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Corona-Virus: 112 Infizierte, Einbruch an Börse, Urlauber auf Malediven in Quarantäne

Der österreichische Börsenindex ATX bricht um neun Prozent ein. Der Grund: Die Coronavirus-Krise und der drohende Ölpreiskrieg lösen Panikverkäufe an der Börse aus.
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  • Der österreichische Börsenindex ATX bricht um neun Prozent ein. Der Grund: Die Coronavirus-Krise und der drohende Ölpreiskrieg lösen Panikverkäufe an der Börse aus.
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In ganz Österreich wurden bisher mehr als 4700 Personen auf das neuartige Corona-Virus getestet. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Österreich ist auf 112 Personen gestiegen. Die Zahlen pro Bundesland: Niederösterreich (36), Wien (33), Steiermark (10), Tirol (9), Oberösterreich (9), Salzburg (8), Burgenland (4), Vorarlberg (2) und Kärnten (1). Den größten Sprung über Nacht machte damit Niederösterreich mit fünf neuen Fällen. Zwei Personen sind unterdessen wieder genesen. Aufgrund der Coronavirus-Krise kam es zu einem starken Einbruch an der Wiener Börse.

ÖSTERREICH. Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten. Informations-Hotline: 0800 555 621. Bei Verdacht wählen Sie die Hotline 1450.

Der Artikel wird laufend aktualisiert

Montag, 14.40 Uhr: Emirates lockert Umbuchungsregelung weiter und intensiviert Reinigungsprozesse. Wie die Fluglinie Emirates via Aussendung bekannt gibt, werden die Umbuchungsrichtlinien im Zusammenhang mit COVID-19 weiter gelockert. Für alle Flüge, die vor dem 31. März 2020 gebucht wurden, können Emirates-Kunden ihre Reisedaten ohne zusätzliche Umbuchungsgebühren ändern.  Emirates intensiviert bei allen Flugzeugen, die von ihrem Drehkreuz in Dubai abfliegen, vorsorglich die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen. Als Reaktion auf neueste Erkenntnisse medizinischer Experten, die nahelegen, dass das Corona-Virus hauptsächlich durch Berührung übertragen wird, werden alle Kabinen vollständig desinfiziert.

Montag, 14.35 Uhr: Südtiroler Tourismusbetriebe beenden wegen des Coronavirus die Wintersaison vorzeitig. Selbstverpflichtung der touristischen Unternehmen: "Gesundheit der Gäste, Mitarbeiter und Bürger hat Vorrang." In Südtirol verpflichten sich Gastbetriebe und Seilbahnbetreiber zur vorzeitigen Beendigung der Wintersaison und späteren Öffnung für die Frühjahrssaison: Die touristischen Unternehmen stellen ab Mittwoch, den 11. März 2020, ihren Betrieb bis voraussichtlich 3. April 2020 ein. Damit reagieren sie auf die Entwicklung der letzten 48 Stunden in Europa und Italien. Die Südtiroler Landes- und Gesundheitsbehörden unterstützen die Entscheidung.

Montag, 14.30 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Wien. Die Landessanitätsdirektion Wien und der Medizinische Krisenstab der Stadt Wien informieren über die aktuellen Fallzahlen zum Covid-19-Virus: Stand 9. März 2020, 14.15 Uhr, sind in Wien 33 Erkrankungen bestätigt. Am  Sonntag hat der Ärztefunkdienst 72 Nasen- und Rachenabstriche für Covid-19-Tests an Personen vorgenommen. Die Gesundheitshotline verzeichnete am Sonntag 1.682 Anrufe.

Montag, 14.25 Uhr: Im Bezirkspflegeheim Voitsberg in der Steiermark kommt es zu einer Vorsichtsmaßnahme wegen des Coronavirus. Die Cafeteria ist für die Gäste geschlossen. Im Bezirkspflegeheim Voitsberg wurden einige Maßnahmen wegen des Coronavirus getroffen. Derzeit geht das Gerücht in Voitsberg um, dass im Bezirkspflegeheim Voitsberg wegen der Ansteckungsgefahr am Coronavirus keine Besuche erlaubt sind. "Das ist Blödsinn", dementiert Direktor Erich Corner. "Tatsache ist aber, dass wir eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen ergriffen haben, um eine mögliche Infizierung zu verhindern." Hier geht's zum Artikel.

Montag, 14.20 Uhr: Gesundheitschecks an Italien-Grenzen. Das Coronavirus breitet sich weiter aus, trotzdem versucht das Land alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Eindämmung zu ermöglichen. Dazu gehören zum Beispiel auch punktuelle Gesundheitschecks an den Grenzen zu Italien. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 14.16 Uhr: Gesundheitschecks an der Grenze. In der letzten Woche kam es in Osttirol noch einmal zu einem Anstieg von Infekten der Atemwege. "Schuld war aber nicht das neue Coronavirus sondern alte Bekannte: Derzeit dominieren noch Influenza, RSV und das humane Metapneumonievirus", berichtet der Osttiroler Mediziner und Virologe Dr. Gernot Walder. Seit Dezember wurden in Osttirol 245 Infektionspatienten mittels Rachenabstrich auf die klassischen viralen Infektionen untersucht, 68 wurden auch auf das neue Coronavirus getestet. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 14.15 Uhr: Reisebranche im bann des Coronavirus. Fliegen oder stornieren? Die Meldungen über die weltweiten Infektionen mit dem Corona-Virus (oder SARS-CoV-2) verunsichern die Menschen. Vor allem Konsumenten, die eine Reise gebucht haben. Viele fragen beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich nach, ob Sie kostenlos stornieren können. Bei einer Pauschalreise ist eine kostenlose Stornierung dann möglich, wenn eine ausdrückliche Reisewarnung des Außenministeriums vorliegt. Die Reise muss außerdem "zeitnah" bevorstehen. Beginnt sie erst in einigen Wochen, besteht derzeit kein Anspruch auf kostenloses Storno. Dann heißt es abwarten und beobachten. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 14.10 Uhr: Im LKH Hartberg bleibt die Akutversorgung aufrecht. Am Sonntag, 8. März, wurde bekannt, dass bei einer Mitarbeiterin der internen Abteilung des Landeskrankenhauses Hartberg nach einem Auslandsurlaub erst während sie schon wieder im LKH Dienst tat, erste Symptome einer Erkrankung auf. Der sodann durchgeführte Test bestätigte den Verdacht einer Infektion mit dem Corona-Virus. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 14.05 Uhr: Firmen rüsten gegen Coronavirus. Klare Richtlinien für das Verhalten in Corona-Zeiten gibt der Mineralwasserhersteller Vöslauer ist. Mag. Mirjam Ernst, MAS, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit: "Wie alle anderen Unternehmen setzen auch wir bei Vöslauer auf Hygienemaßnahmen, auf die wir die Mitarbeiter aktuell verstärkt hinweisen: Häufig und richtig Händewaschen, Distanz zu hustenden oder niesenden Personen, Vermeidung von Übertragung der Viren von den Händen ins Gesicht, Husten oder Niesen in die Ellbogenbeuge oder in ein Taschentuch." Hier geht's zum Artikel. 

Montag, 13.55 Uhr: Die AUVA verschiebt in ihren Unfallkrankenhäusern Operationstermine wegen des Corona-Virus, um Ressourcen zu sparen. Die Unfallkrankenhäuser der AUVA sind spezialisiert auf die Versorgung von Schwerstverletzten sowie die Akutversorgung nach Unfällen. Damit angesichts der Herausforderungen durch das Corona-Virus auch mittel- bzw. langfristig die unfallchirurgische Versorgung sichergestellt werden können, verschiebt die AUVA derzeit nicht dringende Operationstermine in ihren Krankenhäusern, um die Ressourcen zu schonen. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 12.15 Uhr: Kurzarbeit in Österreich wird nicht nur von der AUA beansprucht. Die AUA hat alle Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet. Hier geht's zum Artikel. Nun wurde bekannt, dass viele andere österreichische Unternehmen sich beim AMS ebenso gemeldet haben. Zwei Dutzend Betriebe haben um Kurzarbeit angesucht. Grund dafür ist das Coronavirus. Laut AMS reicht das Budget, das für Kurzarbeit vorgesehen ist, aber nicht.

Montag, 12.10 Uhr: Österreichs Gesundheitswesen gibt Vorsorgemaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Sieben Unfallkrankenhäuser in ganz Österreich verschieben wegen des Corona-Virus großteils alle OPs, die nicht akut sind. Allen Mitarbeitern und Ärzten wird weiters empfohlen, in keine Gebiete die vom Corona-Virus betroffen sind, zu fahren. Urlaube beim medizinischen Personal werden teilweise beschränkt. In Tirol wird Schutzbekleidung knapp.

Montag,12.00 Uhr: 4000 Österreicher in Sperrzone. Die gesamte Lombardei sowie 14 Provinzen in Venetien, der Emilia-Romagna und im Piemont gelten ab sofort bis mindestens 3. April als Sperrzone. Ein Großteil Norditaliens ist abgeriegelt. Doch in diesem Gebiet befinden sich noch 4000 Österreicher. Das bestätigt das Außenministerium in Wien.

Montag, 11.50 Uhr: 59 Österreicher auf den Malediven unter Quarantäne. Auf einem Atoll der Malediven befinden sich 59 Österreicher, die anstatt ihren Urlaub zu genießen nun unter Zwangsquarantäne stehen. Denn im Hotel Kuredu Ressort  wurden drei Gäste positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Die Regierung hat daraufhin das Atoll mit mehr als 50 Eilanden für die obligatorischen zwei Wochen behördlich gesperrt. Das bestätigte auch das Hotel auf seiner Facebookseite:  „Wir beobachten die Situation genau.“ Den Gästen empfiehlt das Ressort, Hygienemaßnahmen einzuhalten und sich, bei Symptome wie „Atemwegsbeschwerden, Fieber und Husten“, umgehend zu melden. 

Montag, 10.05 Uhr: "Österreich steht am Beginn einer Epidemie." Der Genetiker von der University of Columbia in Kanada, der Wiener Josef Penninger, forscht seit Jahren an SARS. Laut Medienberichten meint er, dass Österreich am Beginn einer Art Epidemie stehe: „Die Kurve zeigt steil nach oben", sagt er gegenüber krone.at. Penninger meint aber auch, dass in drei bis vier Monaten ein Impfstoff entwickelt sein könnte, womit ein Patient eine Woche lang behandelt werden müsse, um zu genesen. Er selbst schütze sich mit Händewaschen und einer „japanischen Verbeugung als Begrüßung.“

Montag, 10.00 Uhr: Coronavirus in Oberösterreich. Jetzt sind offiziell die ersten Corona-Infektionen im Bezirk Wels-Land bekannt. Innerhalb von nur zwei Tagen hat sich die Zahl der mit dem Corona-Virus (SARS CoV-2) Infizierten in Oberösterreich auf neun erhöht. Alleine drei von ihnen kommen aus dem Bezirk Wels-Land. Hier geht's zum Artikel.

Montag 9.50 Uhr: Coronavirus in Salzburg: Drei weitere Mitglieder der britischen Reisegruppe erkranktAm vergangenen Wochenende sind drei weitere Mitglieder der britischen Reisegruppe, die sich in einem Hotel in Saalbach-Hinterglemm in Quarantäne befindet, am Coronavirus erkrankt. Damit erhöhte sich die Zahl der auf den Erreger SARS-CoV-2 positiv getesteten Personen in Salzburg auf acht. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 9.45 Uhr: Stadt Wien: Urlaubssperre für Mitarbeiter:  Im Kampf gegen das Coronavirus sollen die Bezirksgesundheitsämter sich nun vermehrt um Anfragen kümmern und mit Informationen bereit stehen. Für Mitarbeiter gibt es Urlaubssperren. Gleichzeitig wird für eine stärkere Ausbreitung vorgebaut. 58 Betten für Corona-Patienten im Geriatriezentrum Wienerwald. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 9.30 Uhr: Corona-Fall im LKH Hartberg. Bei einer Mitarbeiterin der internen Abteilung des Landeskrankenhauses Hartberg (Steiermark) traten nach einem Auslandsurlaub erst während sie schon wieder im LKH Dienst tat, erste Symptome einer Erkrankung auf. Die Infizierte hatte Kontakt zu 23 Patienten. 34 ihrer Kollegen müssen nun zwei Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen. Hier geht's zum Artikel.

Montag, 9.00: Der österreichische Börsenindex ATX bricht um neun Prozent ein. Der Grund: Die Coronavirus-Krise und der drohende Ölpreiskrieg lösen Panikverkäufe an der Börse aus. Der Ölpreis ist am Montag mit minus 30 Prozent so stark gefallen wie seit dem Ersten Golfkrieg 1991 nicht mehr.

Montag, 8.00 Uhr: Das Gesundheitsministerium gibt die aktuellen Zahlen bekannt: Bisher durchgeführte Testungen: 4734. Bestätigte Fälle: 112.  Die Zahlen pro Bundesland: Niederösterreich (36), Wien (33), Steiermark (10), Tirol (9), Oberösterreich (9), Salzburg (8), Burgenland (4), Vorarlberg (2) und Kärnten (1). Den größten Sprung über Nacht machte damit Niederösterreich mit fünf neuen Fällen. Zwei Personen sind unterdessen wieder genesen.

Montag, 7.00 Uhr: Sebastian Kurz: "Panik ist unangebracht!" In Österreich sollen derzeit mindestens 106 Personen am neuartigen Corona-Virus erkrankt sein. Am Sonntag sprach Bundeskanzler Sebastian Kurz in der ORF-"Pressestunde". Es sei das Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus bis zum Ende der aktuellen Grippewelle zu verzögern. Er deutete Maßnahmen wie die vorübergehende Schließung von Schulen und Kindergärten an. Hier geht's zum Artikel.

Sonntag, 19.00 Uhr: Meisten Fälle in Wien. In Wien gib es 32 Infizierte, in Niederösterreich 31. In der Steiermark gibt es elf Fälle, in Oberösterreich neun, in den restlichen Bundesländern weniger.
In Oberösterreich sind Sonntagabend zwei weitere Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt worden. In der Steiermark ist eine Spitalsangestellte des LKH Hartberg betroffen.  Die Infizierte hatte Kontakt zu 23 Patienten. 34 ihrer Kollegen müssen nun zwei Wochen in häuslicher Quarantäne verbringen.

Quellen:
Infos der AGES
Infos des Gesundheitsministeriums
Infos der WHO
Reisehinweise des Außenministeriums nach Ländern geordnet

Der österreichische Börsenindex ATX bricht um neun Prozent ein. Der Grund: Die Coronavirus-Krise und der drohende Ölpreiskrieg lösen Panikverkäufe an der Börse aus.
Die Zahl der Infizierten ist in Österreich auf 112 Personen gestiegen.
Autor:

Anna Richter-Trummer aus Wien

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