Obdachlosigkeit

Beiträge zum Thema Obdachlosigkeit

Obdachlosigkeit – auch im Innviertel

Jahrelang lebte Harald S. (Name von der Redaktion geändert) gemeinsam mit Verwandten unter einem Dach. Doch nun steht eine Delogierung ins Haus. Bis Mitte Mai hat er Zeit, seine Wohnung zu räumen. Sonst kommt der Gerichtsvollzieher – und erledigt diese Aufgabe für ihn. Wo er dann hin soll, weiß er nicht. BEZIRK (lenz). Dieses Schicksal ist kein Einzelfall: 24 Familien nahmen 2012 im Bezirk Schärding die Hilfe des Netzwerks Wohnungssicherung Innviertel – einer Anlaufstelle für...

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MEINUNG: "Working Poor" auch in Salzburg

Waren das noch schöne Zeiten, als man über Sozialschmarozter, Faulpelze und Nichtstuer schimpfen konnte. Wer sich in einer sozialen Schieflage befand, der musste sich – zumindest nach Ansicht gewisser politischer Gruppierungen – zweifelsohne einer dieser drei Gruppen zuordnen lassen. Inzwischen sollten auch die letzten erkannt haben, dass diese Zeiten vorbei sind. Immer öfter reicht das Einkommen auch für jene Menschen nicht mehr zum Leben, die Tag für Tag schuften. Auch dass jemand zwei,...

An ihrem Adventmarkt-Stand bei den drei Hasen verkaufen Mutter und Tochter Rieger selbstgemachte Wollmützen. Alles, was eingenommen wird, kommt einer Familie in Not zugute.
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Sie kann es nicht lassen

Weihnachtsengerl müssen nicht immer jung und blond gelockt sein – wie Linda Rieger beweist. SALZBURG (af). Linda Rieger lächelt selten. Doch täuschen darf man sich davon nicht lassen, denn hinter dem so finster wirkenden Blick steckt ein umso größeres Herz. Gute Fee in der Wärmestube Mehr als zwei Jahre lang hielt Linda Rieger alles in der Salzburger Wärmestube am Laufen und das, obwohl sie selbst schon seit Jahren mit der Diagnose Krebs lebt. „Ich habe gekocht geputzt, Sponsoren gesucht – und...

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10. Dezember 2012; Wohnen darf keine Ware sein

In der Woche vom 5.12. bis 8.12. fanden Aktionstage des Bündnisses „Wilder Wohnen“ in Wien statt. So richtete man u.a. am Praterstern „Wohnzimmer“ ein um auf die Lage der vielen Obdachlosen bzw. gefährdete Personen aufmerksam zu machen und das bei –2°! Das Bündnis tritt deshalb dafür ein, dass das kapitalistische denken in der „Wohnwelt“ endlich ein Ende hat und das wie wir meinen mit Recht. Nimmt doch zur Zeit die Obdachlosigkeit in den Städten Weltweit zu, so auch in Österreich und ganz...

Statt Gerechtigkeit droht ihm Obdachlosigkeit

SALZBURG (af). Rafael Haderer bewies viel Mut, als er mit seinem Wissen über die schlimmen Zustände in manchen Salzburger Pensionszimmern an die Öffentlichkeit ging – das Stadtblatt berichtete. Doch statt diese Zustände zu ändern und Rafael Haderer in seinem Wunsch nach Gerechtigkeit zu unterstützen, verweist man vonseiten des zuständigen Sozialressorts nur auf die „fehlende rechtliche Handhabe“. Dringend Bleibe gesucht Sein Zimmer verlor Haderer umgehend, auch im Ersatzquartier darf er nicht...

Etwas muss geschehen

Weil er nicht schweigen wollte, musste Rafael Haderer eine regnerische Nacht im Freien verbringen. SALZBURG (af). "Ich hatte eine halbe Stunde, um meine Sachen zu packen und das Zimmer zu räumen. Und dann stand ich auf der Straße." Rafael Haderer hatte es befürchtet. Trotzdem fand er den Mut, mit seinen Erlebnissen in einer Pension nahe dem Salzburger Hauptbahnhof an die Öffentlichkeit zu gehen. "Das ist Wucher" Als Konsequenz musste Haderer eine regnerische Nacht im Freien verbringen. "Aber...

MEINUNG: Mehr Hilfe heißt weniger Armut

Zu allererst muss eine Lanze gebrochen werden: für jene Anbieter von Pensionszimmern, die trotz aller Schwierigkeiten dafür Sorge tragen, dass Menschen in Salzburg nicht auf der Straße schlafen müssen. Ihr Beitrag zum sozialen Netz dieser Stadt ist wichtig und kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Doch nicht alle Salzburger handeln so menschlich: Wer lange genug auf dem sozialen Abstellgleis gelebt habt, dem fehlt irgendwann die Kraft, um sich gegen Manipulation und Ausbeutung zur Wehr...

"Ins Gespräch mit unseren Klienten kommt man am Besten mit einer Zigarette", Streetworkerin Susanne Peter im Einsatz.
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Nur die Harten kommen durch!

Obdachlose in der City • Nachtschicht mit Streetworkerin Susi Peter Bei klirrender Kälte begleitete die bz Nachtstreetworkerin Susanne Peter, leitende Sozialarbeiterin der Gruft (6., Barnabitengasse 14), bei ihrer Arbeit durch die Wiener Innenstadt. In den ersten beiden Februarwochen herrschten in der City Tiefsttemperaturen von bis zu -14,1 Grad Celsius. Nachtstreetwork „Wir sind drei Mal die Woche unterwegs,“ erklärte Peter. „Es gibt Menschen, die aufgrund von Schamgefühl unsere Einrichtungen...

Eine Schlafstelle von Obdachlosen. Das Bild wurde in Innsbruck aufgenommen. | Foto: VfO Streetwork
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Obdachlose: Zahl steigt

Immer mehr Menschen brauchen die Unterstützung vom Verein für Obdachlose in Innsbruck. Der Vergleich zeigt es deutlich: Im Oktober 2010 gab es laut dem Verein für Obdachlose 129 akut wohungslose Menschen in Innsbruck. Im Oktober 2011 waren es um 55 Personen mehr, also 185 Menschen, die auf der Straße lebten. „Unsere Ressourcen sind aber seit drei Jahren gleich geblieben“, so Vereinsgeschäftsführerin Veruschka Skalet. Mit einem Budget von einer Million Euro – zusammengesetzt aus drei Vierteln...

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Obdachlos: Nicht aus Jux und Tollerei

Der im Dezember 2011 veröffentlichte Artikel über einen obdachlosen Mann schlug hohe Wellen. Ein Pinzgauer Ehepaar etwa kann mit dem Hinweis „selber schuld“ nicht verstehen, warum „solchen Leuten“ seitens der Caritas geholfen wird. Zahlreiche andere Leser wiederum verwiesen auf Schicksalsschläge und Krankheiten im Hintergrund und darauf, dass wohl niemand quasi aus Jux und Tollerei ein Leben auf der Straße wählt. Manche boten auch konkrete Hilfe an: Eine Dame möchte in der Notschlafstelle...

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Weihnachten?  Christian Rainer hofft auf einen Platz in der Notschlafstelle der Caritas. Sonst heißt es draußen schlafen.
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"Ich bin das schwarze Schaf meiner Familie"

Christian Rainer ist obdachlos, doch er ist davon überzeugt, dass er wieder in ein „normales“ Leben zurückfindet. ZELL AM SEE (cn). In der Nacht vor dem Bezirksblatt-Gespräch hatte Christian Rainer Glück. Er konnte bei einem alten Freund übernachten. „Heute geht das nicht, weil die Frau meines Freundes morgen in aller Frühe aufstehen muss. Und ich möchte diese Gelegenheit auch selber nicht zu oft nutzen“, sagt Christian Rainer. Ohne Decke oder Schlafsack Meistens schläft der gebürtige...

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„Obdachlose gibt es nicht!“

Im Tennengau hat anscheinend jeder ein Dach über dem Kopf Für viele Obdachlose ist eine Notschlafstelle der letzte Ausweg. In der Stadt Salzburg gibt es mehrere Nächtigungsmöglichkeiten der Caritas (Erzdiözese Salzburg)für wohnungslose Menschen, im Bezirk Hallein gibt es nichts Derartiges. TENNENGAU (tres). Das sei, laut Halleins Vizebürgermeister Gerhard Anzengruber, zuständig für das Sozial- und Wohnungswesen, aber auch nicht nötig. Der Grund: „Wir haben keine Obdachlosen!“ Die Stadt Hallein...

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