. Kulturmanagement ist etwas anderes als Kulturarbeit. Wissens- und Kulturarbeit (Kunstpraxis eingeschlossen) ist ein primärer Bereich, ohne den es die andere Genres nicht geben müßte. Es bedeutet, viele Menschen verdienen ihr Brot damit, daß sie die Leistungen aus der primären Wissens- und Kulturarbeit sowie der Kunstpraxis bewirtschaften, vermarkten. Dabei erhöhen sie sich gerne, indem sie betonen, daß die primäre Arbeit ohne Nutzen sei,...

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