Hubert Koller
In Brüssel im Einsatz für den ländlichen Raum

Hubert Koller mit dem Präsidenten des EU-Ausschusses der Regionen Karl-Heinz Lambertz in Brüssel | Foto: KK
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Die ländlichen Regionen sind auch in der EU ein Thema: Eine Delegation mit SPÖ-Bundesräten traf diese Woche hochrangige EU-Vertreter in Brüssel zu Gesprächen über die Entwicklung des ländlichen Raums. „Ein starkes Europa besteht aus starken ländlichen Regionen", betonte Hubert Koller, Vizepräsident des Bundesrates. Trotz drohenden Budgetkürzungen durch den Brexit soll ausreichende finanzielle Unterstützung für die Regionen übrigbleiben.

Regionen stärken

Dazu zählen vor allem die Förderprogramme für Investitionen in Infrastruktur, Mobilität und vor allem den Breitbandausbau. "In der Südweststeiermark haben wir da vorbildliche Projekte, ohne diese würde die Abwanderung eine Beschleunigung erhalten, die kaum mehr aufzuhalten wäre“, so Koller. "Menschen bleiben im ländlichen Raum, wenn sie eine gut ausgebaute Infrastruktur, Arbeitsplätze, Betreuungsangebote in Sachen Kinder und Pflege sowie ausreichend Bildungs-, sowie Gesundheitsangebote vorfinden.“ Insbesondere öffentliche Verkehrsangebote wie die S-Bahn, der RegioBus oder der Mikro-ÖV in der Steiermark seien dafür wichtig.

Förderung für Kleinbauern

Laut EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger setze der mehrjährige Finanzrahmen in Zukunft den Fokus auf den Erhalt der bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe. Für Großbetriebe werde es eine Deckelung der Förderung geben. "Das ist eine langjährige SPÖ-Forderung, die jetzt umgesetzt wird und vor allem den österreichischen Landwirtschaftsbetrieben, die vorwiegend klein strukturiert sind, nützen wird“, so Koller. „Das ist eine Stärkung für unsere Bauern“.

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