Schicksalstage

Beiträge zum Thema Schicksalstage

Eine Luftaufnahme von Thaur, auf der es Kapons noch gar nicht gibt.
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Schicksalstage der ersten Republik
Ein Stollen, der keiner wurde

THAUR/HALL/SISTRANS. Dabei wurde auch Hall und Umgebung nach dem ersten Weltkrieg von der allgemeinen Armut nicht verschont. Neben Armut und Hunger waren aber auch andere Geschehnisse in den Tiroler Gemeinden von großer Bedeutung. Wir haben für Sie einige der Schicksalstage aufgespürt und zusammengetragen.  Thaurer Stollen 1918 ist Europa ausgeblutet und auch die kleinen Gemeinden haben mit ihren Schicksalsschlägen zu kämpfen. 1918 brennt die Vintlalm ab. Der Besitzer Johann Brunner erhält...

  • Tirol
  • Hall-Rum
  • Agnes Czingulszki (acz)
Einer von vielen Schicksalstagen in unserem Gebiet: Am 8. Juni 2015 ereignete sich die verheerende Flutkatastrophe in Sellrain!
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Serie "100 Jahre Republik"
Besondere Tage in der Region

Ein Aufzählung von besonderen Tagen – positiver wie negativer Natur - innerhalb der vergangenen 100 Jahre kann naturgemäß nur stichwortartig erfolgen. Einige Ereignisse, die in Erinnerung bleiben werden, sollen an dieser Stelle ohne Anspruch auf Vollständigkeit erwähnt werden. Krieg und die Folgen Die Geschehnisse der beiden Weltkriege füllen ganze Bücher. Hervorgehoben soll hier die Gemeinde Kematen werden. Im Süden des Dorfes entstand während des Zweiten Weltkrieges das Messerschmittwerk,...

  • Tirol
  • Westliches Mittelgebirge
  • Manfred Hassl
Das verheerende Hochwasser das 2005 in Wörgl Teile der Stadt "unter Wasser" setzte.
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Schicksalstage im Bezirk Kufstein

BEZIRK (bfl). "100 Jahre Republik" heißt 100 Jahre gefüllt mit aufregender Geschichte, die mit außergewöhnlichen Ereignissen im Bezirk Kufstein gespickt ist. Ganz gewiss sind es deren zu viele, um sie alle aufzuzählen. Würde man aber nun diese 100 Jahre in einem Zeitraffer durchlaufen lassen, so gäbe es einige Tage und Momente, die zum genaueren Hinsehen, zum Innehalten einladen. Es sind dies Augenblicke, Minuten, Stunden, die für den Bezirk zu Schicksalstagen wurden und sich besonders in die...

  • Tirol
  • Kufstein
  • Barbara Fluckinger
Historisches Ereignis: Der durchschnittene Grenzbalken zwischen Deutsch Schützen und Pernau 2004.
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100 Jahre Republik
Schicksalstage im Bezirk Oberwart

Das Roma-Attentat am 4. Feber 1995 und die Erweiterung der EU am 1. Mai 2004 prägten den Bezirk Oberwart besonders. BEZIRK (ms). In 100 Jahren Geschichte gab es auch im Bezirk zahlreiche Ereignisse, die das Leben und die Region nachhaltig prägten. Egal ob die Grenzkonflikte mit den ungarischen Freischärlern zwischen 1918 und 1921, der Ungarnaufstand 1956 oder zahlreiche Hochwasserkatastrophen - der Bezirk Oberwart hat Vieles miterlebt. Zwei historisch besonders einschneidende Ereignisse...

  • Bgld
  • Oberwart
  • Michael Strini
<f>Aus diesem</f> vergitterten Fenster wurde geschossen.

100 Jahre Republik
Die Schüsse von Schattendorf

Wer heute durch die Gassen und Straßen der beschaulichen Marktgemeinde Schattendorf spaziert, kann sich kaum vorstellen, dass dieser friedliche Ort vor über 90 Jahren Schauplatz eines Geschehnisses war, das zum Brand des Justizpalastes und in weiterer Folge zum Bürgerkrieg führte. Schicksalstag: 30. Jänner 1927 Auslöser für die folgenschweren Ereignisse war eine Versammlung der rechtsgerichteten Frontkämpfervereinigung am 30. 1. 1927 im Gasthaus Tscharmann. In der aufgeheizten Atmosphäre...

  • Bgld
  • Mattersburg
  • Renate Hombauer
Im Bild vom Hochwasser 2005 aus Höfen, im Bereich der Kraftwerksanlage. Alles war überflutet.
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100 Jahre Republik Österreich
Ereignisse, die Einzug in den Chroniken fanden

AUSSERFERN (rei). Viele Ereignisse prägten die Geschichte des Bezirkes Reutte. Freudige Ereignisse waren dabei, ebenso - leider - auch sehr tragische. Oft war es die Natur, die dem Bezirk übel mitspielte und ihre Spuren hinterließ. Lawinenabgänge und Hochwasserereignisse hielten die Menschen im Bezirk zeitlebens in Atem. Aufzeichnungen dazu gehen in alten Geschichtsbüchern hunderte Jahre zurück. Viel wurde in Verbauungen investiert. Dennoch blieben solche Geschnisse auch in der jüngeren...

  • Tirol
  • Reutte
  • Günther Reichel
<f>Ein Skulpturenkomposition</f> umringt von Schaukästen mit Zeitungsausschnitten erinnern heute an die Ereignisse in St. Margarethen
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100 Jahre Republik: Schicksalstage
Generalprobe für den Fall der Berliner Mauer

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer, zu bröckeln begann sie jedoch in St. Margarethen ST. MARGARETHEN. In 100 Jahren Republik Österreich blickt auch das Burgenland auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Neben der ersten Zusammenkunft des Burgenländischen Landtags 1922, den Schüssen von Schattendorf 1927 oder der Flüchtlingstragödie 2015 kam es in den letzten 100 Jahren zu einigen „Schicksalstagen“ im Burgenland. Der wohl bewegendste Moment in der Geschichte des Burgenlandes war der...

  • Bgld
  • Eisenstadt
  • Hannes Gsellmann
Der Niedermarkt beim Hochwasser 1954.

100 Jahre Republik
Schicksalstage für die Stadt

KLOSTERNEUBURG (mp). Jahrhunderthochwasser, Flugzeugabsturz, Olympiateilnehmer, Grabfunde – in den vergangenen 100 Jahren Republik prägten verschiedene Ereignisse den Alltag der Menschen. "Anlässlich des 40. Geburtstages von Bgm. Mag. Stefan Schmuckenschlager" – also erst vor wenigen Wochen – stellte das Stadtarchiv eine Chronik von Ereignissen der Jahre 1978 bis 2018 zusammen, erzählt Barbara Weiss, des Stadtarchivs der Stadtgemeinde Klosterneuburg. Noch detaillierter sind daneben die...

  • Klosterneuburg
  • Marion Pertschy
Bei Grabungsarbeiten im Stift Rein wurden die sterblichen Überreste von Markgraf Leopold I., dem Stifter, entdeckt.
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100 Jahre Republik
Momente, die in GU in Erinnerung bleiben

Wussten Sie, dass Schloss Waldstein in Deutschfeistritz die letzte Residenz der letzten Kaiserin von Österreich, Zita von Bourbon-Parma, war? Aber nicht nur Wissenswertes aus der Monarchie, auch andere bedeutende Momente aus der Geschichte haben Graz-Umgebung geprägt. Glück im Unglück Auch das Stift Rein ist im Laufe seiner Geschichte nicht von Starkregen und Hochwassern verschont geblieben. Das letzte katastrophale Unwetter im Jahr 1975 sorgte allerdings für einen sensationellen...

  • Stmk
  • Graz-Umgebung
  • Nina Schemmerl
40 Jahre nach ihrer Sprengung durch ungarische Soldaten wurde die "Neue Brücke von Andau" errichtet und dienst seither als Symbol für Hilfsbereitschaft und Toleranz.

Schicksalstage in Andau
Die Brücke in die Freiheit

ANDAU (ft). 38 Jahre nach ihrer Gründung sollte die Republik Österreich einen ihrer vielen Schicksalstage erleben: Im Zuge des Ausbruchs des Ungarnaufstandes am 23. Oktober 1956 flüchteten über 200.000 Ungarn über die burgenländische Grenze – rund 70.000 davon schafften das über eine davor relativ unbedeutende kleine Holzbrücke am Einser-Kanal. Die alte Hilfsbrücke„Die Brücke von Andau“, wie sie schließlich in die Geschichte eingehen sollte, diente bis 1956 Landwirten im Seewinkel als eine...

  • Bgld
  • Neusiedl am See
  • Franz Tscheinig
Werbung für Semperitreifen - passé
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100 Jahre Republik
Schicksalstage im Bezirk Baden

BEZIRK BADEN. Viele können sich heute noch an den Schock erinnern, den die Nachricht "Semperit Traiskirchen schließt" in ihnen auslöste. Der letzte Reifen in Traiskirchen wurde am 19. Juli 2002 hergestellt - ein Schicksalstag für die ganze Region und ihre Menschen. Viele Semperitler wurden frühzeitig in Pension geschickt, viele wurden aber auch arbeitslos und fanden nie wieder einen vergleichbar gut bezahlten Job. Am 18. Dezember 2009 wurde die letzte Produktionsschicht gefahren. Nur für...

  • Baden
  • Gabriela Stockmann
Johann Hofbauer, Landtagsabgeordneter außer Dienst mit Teilen des Eisernen Vorhangs vor dem Grenzübergang in Gmünd.

Serie "100 Jahre Republik"
Schicksalstage im Bezirk Gmünd

Diese Ereignisse haben den Bezirk Gmünd geprägt. BEZIRK GMÜND. 100 Jahre ist es her, dass die Republik Österreich ausgerufen wurde. Die Bezirksblätter haben sich angesehen, was den Bezirk Gmünd über diese Jahre hinweg besonders geprägt hat. Im Jahr 1920 verlor der Bezirk mit dem Friedensvertrag von Saint-Germain 13 seiner Gemeinden an die damalige Tschechoslowakei. "Das war ein Moment, der den Bezirk drastisch verkleinert hat, aber 1920 war das gar nicht so dramatisch, weil die Leute...

  • Gmünd
  • Bettina Talkner
Das Wasser der Drau übt Druck auf die Stadtbrücke aus
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Schicksalstage aus 100 Jahren im Bezirk
Als die Drau die Brücke zum „Brummen“ brachte

Schicksalstage aus 100 Jahren im Bezirk. Das Hochwasser 1966. Ein traumatisches Erlebnis in Villach. VILLACH (bm). In den 1960er Jahren wurde Villach und das Obere Drautal besonders häufig von Hochwasser heimgesucht. Im August 1966 war die Region noch dabei, sich von der letzten Überschwemmung aus dem Vorjahr zu erholen, da brach schon die nächste Flut-Katastrophe auf Villach ein. Am 19. August erreichte der Wasserstand einen historische Rekordpegel von 6,95 Metern. Nach mehrtägig...

  • Kärnten
  • Villach
  • Bernhard Mairitsch
35 Hektar Wald wurden 1998 in Trögern Raub der Flammen. 1.000 Menschen standen insgesamt im Löscheinsatz
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100 Jahre Republik Österreich
Schicksalstage im Bezirk Völkermarkt

35 Hektar wurden 1998 in Trögern ein Raub der Flammen.  TRÖGERN. In unserer Serie "100 Jahre Republik Österreich" geht es diesmal um Schicksalstage in unserem Bezirk, von denen es einige gibt. Man denke nur an den Bombenanschlag im Völkermarkter Rathaus vom 18. September 1979, bei dem bis heute viele Fragen ungeklärt sind oder in jüngster Vergangenheit die Folgen von Sturm Yves, der in der Nacht von 11. auf den 12. Dezember 2017 über den Bezirk hinwegfegte. Einer dieser Schicksalstage, den...

  • Kärnten
  • Völkermarkt
  • Kristina Orasche

100 Jahre Republik
Schicksalstage in 100 Jahren

BEZIRK MISTELBACH. BEZIRK MISTELBACH. Als am 17. Dezember 1989 bei Laa der Eiserne Vorhang durchschnitten wurde, blickten die Augen der Welt in den äußersten Rand des Ostens. Der damalige österreichische Außenminister Alois Mock und sein tschechischer Amtskollege Jiri Dienstbier setzten sich hier ein historisches Denkmal. Doch auch schon früher machte der Bezirk Schlagzeilen. Ein Millionendiebstahl in Mistelbach erschütterte die junge Republik am 21. März 1919. Eine fünfköpfige Diebesbande war...

  • Mistelbach
  • Karina Seidl-Deubner
Der Großbrand eines Wohnhauses im Jahr 2001 führte zu Explosionen von Gasflaschen
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100 Jahre Republik
Schicksalstage im Bezirk

BEZIRK. Die vergangenen 100 Jahre waren des Öfteren überschattet von Großereignissen der katastrophalen Art im Bezirk. Die Rettungskräfte, insbesondere die Feuerwehren und die das Rote Kreuz waren oft gefordert, um den Herausforderungen Stand zu halten.  Großbrände Zahlreiche Großbrände ereigneten sich in 100 Jahren. Von abgebrannten Heustadeln über Industriebetriebe in Vollbrand bis hin zu Wohnhäusern und Wäldern war alles dabei. Besonders zu erwähnen ist der Großbrand bei der Firma...

  • Tirol
  • Schwaz
  • Dagmar Knoflach-Haberditz
Grundstein für das "Spektakel" 1931 gelegt.

100 Jahre Republik
Mit Hahnenkammrennen wurde 1931 ein Meilenstein gesetzt

KITZBÜHEL (niko). Das erste Hahnenkammrennen in Kitzbühel fand am 28./29. März 1931 statt. Veranstalter war schon damals der Kitzbüheler Ski Club. Veranstalter und Teilnehmer konnten damals nicht wissen, welche lang währende Tradition sie damit begründeten und wie das Rennen die Gamsstadt prägen würde. "Benchmarks" und für die weitere Historie entscheidende Daten waren auch die Gründung der Wintersportvereinigung (später Ski Club) 1902 – also noch zu Kaisers Zeiten – und der Bau der...

  • Tirol
  • Kitzbühel
  • Klaus Kogler
Historiker Johann Köhldorfer vor dem Gedenkstein am Friedhof in der Gemeinde Kirchberg an der Raab.
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100 Jahre Republik
Von Schicksalstagen in der Südoststeiermark

Krieg, Hochwasser und auch Feuer sorgten in den vergangenen 100 Jahren regional für manch Schicksal. Diese Woche schauen wir im Rahmen unserer Serie "100 Jahre Republik" auf Schicksalstage in unser Region zurück. Auskunft geben kann der Historiker Johann Köhldorfer vom Historischen Verein für das Kirchberger Ländchen. Wie er erzählt, war der Bezirk im März 1945 Hauptkampflinie. So drangen die Russen, nachdem sie sich laut Köhldorfer auf dem Weg ins Raabtal zunächst verfahren hatten, bis...

  • Stmk
  • Südoststeiermark
  • Markus Kopcsandi

BUCH TIPP: Tage, die Österreich geformt haben

Dieser Gedächtnis-Kalender Österreichs (2. Aufl.) ruft uns jeden Tag vom 1. Jänner bis 31. Dezember in Erinnerung, was an jenen Tagen in vergangenen Zeiten unsere Nation geprägt hat. Geschehnisse beschreibt und deutet Autor Johannes Sachslehner aus heutiger Sicht. Es ist ein aufschlussreiches Begleitbuch durch das Jahr, zum Schmökern, Nachlesen und Nachdenken. Styria Premium, 456 Seiten, € 29,99 Weitere Buch-Tipps finden Sie hier: Bezirksblätter Buch-Tipps

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  • Georg Larcher
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