Mehr Gewicht dem Gedicht

Diese Seite wurde vom Bezirksblatt Pinzgau initiiert. Sie soll eine Plattform für Gedichte aller Art sein.Wir Redakteure finden es nämlich sehr schade, dass Verse und die Lyrik meistens viel zu kurz kommen. Und wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Meinung nicht alleine sind. Daher: Mehr Gewicht dem Gedicht!

Wenn Sie also zuweilen gerne zur „Feder“ greifen - und wir meinen, dass Sie sich damit in guter Gesellschaft befinden - so lassen Sie uns doch daran teilhaben! Uns, unsere Leser und die Besucher dieser Plattform. In einer kleinen Pause vom Alltag. Oder vielleicht auch mittendrin im Trubel.

Alles ist willkommen!

Ob kürzer oder länger, tiefsinnig oder leichtfüßig, ob witzig, traurig oder zum Nachdenken anregend. Ob schön oder schaurig, ob in Schriftsprache oder im Dialekt… Alles erfreut die Herzen, alles ist willkommen!

Veröffentlichung in unserer Printausgabe

Natürlich werden wir so viele Gedichte wie möglich auch in unsererem Bezirksblatt Pinzgau veröffentlichen. Dieses wird jede Woche allen hiesigen Haushalten per Post zugestellt.

So einfach gehts! Um ein Gedicht hochzuladen, ist es notwendig, sich mir Ihrem Account anzumelden oder sich neu zu registrieren! Aber keine Angst - das Mitmachen auf meinbezirk.at ist kostenlos! Einfach rechts oben auf "Registrieren" klicken, mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden, Bestätigungslink per Mail aktivieren und schon kann es los gehen! Damit Ihr Gedicht auf unserer Seite www.meinbezirk.at/mehrgewichtdemgedicht erscheint ist es notwendig, bei der Beitragserstellung die Stichworte "Mehr Gewicht dem Gedicht" anzugeben.

Zur Einstimmung gibt‘s hier ein kleines Gedicht aus der Redaktion. Viel Spaß!



Mehr Gewicht dem Gedicht

Beiträge zum Thema Mehr Gewicht dem Gedicht

Freizeit

Ein Mann im Krankenstand: eine Frau berichtet

Mein Mann, bisher mit dem Haushalt wenig vertraut,  hat sich in der Arbeit den Fuß angehaut. Er liegt nun seit einer Woche mit einem Gips auf der Couch, sagt selten Bitte, meistens Autsch. Seitdem hab ich ab dem frühen Morgen neben den Kindern einen Dritten zu versorgen. Ein Unterschied: wenn er was braucht, dann auf die Schnelle, denn seine Wünsche stehen an erster Stelle. Und passiert ihm ein Missgeschick aus Ungeduld, ist das meine, nicht seine Schuld. Außer sich zu...

  • 17.10.18
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Freizeit

Herbstzeichen: der Schulbeginn

Die Schule hat begonnen: der Herbst ist da! In aller Frühe versammeln sich die Kinder in Sommerbekleidung und manche wie im Winter an der Busstation. Auf ins neue Jahr! Die Tafelklässler mit viel zu großen Taschen stehen still und leise ganz am Rand. Daneben die Coolen, ein Smartphone in der Hand, modern mit offenen Bändern und schlampigen Laschen. Man sitzt, man steht, man kaut und schaut ins Leere. So mancher kaut lieber auf sein Telefon. Man spricht in einem Umgangston, als ob...

  • 17.10.18
Freizeit
"Der Herbstnebel greift mit seinen Finger 
in den sterbenden Sommer." Die Schatten im Herbst werden länger. herbstliche Feuchtigkeit steigt von der Wiese auf. Die Mühlsturzhörner im Morgenlicht zeigen die tägliche Geburt an.

Mehr Gewicht dem Gedicht: Herbst

Herbst Der Herbstnebel greift mit seinen Finger in den sterbenden Sommer. Wattepauschig liegt das Geschöpf aus Wassertröpfchen in den Ästen der Bäume, ziert Spinnennetze mit Wasserperlen.. Gibt dem morgendlichen Tag seine reiche Schönheit wieder, welche die Nacht ihm genommen hat. Es gibt zwei Arten von Stille: Die Stille des Todes, wo nichts sich mehr bewegt Und die Stille des Lebens, wo nichts mehr die Bewegung der Verwandlung aufhält. Ein kleiner Vogel sitzt auf einem...

  • 17.09.18
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Leute
Sissy wurde 13 Jahre. Die Nieren haben versagt und wir haben sie von ihrem Leiden erlöst.

Abschied nehmen!

Abschied von unserer Chiuahua Hündin Sissy. Abschied. Vielleicht wird' ich einst gebrechlich und schwach, und quälende Pein hält ständig mich wach. Was dann getan werden muss, entscheide allein. In diesem Kampf können wir nicht die Sieger sein. Und bist du dann traurig, versteh' ich es wohl, doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll. Denn an diesem Tag, mehr als je zuvor gescheh'n, muss deine Freundschaft und Liebe auf's Schwerste besteh`n. Schau, wir hatten so viele Jahre...

  • 31.08.18
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Freizeit

Vor einer Stunde noch

Vor einer Stunde noch, da saßen wir zu zweit in der Sandkiste hier und gruben und bauten und vergaßen die Zeit. Ich hatte das Gefühl, als stände sie still. Das tat sie. Kurz. Dann kam der Drill und sie ging ohne unsere Aufmerksamkeit. Wohin? Wo sind die ganzen Jahre hin, die wir erlebten? Ich habe den Pin - keine Sorge - in meinem Kopf. Sie sind nicht verloren. Nicht ganz. Irgendwann fand ich einen Weg und dann ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf: Seitdem führe ich...

  • 28.07.18
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Freizeit

Es reicht mir!

Es reicht mir. Jede Frau, die länger als zwei Jahre bei den Kindern zu Hause bleibt, ist eine faule Sau. Für was bauen wir wohl die Kinderbetreuungsplätze unter dem Decknamen Familienpolitik  aus? Hä?! Eben. Frech meinte Galileo Galilei: es kann ja auch der Mann zu Hause bleiben. Da zeigten wir unsere Folterinstrumente: Geldverlust Jobverlust Prestigeverlust. Schnell widerrief er da. Nochmal für die billigen Plätze: Wenn Du arbeiten gehst, verdienst Du Geld und der...

  • 28.07.18
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Freizeit

Wir brauchen keine Frauen

Wir brauchen keine Frauen, die zu Hause bei den Kindern bleiben. Wir brauchen Frauen, die bezahlte Arbeit machen, die etwas leisten; die ihre Kleinen in professionelle Hände legen, die auf nichts verzichten wollen, nach Selbstentfaltung streben. Wir brauen Grauen, die wie Männer sind!

  • 28.07.18
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Freizeit

Sommerblues

Es hat gefühlte hundert Grad und ich fühl mich wie im Ameisenstaat: so viele Menschen, so viele Leute hatten denselben Einfall heute. Welchen ich nach dem Zahlen sehr bereute. Wir dachten, zu Hause wär´s fad und entschieden uns für´s Bad. Nun liegen wir hier wie die Sardinen  und träumen mit finsteren Mienen vom Schatten hinter geschlossenen Gardinen. 

  • 28.07.18
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Leute

Das Gedicht "Gedächtnislücken"

Gedächtnislücken Wenn man, wie ich, im fortgeschrittenen jugendlichen Alter mehr vergisst, als man behalten kann, fängt das Zeitalter der Gedächtnislücken an. Jeder Termin wird sorgfältig im Kalender notiert, bevor er sich in den unendlichen Weiten verliert. Wenn man mich fragt, was hast du am letzten Donnerstag gemacht, oder wie hast du den Dienstag voriger Woche verbracht? Da wird mir zuerst kalt und dann wird mir heiß, und ich muss gesteh’n, dass ich es nicht mehr...

  • 16.07.18
  •  1
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Freizeit

Müde sein

Ich bin müde, vom Denken und Erledigen,  vom Zuständig- und Verantwortlichsein, vom Bestreben zu verändern, aus Mangel an Akzeptanz,  das anzunehmen, was ist, loszulassen, freizugeben um zu leben und zu sein, ohne zu leisten, zu geben und zu tun, um Anerkennung zu erlangen, Dank und Wertschätzung, um Teil zu sein in einer Gesellschaft, die hastet ohne zu ruh‘n, lebt ohne zu leben, keine Zeit hat, perfekt sein will,  um Teil eines Ganzen zu sein, das doch nur halb und auch nicht...

  • 21.06.18
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  •  4
Freizeit

Irrtum

Früher dachte ich mir, was ist das für ein Ungetier, was ist das für ein Lümmel, der da her wirft seine Zigarettenstümmel! Als ich es öfters sah, da war es mir schlagartig klar: der will meine Gemütsruhe nicht verletzen, der will nur ein Zeichen setzen. Das ist kein Rauchverbotsrächer, der will nur einen Aschenbecher. Der zeigt: ich wird geraucht und damit ein Aschenbecher gebraucht. Meine Freude war riesengroß. Den Ärger bin ich seitdem los, weil was ich fand...

  • 21.06.18
  •  1
Freizeit

Im Freibad

Wie ein Vulkan schleuderst Du Dein Innerstes hinaus. Dein Gesicht platzt vor Freude. Dein Lachen rollt wie ein Donner über uns. Die Leute schauen Woher kommt dieses Glachen, das gerade die Atmosphäre durchlicht?

  • 12.06.18
  •  2
Freizeit

Sehnsucht

Ach, wie die Tage so ver= gehn, so ohne Dich. Ich geb´s zu: du fehlst mir sehr. Dieser Zustand ist fürchterlich. Allways the same: morgens zur Ar= beit und abends nach Haus. Dazwischen, da ich beschäftigt war, Ruhe. Doch bin ich dort raus, über - fällt mich der Graus. Der Graus vor meinem Le= ben. Das sinnlos erscheint wie ein angefahrenes Reh. Ich bin mein größter Feind. Einkaufen macht mich glück= lich - halt, da fehlt ein Wort: nicht. Essen macht mich dick. Darum...

  • 12.06.18
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Freizeit

Muttertagsfeier im KiGa: eine Satire

Schon werden die Handys gezückt - die Kinder haben sich gerade aufgestellt - und sobald das erste Wörtchen fällt, wird auf die Tränendrüse gedrückt. Frau hört jedes Jahr das gleiche und tut jedes Jahr gerührt, als ob das Herz ihr erweiche (es nicht öffentlich zu zeigen wäre unerhört). Frau sieht nicht mehr aus wie eine Mannequin, doch heute fühlt sie sich wie eine Königin oder zumindest wie Angelina Jolie. Wie sie hört, dass sie die Größte ist, frau kurz die Bügelwäsche...

  • 09.05.18
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  •  1
Freizeit
Bei Ödt mit Birnhorn in den Leoganger Steinbergen und Biberg
5 Bilder

Mehr Gewicht dem Gedicht: "Hörst Du die Stille"

Hörst Du die Stille Die Landschaft atmet ein. Die Landschaft atmet aus. So atmet die Stille und Weite nimmt Raum. Hörst Du die Stille, wie sie in Dir widerhallt? Im Spiegel der Schönheit siehst Du Dich selbst. Alles ist in ständiger Verwandlung. Die ständige Veränderung ist das Wunder des Lebens! Rudi Roozen

  • 06.05.18
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Freizeit

Gewisse Tage

Du kennst das sicher auch. Es gibt gewisse Tage, an denen ist alles eine Plage und letztlich nur Schall und Rauch. Die Arbeit geht schwer von der Hand, Du fühlst dich müde, fühlst dich krank. Die Laune ist im Keller, der Tag... ja, der wird auch nicht heller. Die Kinder tanzen auf dem Kopf herum und hängen an dir ohne Pause. Du schaust zum Himmel: Warum? Doch dort ist heute wohl niemand zu Hause. Um fünf kommt die Frau, auch müde, und erteilt dir gleich mal eine Rüde. Du...

  • 02.05.18
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Freizeit

Wenn abends die Kinder schlafen

Wenn abends die Kinder schlafen, ist man selbst fürs Bett bereit. Wenn sie schlafen, sind´s die braven und es beginnt die "eigne Zeit". Jetzt heißt´s sich aufzuraffen, sind die Lider noch so schwer. Man will nicht nur in den Fernseher gaffen. Man will mehr. Schließlich hatte man ein Leben vor der elterlichen Pflicht. Dieses vermisst man eben manchmal, meistens nicht. Hat man sich nun überwunden, greift man darauf zurück. Und erlebt für ein, zwei Stunden das andere...

  • 17.04.18
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Freizeit

LIEBES GEDICHT : DU BIST MEIN LICHT

DU BIST MEIN LICHT Ich wachse dir entgegen, sogar im dunkelstem Keller, wächst die Sehnsucht wie ein Samenkorn, dem Lichte entgegen. Auch wenn die Liebe mit Finsternis und Missgunst überschüttet wird, wird sie trotzdem weiter wachsen, der Sonne und dem Licht entgegen aller Hindernisse zum Trotz und der Schwerkraft trotzend immer empor dem Lichte entgegen, denn du bist mein Licht

  • 16.04.18
  •  8
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Freizeit
Ohne Regeln spielt der Wind mit dem blühenden Gras
3 Bilder

Mehr Gewicht dem Gedicht: Spiel ohne Regeln

Spiel ohne Regeln Ich halte mein Gesicht in die Sonne. Ich halte mein Gesicht in den Wind. Du bist die Sonne, der Wind. Ich kann mich schon heute an morgen erinnern. Sitze allein am kleinen Moor. Ohne Regeln spielt der Wind mit dem blühenden Gras. Ruh dich aus. Lasse dich von den Gezeiten der Schönheit bewegen. Welch seltsamer Atem der Ruhe in der unendlichen Bewegtheit. Werde Du! Rudi Roozen April 2018

  • 15.04.18
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Freizeit

Kurz vor Mittag

Wir schauen den Vögeln zu und hören ihr Gezwitscher. Trotz der Straße. Wir beide, ich und du am Bachbett, im Sonnenschein: das Funkeln, das Rauschen, das gemütliche Schunkeln, das Lauschen. Dabei den Duft des Frühlings in der Nase... Ich glaub, der Tag hat unsere Maße :)

  • 12.04.18
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Freizeit

Passt

Das passt gar nicht, dass Du mitten im Alltag sagst: Ich bin glücklich, und mich dabei anstrahlst, dass ich es mir eh denken hätt´ können. Aber ich hätte es mir nicht denken können, denn Du strahlst öfters. Das kennt man ja nur aus großen Filmen oder ganz tollen Liedern, aus Büchern: diese Glücklichkeitsausbrüche. Du weißt nichts davon. Es gibt so vieles, wovon Du noch keine Ahnung hast! Selig sind die Armen hab ich mal irgendwo gelesen.

  • 08.04.18
Freizeit

22:00 Uhr

"Die Steckdose starrt mich an", wie weltfremd das schon wieder klingt! Ja, ja und dann fragt man sich, was das bringt. Ich könnte auch vor dem Fernseher sitzen. Ich könnte auch vor dem Internet sitzen. (Das geht doch gar nicht). Aber ich sitze in der Küche. Nicht einmal der Radio läuft. Nur der Kühlschrank dröhnt. Nicht cool. Absolut nicht. Ich geh jetzt dann schlafen. Klappe das Tagebuch zu. Jetzt kommt nichts mehr. Irgendwann ist es auch genuch. Gute Nacht! PS: Ich...

  • 08.04.18
  •  1
Freizeit
Alles steht in den Startlöcher um zu spießen und das Leben zu zeigen. Steinernes Meer und Hochkönig (rechts) im Abendlicht.
3 Bilder

Den Gesang der Berge lauschen

Den Gesang der Berge lauschen Mit Brüderlichem Wind, im Dorf und Feld und Wald und alle Dinge sind so heilig und uralt Jeden Tag geht die Sonne auf und das Leben nimmt neuen Lauf Den Gesang der Berge lauschen, staunen und sich daran berauschen Ich schau die Sonne an: O´, Armut, die nicht kränkt! O´, dass ich atmen kann! Wer hat mich so beschenkt? Rudi Roozen Wo: haid, Saalfelden am Steinernen Meer auf Karte...

  • 15.03.18
  •  17
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